Kleingruppenreise in Namibia – Reisebericht Teil 2
Sie möchten wissen, wie die Namibia Kleingruppenreise unserer Kollegin Laura Closmann weitergegangen ist? Wir nehmen Sie mit zu den Abenteuern ihrer Namibia Reise. Lesen Sie hier den zweiten Teil des Reiseberichts!
Eine Reise nach Namibia vereint besonderes Küstenflair mit faszinierenden Tierbeobachtungen und eindrucksvollen Landschaften.
Die Robbenkolonie am Cape Cross
Unser heutiger erster Halt: die riesige Robbenkolonie am Cape Cross. Das muss man gesehen haben (aber einmal reicht auch)! Zwischen 80.000 und 100.000 Zwergpelzrobben, oder auch Ohrenrobben genannt wuseln hier am berühmten Kreuzkap herum.
Unendliche Weite im Erongogebirge
Nachmittags kamen wir am Erongogebirge an. Es sieht wirklich beeindruckend aus, als ob Riesen mit Felsen geworfen hätten. Das Omandumba Bush Camp liegt mitten in der Natur, umgeben von großen Felsen und einer weiten Steppenlandschaft. In dem 5.000 Hektar großen Schutzgebiet leben viele Giraffen, Paviane, Springböcke, Rebhühner und sogar Leoparden. Zum Sonnenuntergang wanderten wir auf einem schönen Wanderweg zu einem Aussichtspunkt. Mega schöne Farben, wenn die Berge so von der Sonne angestrahlt werden! Fred zeigte uns den wunderschönen Sternenhimmel und erklärte Sternenbilder wie das Kreuz des Südens, die Venus und den Großen Wagen. Da es dort fast keine Luftverschmutzung gibt, konnten wir die Milchstraße sehr deutlich sehen. Gemeinsam am Lagerfeuer ließen wir diesen ereignisreichen Tag nachwirken. So stellt man sich eine Namibia Rundreise vor!

Die berühmten Felsmalereien von Twyfelfontein
Am nächsten Tag um die Mittagszeit kamen wir in Twyfelfontein (zweifelhafte Quelle) an. Dort kletterten wir über die roten Felsen zu den berühmten Felsmalereien, die sogar als UNESCO Weltkulturerbe anerkannt wurden. Sie sind zwischen 2.000 und 6.000 Jahre alt und wurden damals als Kommunikationsmittel genutzt: Die Malereien auf Sandstein haben gezeigt, wo es Wasser und Wildtiere gibt. Unsere nächste Unterkunft war die Palmwag Lodge der Gondwana Collection im Nordwesten Namibias, im sogenannten Damaraland. Das Palmwag Schutzgebiet ist Heimat der vom Aussterben bedrohten Wüstenelefanten. Vom Restaurant und den Zimmern der Lodge kann man eine schöne Aussicht auf die unberührte Natur genießen.

Spektakuläre Tierbeobachtung in der Hobatere Lodge
Dieses Mal war die Strecke bis zur der nächsten Lodge, der Hobatere Lodge relativ kurz. Direkt am Grootbergpass kletterten einige Schimpansen an den Berghängen neben der Straße. Doch das Beste war der Weg zur Hobatere Lodge: Im Schutzgebiet gibt es Löwen und Elefanten, deshalb darf man das Fahrzeug nicht verlassen. Schon nach einigen Metern entdeckten wir ein paar der seltenen Bergzebras. So schöne Tiere! Wie sich herausstellte war es eine ganze Zebraherde, die sich uns gezeigt hat. Auch mehrere Giraffen, Springböcke, Antilopen, Kudus und Impalas konnten wir im Schatten der Bäume beobachten. Unser Willkommen an der Hobatere Lodge könnte nicht besser sein: direkt von der Lodge aus hatten wir eine schöne Aussicht auf Zebras, Giraffen und Paviane am Wasserloch. Nach dem guten Abendessen kam gleich das nächste aufregende Erlebnis: meine erste Nachtpirschfahrt. Hauptsächlich machten wir uns auf die Suche nach nachtaktiven Katzen. Auch wenn wir keine Löwen gesehen haben, bekamen wir einige Tiere zu Gesicht: Buschhasen, Füchse, Impalas, afrikanische Wildkatzen und Springböcke. Es war so aufregend, nicht zu wissen, wo welche (Raub-)Tiere im Dunkeln lauern.
