Kulturlandschaft der Konso in Äthiopien

Kulturlandschaft der Konso in Äthiopien

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Konso auf Äthiopien-Reisen

  Die Konso haben eine jahrhundertealte Kultur und leben seit jeher in Einklang mit und von der Natur. Ihr nachhaltiger Umgang mit den natürlichen Ressourcen ist unter anderem ein Grund dafür, warum die Kulturlandschaft der Konso im Jahr 2011 zur Welterbestätte der UNESCO ernannt wurde.   In früheren Jahren lebten die Konso recht isoliert und kamen kaum in Kontakt mit anderen ethnischen Gruppen, geschweige denn Touristen. Heute ist der Besuch von ausländischen Gästen gang und gäbe. In der Region gibt es einige wenige Hotels und Lodges. Englischsprachige, örtliche Führer zeigen Touristen die Sehenswürdigkeiten oder begleiten sie auf Trekkingtouren durch das äthiopische Hochland. Mehrtägige Wanderungen durch die beeindruckende Natur Konsos gehören zu den Highlights und sind äußerst beliebt bei Touristen aus aller Welt. Der farbenfrohe Wochenmarkt ist eine weitere Attraktion, die sich Besucher nicht entgehen lassen sollten. In einem bunten Treiben werden regionale Produkte angeboten, die von Touristen wie Einheimischen gleichermaßen geschätzt werden.  

Lebensweise und Gebräuche der Konso

  Äthiopien - Reisen - Konso Das Volk der Konso ist über die Stammesgrenzen hinaus für seine ausgeprägten landwirtschaftlichen Fertigkeiten und sein handwerkliches Geschick bekannt. Auf ihren berühmten Terrassenfeldern bauen die Konso insbesondere Getreide, Gemüse, Hirse, Kaffee, Baumwolle und Tabak an. Außer den üblichen, in Äthiopien verbreiteten Getreidesorten, hat der Kohlbaum für die Menschen in dieser Region eine große Bedeutung. Genauso wie das aus Mais hergestellte Bier werden auch Kohlbaumgerichte zu jeder Zeit des Tages verzehrt. Während der schweren Feldarbeit begleiten sich die Arbeiter oftmals selbst mit Gruppen-Gesängen. Die Art des Anbaus ist traditionell und wie vor Generationen. Eingesetzt werden einfache Gerätschaften wie zweizackige Haken und als Dünger kommen organische Stoffe und Tierdung zum Einsatz.   Andere handwerkliche Arbeiten bestehen aus dem Gerben von Leder und der Herstellung von Tongefäßen. Diese Arbeit übernehmen die Frauen des Stammes. Die Männer verarbeiten Holz und Metall und weben Stoffe. Mit ihren gefertigten Produkten versorgen sie sich nicht ausschließlich selbst, sondern auch die in der Umgebung lebenden Nomaden. Besonderes Brauchtum der Konso ist ihr Totenkult. Sie schnitzen Holzfiguren, sogenannte Waka, und stellen sie in Erinnerung an die Verstorbenen auf. Ihr Glaube besagt, dass der Geist der Toten in der Holz-Statue weiterlebt. Oftmals werden den Waka verdienter Krieger auch die Figuren seiner Frauen zur Seite gestellt. Dadurch, dass das Volk der Konso Polygamie praktiziert, hat jeder Mann bis zu drei Frauen.
22. Mai 2014
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