Eine Reise nach Neuseeland: Zwei Highlights der Insel

Landschaftlicher Traum im Pazifik

„Eine Neuseeland-Reise, echt? Du willst mehr als 24 Stunden im Flugzeug sitzen?“ - Berechtigte Frage, doch die lange Anreise lohnt sich:

Ein Urlaub in Neuseeland hat für Naturfreunde sooooooo viel zu bieten und ist einfach unfassbar vielfältig!!

Du möchtest durch weitläufige Nationalparks wandern, eisige Gletscher erklimmen, an sonnigen Stränden entspannen oder durch malerische Fjorde schippern - alles während nur einer einzigen Reise?

Dazu noch mit Delfinen im Meer schwimmen, surfen, die Drehorte des „Herr der Ringe“ Kino-Epos besuchen, spannende Metropolen wie Wellington oder Auckland besichtigen und die weltweit einzigartigen Tiere und Pflanzen von Neuseeland bestaunen? Dann bist du hier genau richtig!

Die Heimat des berühmten Kiwi Vogels ist ein Naturparadies sondergleichen und ein perfektes Ziel für eine definitiv unvergessliche Reise.

In diesem Artikel stellt dir Philipp zwei Highlights dieses faszinierenden Landes vor.

Neuseeland-Reise Landschaftsbild

Highlight-Wanderung auf Neuseelands Nordinsel: Tongariro Alpine Crossing

Stell dir vor: Du stehst inmitten einer fantastischen Vulkanlandschaft, die Luft ist erfüllt von schwefligen Schwaden und du schaust nach einem anstrengenden Aufstieg durch Geröllfelder zufrieden auf schimmern smaragdgrüne Seen und den berühmten Schicksalsberg aus „Herr der Ringe“ - was ein Augenblick.

All das erwartet auf der Tongariro Alpine Crossing, für viele die beste Tageswanderung in Neuseeland und einer der 9 „Great Walks“ des Landes. Und die solltest du dir auf keinen Fall entgehen lassen. Aber Vorsicht: Mit rund 19 Kilometern Strecke wird die Wanderung als „anspruchsvoll“ klassifiziert - und das ist sie definitiv.

Der Aufstieg hat an einigen Stellen alpinen Charakter und sollte keinesfalls unterschätzt werden.

Die Tour wurde über die letzten Jahre immer beliebter und immer mehr Reisende begeben sich auf den anstrengenden Weg - dabei auch viele, die ihre Kraft und Ausdauer maßlos überschätzten. Deshalb wurde bewusst vor einiger Zeit der Zusatz „Alpine“ zum Namen hinzugefügt, um auf den anspruchsvollen Charakter deutlich zu machen.

Wie in den Alpen und anderen Hochgebirgen kann das Wetter schnell umschlagen. Eine gute Vorbereitung schließt also in jedem Fall geeignete Kleidung ein. Denke unbedingt daran, ausreichend eigenes Trinkwasser mitzubringen.

Die meisten Wanderer starten die Tour im Mangatepopo Valley in der Nähe von Whakapapa auf 1.120 Metern. Die Togariro Crossing kann aber prinzipiell in beide Richtungen bewandert werden. Bis zu den Soda Springs - malerischen Wasserfällen, die sich im Grün hinabschlängeln - geht es am Fluss entlang nur gemäßigt bergauf. Das ändert sich drastisch auf der „Devils Staircase“, also der Treppe des Teufels, die dich in einem sehr steilen Abschnitt auf 1.600 Meter bringt. Weiter geht es den Magatepopo Grat am Südkrater entlang und dann auch ein Teil des Weges mittendurch. Bist du schon einmal durch einen Vulkankrater gelaufen? Nein? Dann ist das hier eine tolle Gelegenheit! Einige Abschnitte müssen auch durchklettert werden. Dazu sind Ketten als Hilfe angebracht.

Endlich erreichst du den höchsten Punkt der Tour: Den Red Crater auf 1.868 Meter. Ein faszinierender Anblick! Der Vulkan ist immer noch aktiv und so umhüllen dich Schwefel-Schwaden mit ihrem typischen Gestank.

Weiter geht es zu den Emerald Lakes. Der Ausblick auf die schimmernd Smaragd-grünen Seen mit den schwefeligen Uferrändern ist einer der bekanntesten Fotospots auf Neuseelands Nordinsel.

Auf dem Weg hast du immer wieder tolle Ausblicke auf die Gipfel des Tongariro (1.967 Meter) und den Ngauruhoe (2.291 Meter).

Dieser Anblick kommt dir sehr bekannt vor? Völlig zurecht: Mount Ngauruhoe ist der berühmte „Schicksalsberg“ aus Tolkiens „Der Herr der Ringe“ Trilogie. Und ja, so müssen sich auch die Filmhelden Frodo und Sam gefühlt haben, als sie sich durch die Geröllwüsten von Mordor kämpften.