Die atemberaubende Tierwelt im Etosha Nationalpark
Nach einem schnellen Frühstück hieß es Abfahrt zum Etosha Nationalpark. Wir fieberten schon die letzten Tage auf die Safari im Etosha hin, da hier vier der bekannten Big Five (Löwen, Leoparden, Elefanten, Nashörner) leben. Im gesamten Nationalpark ist Tempolimit 60, deshalb brauchten wir den ganzen Tag für die Strecke. Unser Start war der westliche Eingang in den Park, am Galton Entrance und unser Ziel abends das Andersson Gate. Das heißt, ein ganzer Tag Safari! Etosha bedeutet übersetzt der große, weiße Platz und steht für die Salz-Pfanne inmitten des Parks. Schon nach ein paar Stunden hatten wir Glück und haben ein Spitzmaulnashorn gesehen. Außerdem bekamen wir ganze Zebraherden, viele Giraffen, Springböcke, Kuhantilopen, Impalas, Oryx Antilopen, Schakale, Gnus und Geier vor die Linse. „Vergesst die Zebras, da hinten sind Elefanten“ kam von unserem Guide Fred und schon ging es mit Vollgas zum Wasserloch. Er hatte Recht, ein absolutes Highlight waren die Wasserlöcher, an denen sich die Elefanten zum Trinken versammeln. Am ersten Wasserloch war besonders viel los: hier haben sich neben den vielen Elefanten, noch eine Zebraherde und viele Antilopen über das Wasser gefreut. Elefanten können bis zu 150 kg Gräser und Vegetation pro Tag fressen und müssen circa alle ein bis drei Tage trinken. Daher findet man sie auch oft an den teilweise künstlichen Wasserlöchern.
Die Toiletten und Camps im Nationalpark sind sehr gut eingezäunt, um keinen Besuch von Löwen und anderen Wildtieren befürchten zu müssen. Es war schon nachmittags, aber das Warten hat sich gelohnt: von Weitem entdeckten wir eine Löwin mit zwei Jungen im Gebüsch. Plötzlich waren die Gnu-herde und die Zebras auf der anderen Seite völlig uninteressant, als die Löwin kurz aufgestanden ist! Was für ein großes, beeindruckendes Tier!
Das Etosha Safari Camp gefällt mir besonders wegen seiner afrikanischen Einrichtung im Shebeen-Stil (irisch für Bar). Auch die Zimmer sind ansprechend ungezwungen eingerichtet, die Dusche im Elefanten-Design sorgt für Schmunzeln. Abends gab es schöne Live-Musik an der Feuerstelle, um den aufregenden Safari-Tag ausklingen zu lassen. Aufgrund der Nähe zum Anderson Gate waren wir morgens schnell im Nationalpark.
Noch ein Tag Safari!
Bei einer Größe von über 22.000 Quadratkilometern kann man auch gut zwei Tage im Etosha Nationalpark verbringen. Gleich morgens mussten wir einer Zebraherde die Vorfahrt gewähren und warten, bis alle die Straße überquert haben. Bei diesem Anblick war jeder wieder wach: Ein alter Elefantenbulle kam direkt auf uns zu und ist neben unserem Wagen ganz nah vorbei getrottet. Es war mucksmäuschenstill, jeder genoss diesen einzigartigen Moment! Auge in Auge waren wir vor dem Elefanten! Ein bisschen Respekt hatten wir aber schon vor diesem großen Tier. Diese Elefantenbegegnung war eindeutig das Highlight des Tages!
Am späten Nachmittag kam der nächste Höhepunkt: auf dem Weg von einem „tierlosen“ Wasserloch zurück, kam plötzlich der Schrei von uns: „Da ist ein Nashorn!“ Es war noch ein junges Nashorn, schätzungsweise vielleicht drei Jahre alt, das sich dort zwischen den Büschen versteckt hat. Auf einmal kam es aus den Büschen hervor, auf die Straße und direkt auf uns zu. Bis einen Meter vor unserem Wagen lief es auf uns zu und blieb kurz stehen. Für einen Moment wagte sich keiner zu bewegen! Wir waren alle wie gebannt, wie das junge Nashorn wohl auf uns reagiert. Auf einmal drehte es sich um und rannte davon. Erstaunlich, wie schnell so ein schweres Tier doch rennen kann!

Wunderschöner Ausblick am Waterberg
Nach dem Besuch der Krokodilfarm in Otjiwarongo fuhren wir weiter zum Waterberg, wo wir eine kleine Wanderung hinauf machten. Von oben hatten wir eine schöne Aussicht über das grüne Tal. Unsere Unterkunft für die Nacht war die Waterberg Valley Lodge: große Zelte, wunderschön gelegen mit Blick auf den Waterberg. Von dort sind wir nochmal ein Stück entlang der Berge gewandert. Es ist richtig angenehm, hier ist so eine idyllische Ruhe! In dem privaten Schutzgebiet werden hauptsächlich Breitmaulnashörner geschützt, aber es leben dort auch Leoparden, Gnus, Antilopen, etc. In der Nacht im Zelt war es sehr kalt, fast Minusgrade und man hat Tiere rascheln gehört. Aufregend!

Der letzte Tag unserer Namibia Rundreise: eine kleine Führung durch Windhoek mit Besuch im Arts & Craft Center, um Souvenirs zu kaufen. Danach wurden wir in unsere letzte Unterkunft, das Casa Piccolo gebracht. Das familienfreundliche Gasthaus in Klein Windhoek mit schöner Innenhof-Terrasse mit Pool war eine perfekte Unterkunft für einen entspannten Ausklang unserer Namibia Reise.
