Mgahinga-Gorilla-Nationalpark in Uganda
Wer auf Uganda-Reise geht, kommt an den Berggorillas nicht vorbei.
Leider gilt das nur im übertragenen Sinne, denn tatsächlich ist es völlig ausgeschlossen, in offener Wildnis auf einige der wenigen verbliebenen Exemplare der Berggorillas zu treffen. Das liegt eben an ihrer geringen Zahl, aber auch an dem besonderen Schutz, den sie in Uganda erhalten. Deshalb muss man sich in eine der beiden besten Möglichkeiten begeben, die Berggorillas besuchen zu dürfen. Der beliebtere Park ist dabei der Bwindi Impenetrable Nationalpark, doch gibt es auch eine Alternative für all jene, welche sich lieber andernorts mit den Silberrücken und ihren Nachkommen anfreunden möchten – das Mgahinga-Reservat.
Im Nationalpark sind Schätzungen zufolge zwischen 15 und 50 Gorillas beheimatet.
Die Tiere sind an Menschen gewöhnt, sodass Gorilla-Trekkings im Mgahinga-Gorilla-Nationalpark möglich sind.
Neben den Gorillas leben zahlreiche andere Primatenarten in Uganda. Die größte Schimpansenpopulation des afrikanischen Landes ist in den Waldgebieten Kibale und Budongo zu finden. Die Berggorillas sind eine vom Aussterben bedrohte Rasse, da die Population durch Wilderer stark dezimiert wurde.
Die Regierung Ugandas hat aber festgestellt, dass ein lebender Gorilla in vielerlei Hinsicht wertvoller ist als ein getötetes Tier.
Aus diesem Grund wird auch in Uganda verstärkt auf den Schutz der Tiere gesetzt und der nachhaltige Tourismus vorangetrieben.

Der Schutz der Rasse zum Fortbestand derselben ist ein wesentlicher Faktor. Dennoch ist auch der Tourismus für das Land und dessen Bevölkerung ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, der Geld ins Land bringt, Arbeitsplätze und damit auch bessere Bildungsmöglichkeiten schafft. Gorilla-Reisen nach Uganda werden vermehr nachgefragt und führen zu einer positiven wirtschaftlichen Entwicklung des Landes und zur Stabilisation der Berggorilla-Population in Afrika.
Eine ähnlich Strategie verfolgt das Nachbarland Ruanda, die den Schutz der Primaten als zentralen Bestandteil der Tourismuspolitik etabliert hat.
Gorilla-Trekking in Uganda
Es ist ein unvergessliches Naturschauspiel, wenn Touristen in kleinen Gruppen von ausgebildeten Guides zu den Gorilla-Familien geführt werden.
An den Hängen der Virungaberge leben die Tiere im Bergregenwald. Die Touristen-Gruppen, die bei einem Gorilla-Trekking in den Regenwald geführt werden, sind klein. Das hat den Grund, dass die Tiere möglichst ungestört bleiben sollen. Massentourismus ist keine Option für das Gorilla-Trekking. Zudem dürfen Touristen nicht auf eigene Faust zu den Tieren, da dies nicht nur sehr gefährlich sein kann sondern auch gegen die Schutzrichtlinien für die Gorillas verstoßen würde.
Die Gorilla-Trekkings sind aufgrund der limitierten Gruppengrößen sehr begehrt.
Eine vorherige Anmeldung ist daher unumgänglich.
Die Trekking-Tour beginnt zumeist sehr früh am Morgen. Auf dem Weg durch den Regenwald erklären die Führer der Gruppe die Flora und Fauna des Nationalparks und erläutern die Lebensgewohnheiten und das Verhalten der Gorillas. Es kann mehrere Stunden dauern, bis eine Gruppe die ersten Gorillas entdeckt.
Der Guide fungiert dabei als Spurenleser.
Er kann die Spuren, die die Gorilla-Gruppe hinterlassen hat, lesen und entsprechend deuten, um ihren Weg zu verfolgen.

Gorillas bauen sich jede Nacht einen frischen Schlafplatz. Weitere Spuren sind abgeknickte Äste und Exkremente der Tiere. Hat man die Gruppe schließlich entdeckt, muss man sehr leise und bedächtig vorgehen, um die Tiere nicht zu stören. Ein Mindestabstand von mehreren Metern ist obligatorisch, denn Gorillas können gefährlich werden, wenn sie sich bedrängt fühlen.
Dennoch wird der Anblick der Tiere in unmittelbarer Nähe ein unvergessliches Erlebnis sein.
Der Mgahinga-Gorilla-Nationalpark befindet sich etwa 15 km südlich der Stadt Kisoro im Süden des Landes. Er grenzt an Ruanda und die Demokratische Republik Kongo. Bezeichnend für die Region sind die Virungas, insgesamt neun aktive und bewaldete Vulkane.
Der heutige Nationalpark entstand maßgeblich durch den deutschen Zoologen und Verhaltensforscher Klaus-Jürgen Sucker, der 1994 das Mgahinga Gorilla National Park Project (MGNPP) leitete.
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