Die Big 5 Lateinamerikas
Von den Big Five Afrikas haben wohl die meisten schonmal gehört und vielleicht sind Sie ihnen auch schonmal in freier Wildbahn begegnet – aber haben Sie auch schonmal von den Big Five Lateinamerikas gehört? Die bemerkenswert großen Riesenotter und Anakondas, Ameisen- und Brillenbären, sowie die drittgrößten Raubkatzen weltweit – Jaguare.
Ameisenbär

Ameisenbären leben in den Savannen, Sümpfen und dichten Wäldern Mittel- und Südamerikas. Je nach Art durchstreifen Sie die dicht bewachsenen Waldböden oder verkriechen sich hoch oben im Astwerk. Trotz ihres Namens sind die Säugetiere nicht mit Bären verwandt, sondern gehören zu der Art der Nebengelenktiere und sind somit auch mit Gürtel- und Faultieren verwandt. Die kräftigen Krallen helfen den Ameisenbären Insektennester und Termitenhügel zu knacken, um an Nahrung zu kommen. Mit ihrer langen Schnauze und der schmalen Zunge können sie dann die Insekten aus den engen Gängen ihrer Bauten sammeln. Das dichte, braun-graue Fell wird am Hals und an den Schultern von einem schwarzen, weiß umrandeten, Kragen besetzt.
Die tagaktiven Tiere sind Einzelgänger und bewohnen große Reviere, die sie tagsüber auf der Suche nach Nahrung durchstreifen. Leben Sie in Regionen dicht bei Menschen, verschieben Sie ihre Nahrungssuche auf die Nacht, wenn sie sich in Sicherheit fühlen.
Anakonda

Die grüne Anakonda gehört zur Familie der Boa und ist vorwiegend im Tiefland der südlichen Regionen, östlich der Anden beheimatet. An Land etwas schwerfällig, gleiten die bis zu 9m großen Riesenschlangen im Wasser still und heimlich durch die Flüsse der Orinoko- und Amazonasgebiete. Reglos und gut getarnt warten sie im Wasser und in Sumpfgebieten des Regenwaldes auf Beute – Feinde hat eine ausgewachsene Anakonda kaum.
Riesenotter

In den Tropengebieten, von Venezuela bis in den Norden Argentiniens, finden sich Riesenotter in den Seen, Sümpfen und Bachgebieten der Region. Im Spanischen auch „Lobos río“ – „Wölfe der Flüsse“ genannt gelten Riesenotter als stark bedrohte Tierart. Die immer weiter schrumpfende Population konzentriert sich mittlerweile nur noch auf die Regenwaldgebiete und Flüsse des Amazonas in Peru und Brasilien.
Die geselligen Tiere sind meist in Gruppen vorzufinden, bei Tag jagen sie im Wasser und spielen an Land. Bei Nacht schlafen sie in Bauen unter Wurzeln und umgestürzten Bäumen. Sie können eine beeindruckende Körpergröße von bis zu 1.80m erreichen, wobei der lange, kräftige Schwanz beim Schwimmen als Ruder dient. Das dichte Fell wirkt wie eine Schutzschicht vor Wasser, Wind und Kälte.
Brillenbär

Brillenbären, auch Andenbären genannt, gelten als sehr anpassungsfähig und fühlen sich in vielfältigen Landschaften, von Wäldern, Subtropen und Tropen, sowie Busch- und Grasländern wohl. Das zweitgrößte Landsäugetier Südamerikas trägt seinen Namen wegen der weiß-gelben Umrandung der Augen, die sich vom sonst schwarzen Fell abhebt. Sie gehören zu den nachtaktiven Raubtieren und ernähren sie sich von Vögeln, kleineren Säugetieren, Aas und Insekten, aber auch von Pflanzen, wie Beeren und Wurzeln. Als Einzelgänger kommen sie nur zur Fortpflanzungszeit zusammen und verbringen die restliche Zeit meist allein.
Da der Lebensraum der Bären zunehmend durch die Ausweitung von Ackerflächen und Plantagen bedrängt wird, gelten auch sie inzwischen als gefährdet.
Jaguar

In den Wäldern, Tropen und Sumpfgebieten finden sich auch Jaguare – die einzigen Großkatzen Lateinamerikas. Meist in Ufernähe anzutreffen sind sie als ausgezeichnete Schwimmer bekannt und durchstreifen in der Regel allein ihre weiten Territorien. Das gold-gelbe Fell des Jaguars ziert ein individuelles Rosettenmuster. Im Gegensatz zu dem Fell eines Leoparden befindet sich in der Mitte der schwarzen Punkte ein heller Fleck. Eine Besonderheit ist eine vollständig schwarze Färbung des Fells, bei der das Muster noch gering durchscheint – diese Tiere werden „schwarze Panter“ oder „Schwärzlinge“ genannt.
Die Raubkatzen dominieren die Nahrungskette und machen sich bei Nacht auf die Jagd nach Beute. Tagsüber halten sie sich zurück, gehen nur selten jagen und vermeiden den Kontakt zu Menschen.
Da auch das Verbreitungsgebiet der Jaguare zunehmend zur für landwirtschaftliche Zwecke genutzt und somit verkleinert oder zerschnitten wird, gehören auch sie mittlerweile zu den gefährdeten Tierarten.
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