Fazit: Faszination Namibia hautnah erleben
Der zweite Teil des ausführlichen Reiseberichts zeigt, wie eine geführte Kleingruppenreise durch Namibia beeindruckende Natur- und Tiererlebnisse kombiniert: Am Cape Cross tummeln sich zwischen 80.000 und 100.000 Robben, bevor die Route durch die Weiten des Erongogebirges mit Giraffen, Pavianen und Leoparden führt und Teilnehmer am Lagerfeuer den klaren Sternenhimmel bestaunen. Die UNESCO‑anerkannten Felsmalereien von Twyfelfontein sind 2.000 bis 6.000 Jahre alt, und im Etosha Nationalpark werden gleich mehrere der „Big Five“ beobachtet, darunter Nashörner und Elefanten. Dieser Bericht macht Lust auf unvergessliche Naturmomente und regt zur Namibia Individualreise an, die intensive Begegnungen mit Landschaft und Tierwelt ermöglicht. Nutzen: Inspiration für authentische Erlebnisplanung.
FAQ: Die 10 häufigsten Fragen und Antworten zu Namibia Natur-, Tier‑ und Erlebnisreisen
Auf einer Namibia Rundreise gehören spektakuläre Naturkulissen und vielfältige Tierbeobachtungen zu den Höhepunkten. Dazu zählen die große Robbenkolonie am Cape Cross mit Zehntausenden Tieren, die UNESCO‑Felsmalereien von Twyfelfontein und Safari‑Erlebnisse im Etosha Nationalpark mit Elefanten, Nashörnern und Zebras, die unvergessliche Begegnungen garantieren.
Die Robbenkolonie am Cape Cross kann zwischen 80.000 und 100.000 Zwergpelzrobben beherbergen und bietet ein beeindruckendes Naturschauspiel direkt an der Atlantikküste. Der Besuch lohnt sich besonders für Tierliebhaber und Fotografen aufgrund der unmittelbaren Nähe zu den Tieren.
Im Erongogebirge erwarten Reisende eine eindrucksvolle, wild zerklüftete Landschaft und weitreichende Ausblicke über die namibische Steppe. Hier bieten sich Wanderungen und Naturmomente mit Tieren wie Giraffen, Springböcken und Pavianen an.
Eine Namibia Gruppenreise erlaubt es, gemeinsam mit erfahrenen Guides die Highlights des Landes zu entdecken, ohne sich um Navigation und Organisation kümmern zu müssen. Gleichzeitig fördern Gruppenerlebnisse den Austausch mit Gleichgesinnten und schaffen unvergessliche Reiseerlebnisse.
Die Felsmalereien von Twyfelfontein sind Teil des UNESCO‑Weltkulturerbes und bis zu 6.000 Jahre alt, was den Besuch zu einem kulturellen Höhepunkt macht. Sie geben Einblick in alte Kommunikationsformen und die frühere Bedeutung der Region.
Im Etosha Nationalpark können Besucher zahlreiche Wildtiere entdecken, darunter Elefanten, Nashörner, Zebras, Springböcke und viele Antilopenarten. Die weiten Salzpfannen und Wasserlöcher bieten hervorragende Chancen für abwechslungsreiche Safari‑Erlebnisse.
Für eine umfassende Namibia‑Reise mit mehreren Nationalparks und Sehenswürdigkeiten werden in der Regel zwei bis drei Wochen empfohlen, um die Vielfalt des Landes zu erleben. So bleibt genügend Zeit für Natur, Tierwelt und kulturelle Highlights.
Neben „Big Five“‑artigen Arten wie Elefanten und Nashörnern lassen sich im Etosha Nationalpark Zebras, Kudus, Oryx‑Antilopen, Schakale und Geier beobachten. Diese Arten tragen zu abwechslungsreichen Wildbeobachtungen während der Safaris bei.
Namibia‑Reisen sind familienfreundlich und bieten altersgerechte Aktivitäten, Unterkünfte mit Komfort und sichere Safari‑Erlebnisse. Landschaftliche Vielfalt und Tierbeobachtungen machen Namibia zu einem spannenden Ziel für alle Altersgruppen.
Die Trockenzeit von Mai bis Oktober gilt als beste Reisezeit für Tierbeobachtungen, da Tiere dann an Wasserstellen konzentriert sind. Angenehme Temperaturen und klare Tage verbessern zudem die Safari‑Erlebnisse.
Haben wir Sie neugierig gemacht? Finden Sie hier Ihre Reise nach Namibia!
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- Nationalpark Plitvicer Seen
- Amphitheater in Pula
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- Opatija
- Selbstfahrer-Reisen
- 11 Tage
- Natürlich erleben – Erlebnisreisen










































