Reisebericht Madagaskar - Reise in eine kuriose Welt

Reisebericht Madagaskar – Reise in eine kuriose Welt

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Mein Madagaskar Reisebericht

Im vergangenen Jahr flogen wie in unseren lang ersehnten Urlaub nach Madagaskar. Schon lange träumten wir von Madagaskar Reisen und dann fanden wir endlich die eine Reise die uns gefallen hat. Madagaskar - Reise in eine kuriose Welt! Die Anreise über Johannesburg in Südafrika bis nach Antananarivo auf Madagaskar war schon ein Erlebnis, denn nach knapp 20 Stunden Reisezeit und über 8000 km, einem kurzen Aufenthalt in Johannesburg waren wir ganz schön müde.
Baobab Baum - Madagaskar Reise
Baobab Baum - Madagaskar
Fast alle Madagaskar Reisen beginnen in der Hauptstadt „Tana“, wie die Einheimischen sagen. Als erstes checkten wir dann in unseren kleinen Stadthotel ein und erholten uns von der langen Reise nach Madagaskar. Am Nachmittag unternahmen wir dann noch eine Stadtrundfahrt wo wir auch den Holzpalast Rova sahen, der nach einem verheerenden Brand wieder restauriert wurde. Am Abend gingen wir in ein lokales Restaurant und probierten erstmals die typische Küche des Landes in der Reis nicht fehlen darf. Am kommenden Tag verließen wir die Hauptstadt und unternahmen eine Radtour zum Kratersee Tritiva. Ein spektakulärer Anblick, der See liegt umschlossen von steilen Abhängen im Krater eines erloschenen Vulkans. Bei einer kleinen Wanderung am See können wir noch viele weitere tolle Ausblicke genießen. Über Miandrivazo führte es uns weiter nach Morondava und wir merken schnell wie sich die Landschaft verändert, immer grüner und üppiger wird. Bekannt ist Morondava, eine kleine Küstenstadt an der Straße von Mosambik, für „Baobab Avenue“. Wir sahen die typisch afrikanischen Bäume zu unterschiedlichen Tageszeiten. Ein echtes Erlebnis, denn vor allem im Licht der untergehenden Sonne wirken die teilweise sehr alten Bäume besonders beeindruckend und sind außerdem ein tolles Fotomotiv.
Baobab Baum - Madagaskar Sonnenuntergang
Baobab Baum - Madagaskar Sonnenuntergang
Unsere nächste Station war ein Ort, der bei keinen Madagaskar Reisen verpasst werden sollte. Der beeindruckende Tsingy de Bemaraha Nationalpark ist bekannt für seine beindrucken Landschaft aus spitzen Kalksteinfelsen, die in die Höhe ragen. Entstanden sind die surrealen Gesteinsformationen durch Wind und Wetter. Wir bahnten und in den nächsten zwei Tagen einen Weg durch die wirren Wegen des Parks und erholen uns in dem UNESCO Welterbe. Die Fahrt hierher war äußert buckelig und anstrengend, wir waren froh das wir diese Piste nicht selber fahren mussten. Aber die Anstrengung hat sich gelohnt. Bei Wanderungen über Brücken, einfachen Kletterrouten entdeckten wie das einzigartige Ökosystem mit vielen endemischen Pflanzen und Tieren.   Weiter ging es zum Foret de Kirindy, ein Trockenwald indem wir eine Nachtsafari geplant hatten. Nach Sonnenuntergang begann die Pirsch und ein fachkundiger Ranger hat uns beim erspähen der Tiere geholfen. An dem Abend war nicht viel zu sehen im Wald, aber immerhin sahen wir Wieselmaki und konnten das nächtliche Leben und die Geräusche der Nacht im Wald erleben. Zu vielen Madagaskar Reisen gehört auch ein Abstecher zu den tollen Stränden der Insel, so auch zu unserer Reise. Nach einem tierreichen Erlebnis im Kirindy Wald flogen wir weiter nach Toliara im Süden der Insel und von dort gings weiter nach Ifaty, wo wir für die nächsten Tage in ein Strandhotel umzogen. Wir genossen die Zeit und entspannten am Strand und fuhren mit einem kleinen Boot zum Riff um dort zu Schnorcheln. Entspannt ging es am elften Tag unserer Madagaskar Rundreise in den Isalo Nationalpark, wo wir auch in einer Lodge im Park nächtigen werden. Der Park ist traumhaft, die Landschaft wirklich wunderschön. Es führen Wege durch den Park und wir sehen bizarre Sandsteinformationen, den tollen Namazaha Wasserfall, seltene und für uns völlig fremde Pflanzen und den Katta, eine Lemurenart, die hier vorkommt. Nicht vernachlässigen sollte man die verschiedenen Kulturen der Insel. Mittlerweile haben wir schon viel erlebt, verschiedene Museen besucht, Einheimische getroffen und deswegen führt uns unsere Reise weiter Richtung Fianarantsoa. Die Stadt ist das Zentrum des Betsileo Volkes und wir besuchen dort Reisfelder und unternehmen ein kleine Stadtrundfahrt. Das Highlight der Reise ist die Zugfahrt von Fianarantsoa nach Manakara am Indischen Ozean. Die Fahrt führt durch Regenwald über Hochplateaus bis zum Meer und während der Fahrt hält der Zug an einigen Stationen, wo uns Frauen und Kinder mit selbstgekochten Köstlichkeiten, Obst und frisch gefangenem Fisch begrüßen und uns zum Verkauf anbieten. So kann man wunderbar die lokalen Leckerbissen probieren und der teilweise sehr armen Bevölkerung etwas Gutes tun.   Madagaskar Reisen Unsere Reise neigt sich mittlerweile dem Ende zu und vor uns liegen noch ein paar Tage voller neuer Entdeckungen und Ausflügen. Mit einem Boot befahren wir den langen Kanal „Canal de Pangalanes“, der parallel zu Ostküste Madagaskars verläuft und nur selten auf Madagaskar Reisen besucht wird, deswegen ist es umso besonderer die friedvolle Landschaft im vorbeifahren zu genießen, seltene Pflanzen und Tiere zu sehen und der dort lebenden Bevölkerung näher zu kommen.   Zum Abschluss der Reise besuchen wir erst Ranomafana, einen Kurort, wo wir die Heilwirkung der heißen Quellen testen und einen Nachmittag im Thermalbad verbringen und unternehmen am Tag vor dem Abflug noch einen Safari Tag im Urwald, wo wir die wandelbaren Chamäleons und viele weitere Tiere entdecken. Auf dem Weg nach „Tana“ zum Flughafen bleibt ein bisschen Zeit um die vergangenen Tage und Wochen noch einmal zu verarbeiten. Noch mehr Zeit hatten wir dann natürlich noch im Flugzeug auf dem langen Rückflug, der uns die Gewissheit brachte, dass wir noch viel mehr Madagaskar Reisen unternehmen wollen um die riesige Insel vollständig zu entdecken.  

11. Juli 2013
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