Vorbei am Central Crater zum Blue Lake mit dem wohlklingenden Maori-Namen Te wai-whakaiata-o-te-Rangihiroa und zur Ketetahi-Schutzhütte geht es sanft bergab. Der Blue Lake ist ein mit Wasser vollgelaufener alter Vulkankrater und gilt den Maori, den Ureinwohner Neuseelands, als heilig. Hier zu schwimmen ist daher nicht erlaubt. Spätestens die heißen Quellen erinnern wieder daran, dass du in einem Gebiet mit aktiven Vulkanen unterwegs bist.

Der lange Abstieg führt dich am Ende durch einen immergrünen Wald. Gerade bei heißen Temperaturen mit viel Sonne eine mehr als willkommene Abwechslung zur kargen Vulkanlandschaft.

Nach etwa 8 Stunden Wanderung erreichst du den Ketetahi Car Park auf 760 Metern Höhe - geschafft aber glücklich.

Atemberaubende Natur auf der Südinsel Neuseelands: Fjordland Nationalpark

Auch auf der Südinsel hat Neuseeland einzigartige Highlights zu bieten.

Neben dem weitläufigen Abel Tasman Nationalpark, den eisigen Höhen des Franz-Josef- und des Fox-Gletscher und dem maritimen Top-Ziel Kaikura sticht ein Ort besonders heraus: Der Fjordland-Nationalpark.
Mit über 12.500 km2 ist der Park an der Südwest-Spitze Neuseelands der flächenmäßig größte des Landes.
Der bereits 1952 gegründete Nationalpark gehört seit 1990 zum UNESCO Weltkulturerbe - und das völlig zurecht.

Die einzige große Straße mit Zugang zum Park ist die Milford Sound Road, die rund 120 Kilometer durch die Fjordlands führt und am Milford Sound endet.
Nur eine große Straße? Kein Wunder: Die Fjordlands sind das am dünnsten besiedelte Gebiet Neuseelands. Die größte Stadt Te Anau hat nur rund 2.000 Einwohner, bildet aber trotzdem das touristische Zentrum der Region und einen beliebten Ausgangspunkt für Touren in den Nationalpark. Viele Reisende kommen auch mit Tagestouren aus dem Outdoor-Paradies Queenstown.

Die touristisch bekanntesten Fjorde sind Milford Sound und Doubtful Sound / Patea.

Ein leises „Wooooow“ entfährt den meisten Reisenden, wenn sie zum ersten Mal in diese besondere Welt eintauchen. Es ist ein unbeschreibliches Gefühl mit einem kleinen Schiff durch die gewaltigen Fjorde Neuseelands zu fahren, links und rechts von den hohen Bergen überragt. Man weiß gar nicht, wohin man zuerst schauen soll.

Das klassische Verkehrsmittel zur Erkundung der Fjordlands ist per Schiff. Schon das alleine ist spektakulär und bietet Zugang zu den atemberaubenden Ausblicken des Nationalparks. Besondere Ein- und Ausblicke kann man auf andere Weise bekommen: Wie wäre es mit einem Helikopter Rundflug oder einem „Scenic Flight“ in der kleinen Propeller Maschine? Sicher unvergesslich!
Genau das Gegenteil erreichst du mit einer Erkundung im Kajak - quasi mittendrin statt nur dabei. Alleine ohne weitere Reisende nur mit der unberührten Natur und den Tieren.

Auch für Wander-Fans hat die Region einiges zu bieten:
Mit dem Milford, dem Routeburn und dem Kepler Track sind gleich 3 der 9 „Great Walks“ im Fjordland Nationalpark zu finden. Die meisten Wanderer übernachten in Zelten oder den Hütten entlang der Tracks, aber auch Tagestouren sind möglich.

Nicht nur landschaftlich sind die Fjordlands eine Reise wert:
Du interessierst dich für einzigartige Tiere und Pflanzen? Dann solltest du dir den Nationalpark auf keinen Fall entgehen lassen.
Hier - und oft NUR HIER - findest du eine Vielzahl von Vögeln und Meerestieren. Denn einige Tiere sind endemisch, kommen also nirgends sonst in der Welt vor.

Hier triffst du auf flugunfähige Takahē und den Kākā, einen einheimischen Waldpapagei. Weitere Highlights sind die kleinsten Pinguine der Welt, der Kea, neuseeländische Seebären oder den Tawaki. Noch nie davon gehört? Dann wird es Zeit sie kennenzulernen.

Die Tongariro Alpine Crossing und der Fjordlands Nationalpark sind nur zwei von den unzähligen Reise-Highlights in Neuseeland. Es gibt noch so vieles mehr zu entdecken!

Philipp ist Gründer des Reiseblogs JOURNICATION. Er hat mittlerweile 100 Länder bereist und veröffentlicht dazu auf seinem Blog hilfreiche „BIG 5“ Übersichten und wertvolle Reisetipps. Zudem beschäftigt er sich ausgiebig mit dem Thema „Persönlichkeitsentwicklung durch Reisen“

Kommen Sie mit auf eine Reise nach Neuseeland. Unsere Experten beraten Sie gerne persönlich.

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