
Grün so weit das Auge reicht. Und manchmal so dicht, dass kein Lichtstrahl in die dampfenden Nebelwälder dringt. Solltest du dich aber hinbegeben, wird dir sicher schwindelig von den Farben und Mustern, die am letzten Tag der Schöpfungsgeschichte noch verbraucht werden mussten. Zum Glück kommen noch die verzauberten Strände im Golfo Dulce und dem Manuel-Antonio-Nationalpark, und wer will bestreiten, dass die Kombination von saftigem Grün und karibischem Blau die schönste ist?
Dein Abenteuer in Costa Rica beginnt! Du fliegst nach San José, in die Hauptstadt. Deine Reiseleitung erwartet dich am Flughafen. Danach geht es ins Hotel, dort kannst du dich nach einem kleinen Snack vom Flug erholen.
Im Studio Hotel fühlst du dich wie in einer Galerie - das Haus ist geschmackvoll dekoriert mit Werken costa-ricanischer Künstlerinnen und Künstler. Größer als diese Sammlung ist nur die Kollektion des Nationalmuseums. Das Hotel liegt günstig im Zentrum des Stadtteils Santa Ana und bietet dir eine tolle Aussicht auf San José und das umliegende Valle Central.
Der Tag beginnt nach dem Frühstück mit dem Besuch des Bauernmarkts in Zapote. Hier kannst du die leckersten Früchte probieren. Anschließend stattest du dem Nationalmuseum einen Besuch ab, wo du mehr über die Geschichte Costa Ricas erfährst. In der »Hexenstadt« Escazú, im Projekt Mascarada Santa Cecilia, kochst du zusammen mit den Gastgebern regionale Köstlichkeiten, garniert mit fabelhaften Geschichten und alten Legenden. Um die geht es auch in einer privaten Maskenmanufaktur, in der du dich nach Herzenslust umschauen kannst.
Du fährst zum Irazú, dem mit 3.442 Metern höchsten Vulkan Costa Ricas. Tropische Gebirgsvegetation, bizarre Vulkanlandschaft und eine fantastische Aussicht erwarten dich. Von dort geht es weiter nach Cartago zur Basilica de Nuestra Señora de Los Angeles, einer wunderschönen Kathedrale. Über die Panamericana fährst du in die Berge bis ins Savegre-Tal. Hier findest du die größte Vielfalt an endemischen Pflanzenarten in ganz Zentralamerika. Deine Lodge liegt in der Nähe des Cerro de la Muerte, dem einst berühmt-berüchtigten Todesberg.
Die Trogon Lodge liegt in einem nahezu unberührten Tal, am Fuße des über 3000 Meter hohen Cerro de la Muerte. In den Nebelwäldern ringsum findest du die größte Vielfalt an heimischen Pflanzenarten – und den Quetzal, den heiligen bunten Vogel der Maya und Azteken. Hier fällt es leicht, sich ganz auf die Natur einzulassen. Auch in den Zimmern schaffen Holz und Farben eine natürliche Atmosphäre. Und weil es hier abends recht kalt werden kann, legt das Hotel-Team dir eine Wärmflasche ins Bett.
Frühmorgens erwacht der Wald, und du gehst du auf Pirsch. Du spürst den scheuen Quetzal auf, den Göttervogel der Maya und Azteken mit seinen flauschigen Schopf- und langen Schwanzfedern. Das fruchtbare Tal des Savegre Flusses ist vor allem bekannt für die Zucht von Forellen, die sich in den Teichen tummeln. Hier laden wir dich zu einem leckeren Mittagessen ein, natürlich stehen auch frisch gefangenen Forellen zur Auswahl. Am Nachmittag kannst du auf eigene Faust die Gegend um die Lodge erkunden oder es dir in deiner Unterkunft gut gehen lassen.
Du startest auf der Panamericana ins Pazifische Tiefland. Am Strand von Dominical erreichst du das Meer. Genieße das Wellenrauschen oder stürze dich in die Fluten. Es bleibt noch Zeit, um geheimnisvolle Granitkugeln aus präkolumbianischer Zeit zu bewundern. Sie gehören zu den imposantesten archäologischen Relikten Südamerikas und haben einen Durchmesser von bis zu zwei Metern und ein Gewicht von 15 Tonnen. Am Abend erreichst du die Unterkunft im Süden von Costa Rica.
