Rundreise in Zentralafrika: Kamerun
Mein Freund war von dieser Idee begeistert und gemeinsam beschlossen wir, uns einer kleinen Reisegruppe anzuschließen, um die Einzigartigkeit und Faszination in allen Zügen kennenzulernen.
Besonders freuten wir uns auf das Innere des Regenwaldes und natürlich auch auf das Trekking zu den in freier Wildbahn lebenden Flachlandgorillas. Es sollte ein unvergessliches Erlebnis werden.
Das Land Kamerun wird häufig auch als „Afrika in Miniatur“ bezeichnet, da der Naturraum des Landes alle Klimazonen und Vegetationsformen des Kontinentes beheimatet.
Yaoundé
Unsere Zentralafrika Rundreise startete in Frankfurt. Über Brüssel landeten wir am Nachmittag in Yaoundé, die von deutschen Kolonialisten gegründeten Hauptstadt des Landes. Hier wurden wir bereits herzlichst erwartet und zu unserer ersten Unterkunft gebracht.
Am Abend lernten wir bei einem gemeinsamen Begrüßungsessen die landestypische Küche kennen. Am nächsten Morgen besprachen wir den Verlauf der kommenden Tage. Anschließend konnten wir auf eigenen Fuß das Stadtzentrum Yaoundés erkunden.
Wir besichtigten das Conference Centre, von dem aus man auf die gesamte Stadt blicken kann. Auf der Besichtigungstour stellten wir fest, dass die Stadt besonders für ihre Architektur bekannt ist. Die zum Teil futuristisch wirkenden Gebäude wurden in den frühen Jahren der Unabhängigkeit gebaut.
Lomié
Schon am nächsten Tag startete unsere Expedition in den Regenwald. Voller Erwartungen stürzten wir in Richtung Osten bevor wir das Tagesziel Lomié erreichten. Lomié ist eine kleine Stadt am Rande des Dja-Nationalparks, die tief im dichten Regenwald liegt. Hier bezogen wir kleine Hütten, in denen wir nächtigen sollten.
Dja Nationalpark
Unsere Zentralafrika Rundreise ging am nächsten Tag über löchrige Pisten noch tiefer in den Wald hinein. Die enorme Größe dieses einzigartigen Biotops lies uns staunen. Dies ist neben dem Amazonas-Becken das zweitgrößte zusammenhängende Waldgebiet der Welt.
Yokadouma
Nach einigen Pausen, in denen wir in Kontakt mit den Bewohnern kamen, erreichten wir unser Ziel Yokadouma, die Hauptstadt der östlichen Provinz. Nach einem entspannten Abend und erholsamen Schlaf, stand die letzte längere Fahrt auf dem Programm.
Sangha-Schutzgebiet
Schon bald erreichten wir gespannt das trinationale Sangha-Schutzgebiet. Dieses besteht aus dem kamerunischen Lobéké-, dem zentralafrikanischen Dzanga-Sangha- und dem kongolesischen Nouabale-Ndoki-Nationalpark. Vor nicht allzu langer Zeit wurde diese Region als UNESCO-Weltnaturerbe anerkannt.
Nach dieser Fülle an natürlicher Schönheit erreichten wir Mambele, das Tor zum Lobéke-Nationalpark. Schon jetzt waren wir in den Bann unserer Zentralafrika Rundreise gezogen. Ein ausgewogenes Frühstück und wir fuhren das letzte Stück in den Nationalpark.
Ab hier wanderten wir in den Lobéké-Nationalpark hinein und erreichten letztendlich die ,,Petite Savanne“, eine erhöhte Plattform mitten im Dschungel. An diesem Ort schlugen wir unsere Zelte auf und brachen von hier immer wieder zu kurzen Ausflügen in die Umgebung auf. Unglaublich faszinierend fand ich vor allem die Waldelefanten, Schimpansen und Leoparden, die wir aus sicherer Entfernung zu Augen bekamen. Auch die Flora und Fauna zeigte uns ihre einzigartigen Seiten.
Die Zentralafrika Rundreise sollte weiterhin zu einem unvergesslichen Erlebnis werden. So faszinierte uns auch die nächste Aussichtsplattform (Djangui). Von hier ließen sich alle Tiere der Savanne beobachten. Mit zahlreichen spektakulären Eindrücken kehrten wir nun zurück zu unseren Fahrzeugen, mit denen wir den Weg bis Libongo zurücklegten. Mit einem Motorboot legten wir die restlichen 56km auf dem Sangha-Fluss in den Dzanga-Sangha-Nationalpark zurück. Direkt vom Fluss erreichten wir unsere Lodge mit Panorama-Terrasse.
Nach einer entspannten Nacht und Verarbeitung der tollen Eindrücke sollte das nächste Highlight unserer Zentralafrika Rundreise folgen. Ziel war die Plattform Dzanga-Bai, eine Lichtung im Herzen des Dschungels. Von der 10 Meter hohen Aussichtsplattform kann man auf die Tiere blicken, die jeden Tag auf die Lichtung kommen, um an der natürlichen Saline wichtige Mineralstoffe aufzunehmen.
Von Waldelefanten, über Waldbüffel und Waldvögel bekamen wir alles zu sehen. Wir trafen sogar auf Bongos und Ibisse. Diesen unbeschreiblich schönen Tag ließen wir mit einem gemeinsamen Abendessen in unserer Lodge ausklingen.

