Irrawaddy Fluss – Kreuzfahrt Myanmar

Irrawaddy Fluss

Irrawaddy Fluss

Irrawaddy Fluss

Ayeyarwady, Irrawaddy, Irawadi – dieser Fluss trägt viele Namen. Der Ayeyarwady ist ein ca. 2170 Kilometer langer Fluss oder auch Strom in Südostasien. Er ist die Lebensader in Myanmar, dem Land der Pagoden. Der Strom entspringt im Kachin-Bergland am Rande des Himalaya-Gebirges und fließt bis hin ins Andamanische Meer. Ein sehr fruchtbares Anbaugebiet, insbesondere für Reis, stellt das Mündungsdelta dar. Irrawaddy dient als wichtiger Handelsweg für Myanmar. Zugleich ist der Fluss Büffelbadestelle und Wäscherei für die Einheimischen. Am Ufer reihen sich Bambushütten und Hausboote. Frauen mit großen Turbanen auf dem Kopf waschen auf Bambusflößen ihre Wäsche in dem bräunlichen Wasser. Der heftige Wirbelsturm, bei dem im Jahr 2008 zehntausende Menschen ums Leben kamen und Landesteile zerstört wurden, hatte verheerende Folgen. Zahlreiche Schiffe wurden ebenso beschädigt und der gesamte Weg nach Mandalay musste komplett überarbeitet werden. Erst seit kurzem läuft die Flusskreuzfahrt auf dem Irrawaddy langsam wieder ein. Über den Fluss kommt man besonders gut von Mandalay nach Bagan. Mit dem Boot gleitet man gemütlich flussabwärts, durch beeindruckende Landschaften. Eine Vielzahl an Pagoden, Klöstern und Stupas begleitet einen auf dem Weg durch das Wasser. Man beobachtet das Leben am Flussrand und sieht viele alte Frachtkähne. Neben den großen Transportschiffen sieht man auch kleinere Transportschiffe und Passagierschiffe.   Vor allem werden auf dem Irrawaddy viele Edelhölzer und Ölfässer transportiert. Hin und wieder zieht ein kleines Fischerboot vorüber. Da der Ayeyarwady Fluss verschiedene Flusstiefen hat, ist stets Vorsicht geboten. Auch die vielen Sandbänke im Wasser erschweren die Fahrt. Somit muss immer Aussicht nach einer Durchfahrtsrinne gehalten werden. Vorbei an vielen Palästen steigt der Morgennebel an den Ufern des Flusses hinauf. An den Fluss grenzen verschiedene, fruchtbare und somit landwirtschaftlich nutzbare Flächen. An den Dörfern und Städten kommen die Frauen und Kinder ins Wasser und bieten den Reisenden ihre Waren an. Von den mehr als 2000 Tempeln Bagans kommt man nun in der Königsstadt Mandalay an. Diese ist das Zentrum buddhistischer Lehre und Kultur. Eine faszinierende Reise in Myanmar und  auf dem Irrawaddy Fluss.

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