Die Esquinas Rainforest Lodge liegt versteckt im dichten Tieflandregenwald des Piedras-Blancas-Nationalparks. Das Privatreservat der Lodge und der angrenzende Nationalpark sind Lebensraum für 300 Vogelarten, die du von deiner Veranda aus gut beobachten kannst. Durch den schön gestalteten Garten streifen Nasenbären, Affen, Kaimane und viele andere Tiere. Zur Anlage gehören neun Hütten mit je zwei Zimmern, allesamt farbenfroh eingerichtet. Die Stoffe wurden von Guaymí und Boruca gewebt – so unterstützt die Lodge die lokale indigene Bevölkerung.
Auf einer Wanderung im Esquinas-Regenwald des Piedras-Blancas-Nationalparks erkundest du die unvergleichliche Pflanzen- und Tierwelt. 1991 wurde hier das Naturschutzprojekt »Regenwald der Österreicher« gegründet, das den Esquinas-Wald vor Rodungen schützt. Hier besuchst du die Biologische Station La Gamba. Dort erfährst du, was zum Schutz dieses empfindlichen Ökosystems unternommen wird. Die Tropenstation der Universität Wien bewahrt nicht nur den Regenwald vor der Rodung, sondern dient auch als Lehrinstitution für Studierende und Forschungsgruppen.
Du erkundest den Golfo Dulce. Gut möglich, dass Delfine deinem Boot Geleitschutz geben. Genieße den fantastischen Blick auf die urwaldbewachsene Felsküste. Im klaren Wasser sind in der Regel bunte Korallenfische und gelegentlich Mantarochen zu sehen. Auch in der Mündung des Rio Coto gibt es beste Möglichkeiten zur Tierbeobachtung. Dank des Nährstoffreichtums im Flussdelta ist der Artenreichtum hier sehr groß. Anschließend fährst du entlang der Pazifikküste durch große Ölpalmenplantagen zum Badeort Manuel Antonio. Nach so vielen neuen Eindrücken bietet dein Hotel Entspannung.
Das Parador Resort & Spa in Punta Quepos beherbergt dich ganz in der Nähe des bekannten Manuel-Antonio-Nationalparks. Die Lage auf einer Anhöhe mitten im Regenwald bietet dir einen traumhaften Blick auf die Bucht des »Manuel Antonio«. Das Resort ist nur ca. 15 Gehminuten von Playa Biesanz entfernt, einem kleinen, wie ein Geheimtipp anmutender Strand, den du über einen Dschungelweg erreichst. Außerdem fahren zum ebenfalls schönen Hauptstrand von Manuel Antonio regelmäßig Shuttlebusse. Das Öko-Hotel nimmt an verschiedenen Programmen für umweltverträglichen Tourismus teil und sorgt dafür, dass Recycling, Wasser- und Energieeinsparungen sowie die Bewahrung der reichhaltigen Naturschätze Costa Ricas unterstützt werden.
Im Manuel-Antonio-Nationalpark sind Urwald und paradiesische Sandstrände eine einzigartige Symbiose eingegangen. Du startest den Tag mit einer Wanderung im artenreichen Nationalpark: Vielleicht triffst du auf Vertreter der vier Affenarten Costa Ricas und auf Nasenbären, Leguane oder Faultiere. Zum Ausklang kannst du am weißen Strand Meer und Sonne genießen – und die Tierwelt bewundern, denn Affen und Leguane kommen hier schon mal bis an den Strand. Entspanne dich am Nachmittag in deiner Unterkunft oder am nahe gelegenen Strand.
Wir fahren zunächst Richtung Norden und passieren den Río Tárcoles. Von der Brücke aus halten wir Ausschau nach einer meist beeindruckenden Anzahl von Krokodilen, die sich an den Flussufern aufhalten. Dann geht es weiter in die grünen Berge von Monteverde. Nach einer Verschnaufpause erlebst du dort in der Dämmerung eine Abendwanderung durch den Nebelwald, wo du die nachtaktive Tier- und Pflanzenwelt kennenlernst.