Gorilla-Forschungsstation Bai Hokou
Schon früh am nächsten Morgen wartete auf uns das nächste Abenteuer, auf welches wir uns bereits von Beginn unserer Zentralafrika Rundreise freuten. Es ging zur Gorilla-Forschungsstation Bai Hokou. Unser Reiseleiter informierte uns auf dem Weg ins das WWF-Camp, dass dieses seit den 90er Jahren existiert und hier mehrere nationale sowie internationale Forscher das Leben der bedrohten Flachlandgorillas studieren.
Mit einheimischen Führern, die den Wald bis ins Detail kennen, brachen wir in kleinen Gruppen in den Wald auf und folgten den Spuren der Gorillas bis zu ihrem aktuellen Rastplatz. Eine Mischung aus Faszination, Respekt und Angst machte sich in mir auf, als ich die Tiere aus wenigen Metern Entfernung erleben durfte. Auch die anderen Mitreisenden schienen beeindruckt von diesem besonderen Erlebnis. Zurück in der Lodge ließen wir unsere Eindrücke sacken und genossen das herzhafte Abendessen.
Auf der Zentralafrika Rundreise folgte nun eine Begegnung mit den BaAka, der in der Umgebung lebenden Pygmäen-Bevölkerung. Gemeinsam machten wir uns auf in den Dschungel, wo wir traditionelle Jagdtechniken und verschiedene Heil- und Nutzpflanzen gezeigt bekamen. Die Reise in den Dzanga-Sangha-Nationalpark nahm langsam ein Ende. Mit Booten verließen wir den Park wieder in Richtung Kamerun.
Die Zentralafrika Rundreise stürzte uns von einem ins nächste Abenteuer. In Libongo angekommen, warteten auf uns gecharterte Buschflieger mit denen wir in niedriger Höhe den Regenwald überquerten. Die Größe dieses Biotops aus dieser Perspektive ist kaum in Worte zu fassen.
Kribi
Nach dem spektakulären Flug erreichten wir Yaoundé und fuhren von hier aus zum tropischen Strand von Kribi. Hier verbrachten wir einige Tage, ließen unsere Seele baumeln und entspannten am wunderschönen Strand.
Ein Ausflug zu den nahegelegenen Lobé-Wasserfällen, welche zu den wenigen Wasserfällen der Erde zählen, die direkt ins Meer fallen, setzte das i-Tüpfelchen auf diese Tage.
Zum Ende des einmaligen Abenteuers machten wir einen Ausflug in den Campo Ma’an-Nationalpark, wo wir der Küstenstraße bis kurz vor die Grenze Äquatorial Guineas folgten.
Am Nachmittag kehrten wir zurück nach Kribi, wo wir vorm Abendessen noch etwas Zeit hatten, die Innenstadt zu erkunden. Auf der Stadttour sahen wir die Kirche und den alten Leuchtturm, die zu den architektonischen Überbleibseln des Kolonialismus zählen. Der letzte Sonnenuntergang unserer Zentralafrika Rundreise in herrlicher Atmosphäre wurde in vollen Zügen genossen. Nun ging es nach Douala, von wo aus wir zurück nach Deutschland flogen.
Noch lange nach der Zentralafrika Rundreise erinnern wir uns häufig an die spektakuläre und einzigartige Zeit, die wir dort erleben durften.
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- Luanda mit Eisenpalast und Festung São Miguel
- Chibia und Begegnungen mit der Kultur des Muila-Volkes
- Tundavala-Spalt und Serra da Leba
- Namib-Wüste mit Welwitschia mirabilis und Pink Dunes
- Iona-Nationalpark
- Lagoa Arco do Namibe und Curoca-Hügel
- Kalandula-Wasserfälle
- Pedras Negras von Pungo Andongo
- Cabo Ledo und Kwanza-Fluss
- Miradouro da Lua
- 15 Tage
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- Inmitten herrlicher Natur: Wasserburg Trakai und Ordensburg Cesis
- Höchstens 14 Teilnehmer und Deutsch sprechende Reiseleitungv
- Gruppenreisen (14 max.)
- 11 Tage
- Natürlich mit Rückenwind – E-Bike-Reisen


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- Patuxai-Triumphbogen
- Kuang Si-Wasserfälle
- Königspalast von Luang Prabang
- Pak-Ou-Höhlen
- Vat Phra Keo Tempel
- Gruppenreisen (15 max.)
- 5 Tage
- Natürlich erleben – Erlebnisreisen


Diese 6-tägige Gruppenreise führt Sie zu den bedeutendsten Kulturschätzen Kambodschas. Erkunden Sie von Siem Reap aus Angkor Thom, Angkor Wat und erleben Sie auf Wunsch den verwunschenen Tempel Ta Prohm, der aus Tomb Raider bekannt ist. Ein Ausflug ins Stelzendorf Kompong Kleang am Tonle-Sap-See zeigt das ursprüngliche Landleben. In Phnom Penh erwarten Sie der prachtvolle Königspalast, das Nationalmuseum und koloniale Märkte. Eine Reise voller Geschichte, Spiritualität & Alltagskultur.
- Tempel Ta Prohm & Angkor Wat
- Stelzendorf Kompong Kleang
- Königlicher Palast
- Tonle-Sap-See
- Siem Reap & Phnom Penh
- Gruppenreisen (15 max.)
- 6 Tage
- Natürlich erleben – Erlebnisreisen


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- Tafelberg
- Weingüter in Stellenbosch
- Bezirk Eden
- Knysnas atemberaubende Natur
- Walbeobachtung
- Selbstfahrer-Reisen
- 13 Tage
- Natürlich erleben – Erlebnisreisen












































