Gorilla Trekking Uganda ⋆ Uganda Gorilla Safari Reisen Touren

Gorilla Trekking in Uganda ⋆ Mit unseren Uganda Experten auf den Spuren der Berggorilla

Tracking von Berggorillas - Gorilla Trekking in Uganda

Das Gorilla Trekking in den dichten Wäldern Ugandas, Ruandas und im Ost-Kongo zählt zu den größten Abenteuern, die man auf einer Afrika-Reise erleben kann. Es ist eine wunderbare, einzigartige Begegnung, die es Ihnen ermöglicht, die sanften Riesen in ihrem natürlichen Lebensraum hautnah zu erleben. Erfahrene, lokale Reiseleiter führen kleine Besuchergruppen auf von Bambus bedeckten Hängen, um einen Blick auf die nur wenige Meter entfernten Gorillas zu werfen und etwas Zeit in ihrer Gegenwart zu verbringen.

In dem von Wilderei und Abholzung betroffenen Schutzgebiet des Virunga-Nationalparks im Osten der demokratischen Republik Kongo, an der Grenze zu Uganda und Ruanda, leben laut neusten Zählungen immerhin wieder 604 Berggorillas. Bei Zählungen im Jahre 2010 waren es insgesamt gerade einmal 480 Tiere. Dabei unterteilt sich die Population der Gorillas momentan in insgesamt 41 soziale Gruppen, sowie 14 alleinlebende Gorillamännchen. Hinzu kommt eine Berggorilla-Population von 400 Tieren im Bwindi Impenetrable National Park in Uganda. Somit steigt die Gesamtzahl der freilebenden Gorillas weltweit zum ersten Mal wieder auf knapp über 1.000 Tiere an. Dank konzertierter Bemühungen zwischen Regierungen, Gemeinden und NGO‘s nimmt die Population der Berggorillas langsam wieder zu.

In Uganda gibt es zwei Orte, zu denen eine Gorilla Tracking Reise führen kann. Der Bwindi Nationalpark gilt als bester Ort für Gorilla Trekking, denn dort leben immerhin knapp 40% der weltweiten Berggorillapopulation. Die zweite Option, in Uganda auf Gorillasuche zu gehen, ist im Mgahinga Gorilla Nationalpark. Das Vorkommen der nahen Verwandten des Menschen ist in diesem Nationalpark aber deutlich geringer, daher bestehen auch geringere Chancen, hier den Berggorillas in Uganda zu begegnen. Von dort aus gehen die Tiere nämlich manchmal nach Ruanda, weil sich der Nationalpark an der Grenze zwischen beiden Ländern befindet. Im Mgahinga Gorilla Nationalpark befindet sich aber viel Nahrung für die Gorillas, weshalb auch einige Tiere gelegentlich von Ruanda oder der demokratischen Republik Kongo in diesen Nationalpark kommen.

Gorilla Trekking in Uganda kann das ganze Jahr unternommen werden, die meisten Touristen bevorzugen allerdings die Zeiträume von Juni bis September und Dezember bis Februar.

Ablauf einer Gorilla Safari in Uganda

Aber wie läuft so eine Berggorilla Trekking Tour eigentlich ab? In diesem Abschnitt unseres Beitrags wird Ihnen ein genauerer Blick auf den Verlauf und die Dauer eines Gorilla Trackings in Uganda geboten.

Vom Startpunkt aus werden Sie von Ihrem Reiseleiter zuerst zu dem Ort geführt, an welchem die Gorillafamilie am Vortag gesehen wurde. Von dort aus suchen Sie nach Spuren, die Sie zum aktuellen Standort der Gruppe führen könnte. Bis man einer Gruppe von Berggorillas begegnet, ist man 30 Minuten bis eventuell einige Stunden im dichten Regenwald unterwegs und darf dann eine Stunde mit den Primaten verbringen – eine unglaubliche Erfahrung, die nicht viele Menschen erleben dürfen.

Ihr Guide hat höchstwahrscheinlich seine "eigene" Gorillafamilie, die er jeden Tag besucht und deren Heimatgebiet und Reiserouten ihm vertraut sind. Alle Guides haben Erfahrung bei der Suche nach den Gorillas, zum Beispiel durch die Deutung von Fußspuren, Exkrementen, gekauten Bambus und Stangensellerie vom vorigen Abend. Die Gorillas verschmutzen ihre Nester, verlassen sie und bauen jede Nacht Neue. Deswegen sind die Tracker in der Lage, das Alter der Nester zu deuten, sowie von welcher Gruppe sie gebaut wurde.