Die Arco Iris Lodge ist eine kleine Unterkunft, die von ihrer deutschen Besitzerin mit viel Charme geführt wird. Sie liegt inmitten eines tropischen Gartens, versteckt am Rand des Dorfes Santa Elena. Trotzdem sind Geschäfte und Restaurants nur wenige Gehminuten entfernt. Die Lodge mit ihren zwölf Bungalows wurde aus natürlichen Materialien gebaut und zum Teil in einheimischer Handwerkstradition errichtet. Bei einem Spaziergang begegnest du bestimmt den Hotelkatzen, und wenn du die Bank hinter dem Obstgarten findest – von dort hast du einen traumhaften Blick auf den Sonnenuntergang über dem Pazifik!
Eine größere Artenvielfalt als in den Nebelwaldreservaten Monteverde und Santa Elena geht kaum: Über 2.500 Pflanzenarten, 100 Säugetier-, rund 400 Vogel- sowie 10.000 Insektenarten leben hier. Auf einem Spaziergang über das Hängebrückensystem spürst du das Leben im Kronendach des Nebelwaldes hautnah. Trotz der Höhe kannst du dich sicher fühlen, denn die Hängebrücken schwanken wegen ihrer Spannung kaum. Deine Reiseleitung entführt dich im Anschluss in die geheimnisvolle Welt der Fledermäuse. Du erfährst Erstaunliches über sie und ihre überragenden Sinnesleistungen – am Riesenhörtrichter bekommst du einen Eindruck von der Empfindsamkeit ihres Gehörs.
Familie Bello betreibt eine ökologische Kaffeefarm. Ein Familienmitglied erzählt dir auf einem Rundgang über die Finca alles über den Anbau und seine Geschichte. Nach der Theorie die Praxis: Im Haupthaus wartet köstlich duftender Kaffee auf dich, dazu werden hausgemachte traditionelle Spezialitäten gereicht. Dann geht es zum Vulkan Arenal. Überall in der Umgebung speist er heiße Quellen, auch in deiner Unterkunft. Genieße ein warmes Bad und bei gutem Wetter den Ausblick auf den Arenal.
Das Hotel Arenal Manoa liegt am Fuße des Vulkans Arenal in einem üppigen tropischen Garten, belebt vom Gezwitscher bunter Vögel. Die Zimmer der weitläufigen Anlage auf dem Farmgelände sind sehr groß, vom Balkon hast du bei wolkenfreiem Wetter einen erhabenen Blick auf den majestätischen Vulkan. Entspannen kannst du dich im großzügigen Pool, in den heißen Quellen oder beim Schlendern durch die wunderschöne Grünanlage.
Heute fahren wir bis zum Fuß des Vulkans. In anderthalb Stunden wanderst du im Arenal-Nationalpark zum Aussichtspunkt. Bei gutem Wetter hast du einen herrlichen Blick, aber auch bei Nebelschwaden lohnt sich der Weg. Anschließend besuchst du die Maleku, eine in der Nähe lebende indigene Gemeinschaft. Heutzutage gibt es nur noch ca. 300 Maleku; ihre Bräuche und Traditionen sind vom Aussterben bedroht. Mit deinem Besuch unterstützt du das Dorf bei der Bewahrung seiner Kultur. Die Maleku erzählen dir von den Schwierigkeiten eines traditionellen Lebens in einer modernen Welt. Beim abendlichen Abschiedsessen kannst du gemeinsam mit deinen Mitreisenden die vielen Eindrücke und Erlebnisse noch einmal Revue passieren lassen.
Vor dem Abschied legen wir noch einen Halt in Sarchi ein, wo du die traditionelle Herstellung und Bemalung der in Costa Rica bekannten Ochsenkarren erleben wirst. Anschließend erreichst du den Flughafen von San José.
Mit zahlreichen Eindrücken im Gepäck kommst du zurück. Willkommen zu Hause!
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