Hoi An – Vietnam – Stadt der Schneider- Sehenswürdigkeiten

Hoi An

Hoi An

Hoi An - ideal für den ruhigen Urlaub in Vietnam

Hoi An ist eine vietnamesische Stadt direkt an der Küste. In der Geschichte des Landes war Hoi An einer der größten Häfen in ganz Asien und galt als wichtiger Bestandteil der Seidenstraße. Während des vierten Jahrhunderts siedelten sich chinesische und japanische Händler-Familien in der Stadt an, da sich deren Länder gegen den Handel mit der Außenwelt im fünfzehnten Jahrhundert verschlossen. Nur so war es ihnen möglich, ihre Waren in der europäischen Welt umzuschlagen. Anfang des sechzehnten Jahrhunderts wurde der Handel erneut, was die Bedeutung der Hafenstadt Hoi An erneut veränderte. Zu diesem Zeitpunkt wurde auch die berühmte English East India Company gegründet, die für den Handel in Europa eine wichtige Rolle spielten sollte. Zwanzig Jahre später sollte die holländische Verenigde ostindische Compagnie folgen. 1644 wurde auch eine französische Handelsniederlassung gegründet. Während dieser Zeit kamen verschiedene Volksgruppen nach Hoi An, um sich dort niederzulassen. Die Spuren von Holländer, Franzosen, Portugiesen, Holländer und Inder sind auch heute noch in Hoi an spürbar, was vor allem die Touristen begeistert.

Die Stadt der Schneider

Hoi An - Vietnam: Die Stadt der Schneider

  Die Küstenstadt Hoi An liegt im Zentrum von Vietnam und gilt als Stadt der Schneider. Bei einer Vietnam-Reise lohnt sich ein Besuch zur Besichtigung der kulturellen und historischen Sehenswürdigkeiten.  

Hoi An – Stadt der Schneider

Der Hafen von Hoi An war früher der größte in Südostasien. Heute ist Hoi An besonderes für seine geschickten Schneider weltweit bekannt. Viele Familien praktizieren seit mehreren Generationen, egal ob Frau oder Mann. Sie sind in der Lage jeden Entwurf den sie sehen, exakt nach zu schneidern. Und dabei sind sie besonders schnell. Morgens nimmt man bei einem der Schneider Maß und am nächsten Tag hat man ein maßgeschneidertes Kleidungsstück. Die Stadt ist jedoch nicht nur für ihre talentierten Schneider berühmt, sondern auch für die zahlreichen kulturell wertvollen Sehenswürdigkeiten.  

Hoi An Altstadt

Die im Süden gelegene Altstadt von Hoi An wurde 1999 zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt. Sie ist die einzige Altstadt, die im Vietnamkrieg nicht zerstört wurde und gilt als Beispiel für eine Stadt, die von einheimischer und fremden Einflüssen gestaltet wurde. Bei einem Besuch der Altstadt sollte man unbedingt die Cao Lau Nudeln probieren, die nur an diesem Ort hergestellt werden. Es gibt aber auch Sehenswürdigkeiten, die man sich unbedingt anschauen sollte. Das Museum of History and Culture besitzt eine alte Kanone und Artefakte von vor über tausend Jahren und alte Fotografien zeigen wie Hoi An früher einmal aussah. Der Quong Cong Tempel wurde im 17. Jahrhundert gebaut zu Ehren des chinesischen General Quan Cong, der für seine Loyalität und Integrität geschätzt wurde. Sehenswert sind auch die historischen Häuser, die man überall in der Altstadt entdecken kann. Z.B. das künstlerische Bauwerk Quan Thang, das im 18. Jahrhundert von einem wohlhabenden Seekapitän konstruiert wurde. Bei Nacht erstrahlt die Altstadt in ihrem vollen Glanz. Laternen werden angezündet und die Umgebung am Fluss ist so ruhig, das man nur im Flüsterton miteinander spricht.  

Japanische Brücke in Hoi An

Die berühmteste japanische Brücke befindet sich in Vietnam in der Altstadt von Hoi An. Hoi An war ein wichtiger Handelshafen für Japaner, Chinesen, Niederländer und Inder. Ende des 16. Jahrhunderts wurde die Brücke von japanischen Händlern erbaut, um die japanische Gemeinde mit dem chinesischen Viertel zu verbinden, eine symbolische Geste des Friedens. Heute verbindet sie die wichtigsten Straßen in Hoi An – Nquyen Thi Minh Khai Street und Tran Phu.  

Cua-Dai Beach

Ein weiteres UNESCO Kulturerbe ist der Cua Dai Beach. Dieser Strand befindet sich im Nordosten von Hoi An und ist mit seinen 3 km Länge groß genug um seinen eigenen persönlichen Platz zu finden. Der Strand gleicht einem Paradies mit seinem weißen pulvrigen Sand und dem klaren blauen Wasser. Bei klarer Sicht kann man die Cham Island in der Ferne sehen und wenn man früh genug aufsteht kann man die Fischer mit ihren Booten bei Sonnenaufgang aufbrechen sehen. Die in der Nähe gelegenen Fischrestaurants lohnen sich für ein Essen, um den frisch gefangenen Fisch zu probieren.  

Hoi An Full Moon Festival

Das Vollmondfest findet am 14. Tag jedes Mondmonats statt. Bei diesem Lichterfest werden alle Lichter in Hoi An ausgeschaltet und die Altstadt wird für Autos gesperrt. Wenn es dunkel wird, werden Kerzen in Lampions und kleinen Papierbooten angezündet. Die Altstadt und der Fluss erstrahlen in einem Lichtermeer. Zwei mal im Jahr werden diese Vollmonfeste von zwei traditionellen Festen begleitet. Das Tet Trung Thu Fest wird zu Ehren des Mondes gefeiert. Es werden Mondkekse gegessen und Drachenköpfe aus Pappmaschee aufgehangen. Das zweite Fest ist das Vu Lan & Chuc Nu Fest, das zu Ehren der gestorbenen Obdachlosen und Waisen gefeiert wird. Die Vietnamesen glauben daran, dass an diesem Tag die Tore zur zweiten Welt geöffnet werden und die Seelen, die keine Verwandten und Familien haben ausgehen können. Dieser Tag wird auch als Tag der Verzeihung schuldiger Seelen bezeichnet.

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