Ein tollkühner Bewohner der Lüfte wartet darauf, kennengelernt zu werden – der Sturmtaucher. Dieser faszinierende Vogel kann mit gutem Gewissen Meister des Sturms genannt werden, denn die Vögel der Familie der Sturmvögel sind auf hoher See zuhause und haben sich perfekt an das dort vorherrschende raue Klima angepasst. Daher auch der Name Sturmtaucher.
Die Familie der Sturmvögel umfasst verschiedene Arten wie den großen Sturmtaucher, den Gelbschnabel-Sturmtaucher oder den Puffinus, die alle in unterschiedlichen Regionen der Erde zu finden sind. Der Calonectris Gomerae ist beispielsweise ausschließlich auf den Kanarischen Inseln zu Hause und wartet bei Ihrer Kanaren Reise darauf entdeckt zu werden.
Schon gewusst?

Sturmtaucher sind perfekt an das leben auf hoher See angepasst. Sie haben lange, schlanke Flügel, die es ihnen ermöglichen, über mit geringstem Energieaufwand große Entfernungen zu fliegen. Auch ihr Schnabel ist lang und schlank, was ihnen hilft, Meerestiere aus dem Wasser zu fangen.

Sturmtaucher haben eine Lebenserwartung von zirka 20 Jahren, können aber hier und da bis zu 50 Jahre alt werden.

Eine der beeindruckendsten Fähigkeiten der Sturmtaucher sind ihre Nahrungssuche in stürmischen Gewässern. Dabei nutzten sie den Wind, um über dem Wasser zu gleiten und nach Beute Ausschau zu halten.

Die Reisetrouten von Sturmtauchen variieren zwischen Brutgebieten auf See zu Überwinterungsgebieten in den Tropen bzw. zwischen den nördlichen und südlichen Hemisphären. Die genauen Routen sind jedoch noch nicht vollständig bekannt, aber es wird angenommen, dass sie entlang bestimmter Ozeanströmungen fliegen.

Das Brüten von Sturmtauchern findet meistens auf unzugänglichen Felseninseln statt, wo sie vor Feinden gut geschützt sind. Sie legen nur 1 Ei pro Saison.

Besonders interessant ist das Brutverhalten des Gomerasturmtauchers (Puffinus baroli), der seine Bruthöhle in der Erde gräbt und dort sein Ei legt.
Beliebte Sturmtaucherarten
Wissenswertes zu Sturmtauchern
Sturmtaucher ernähren sich von Fisch auf hoher See. Manche Arten bevorzugen jedoch anderes Meeresgetier wie Krabben oder Schnecken.
Sturmtaucher leben vorrangig auf hoher See und legen oft Kilometerlange strecken zurück. Sie migrieren üblicherweise zwischen Europa, Amerika und Afrika.
Das kommt darauf an, wo sich die Sturmtaucher aufhalten. Auf hoher See ist der größte Feind das Wetter. Je nach Sturmtaucherart haben die Vögel noch weitere Feinde wie verwilderte Katzen, Ratten oder Falken, welche an den Brutplätzen warten können.
Die normale Lebenserwartung liegt um die 20 Jahre, wobei auch ältere Exemplare bis zu 50 Jahren gefunden wurden.
Einige Arten von Sturmtauchern legen bis zu 65.000 Kilometer pro Jahr zurück.
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Reisen mit guten Chancen Sturmtaucher zu sehen
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