An stark regnerischen Tagen ist es schwieriger, Anzeichen für die Berggorillas und das Alter der Nester zu unterscheiden. Gorillas leben nicht unbedingt in leicht zugänglichem Terrain. Sie bevorzugen Vegetationsnachwuchs mit viel Nahrungspflanzen in der Nähe und mögen es nicht, an extrem steilen Hängen klettern zu müssen, um an Nahrung zu kommen. Dies bedeutet, dass ein Gorilla-Tracking für einige Menschen teilweise schwierig sein kann. Wenn die Gorillas tief in den Wald gewandert sind, ist es durchaus möglich, dass die Wanderung zu den Tieren drei bis vier Stunden in Anspruch nimmt. Darüber hinaus ist es wahrscheinlich, dass Sie Schlamm, Brennnesseln und einige Bereiche mit hohen Kletterpflanzen überwinden müssen. Die Wanderung kann sich in beide Richtungen, hin zu den Gorillas und zurück zum Ausgangspunkt, recht schwierig und anstrengend gestalten.

Jedoch geben die Reiseleiter einem Zeit, um auf dem Weg zu stoppen und sich auszuruhen. Allerdings neigen sie dazu, in einem gleichmäßigen optimistischen Tempo zu wandern, um sicherzustellen, dass Sie in der Lage sein werden, die Berggorillas zu erreichen und eine Stunde mit ihnen zu verbringen, und vor Einbruch der Dunkelheit zurückzufinden. Wenn Sie gelegentlich hinter der Gruppe zurückbleiben, um Fotos zu machen oder falls Sie Schwierigkeiten haben, einen steilen oder rutschigen Teil des Weges zu überwinden, wird der Guide bei Ihnen bleiben und Ihnen helfen. Für den Fall, dass ein Teilnehmer nicht in der Lage sein sollte, den Ausflug zu den Gorillas zu beenden, wird ihm entweder erlaubt, sofort mit einem Gepäckträger auf demselben Weg zurückzukehren oder er wird aufgefordert, an Ort und Stelle zu bleiben, bis der Rest der Gruppe zurückkehrt.

Sie werden die Berggorillas wahrscheinlich zuerst riechen, bevor Sie sie tatsächlich sehen. Wenn Sie die Gorilla-Gruppe erreichen, wird sich Ihr Guide mit weich schmatzenden und stöhnenden Geräuschen nach vorne bewegen, um der Gruppe ein Zeichen zu geben, dass sich Freunde nähern. Obwohl Gorillas sehr wenige Laute machen, verwenden die Familienmitglieder oft untereinander diesen Ton der Beruhigung.

Wenn Ihre Wanderung nicht ungewöhnlich lang ist, könnten Sie das Glück haben, die Gorillas während ihrer langen Mittagsrast und Spielzeit zu besuchen. Währenddessen faulenzt das dominante Männchen, meist ein Silberrücken, im Allgemeinen auf dem Boden oder gegenüber einem Baum, während sich die Jugendlichen wälzen und auf Bäume oder Pflanzen klettern. Gelegentlich kann ein neugieriger Junge versuchen sich Ihnen oder jemanden von Ihrer Gruppe zu nähern. Obwohl es verlockend ist, eines der Tiere zu berühren, ist dies streng verboten! Ihre Trekking-Gruppe wird angewiesen, zusammen in einem Mindestabstand von 7 Metern zu bleiben und während der Beobachtung der Gorillafamilie zu hocken, so dass das dominante Männchen Sie jederzeit sehen kann, und die Familie sich nicht bedroht, umgeben oder überfordert fühlt.

Ihre Gruppe wird während der Gorilla Trekking Reise täglich bis zu einer Stunde mit den Gorillas verbringen. Diese Frist wird sorgfältig einbehalten und schützt die Tiere davor, durch einen zu intensiven Kontakt mit dem Menschen überansprucht zu werden.

Vor Beginn des Gorilla Trekkings, gibt es keine Möglichkeit genau zu sagen wo die Gorillafamilien sich aufhalten. Da die Gorillas viel in dichter Vegetation umherwandern, kann eine Beobachtung während Ihrer Gorilla Reise durch Uganda nicht garantiert werden.

Schon gewusst?

Gorilla

Der Berggorilla ist der größte Menschenaffe der Welt. Er lebt vorzugsweise in Tieflandregenwäldern, Sumpfgebieten, hügeligem Terrain und im Bergland Afrikas und ist ein reiner Pflanzenfresser.

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Stehend erreichen männliche Berggorilla eine Größe von bis zu 1,96 Meter und ein Gewicht von etwa 120 bis 190 Kilogramm. Die Weibchen werden bis zu 1,50 Meter groß und zwischen 60 bis 98 Kilogramm schwer.

Artenschutz der Berggorillas in Uganda

Die Geschichte des Gorillatourismus in Uganda begann erst einige Zeit später als in Ruanda, als der Bwindi Wald im Jahr 1991 den Status eines Nationalparks erhielt. Jedoch erlebte Uganda in den 70-er Jahren eine Unterbrechung der Entwicklung des Tourismus, da dieser komplett verboten wurde und die Nationalparks durch den Diktator Idi Amin zu Jagdgebieten erklärt wurden. Zusätzlich brach in den 80er Jahren in Uganda ein Bürgerkrieg aus, welcher die aktive Erhaltung der Gorillas unmöglich machte.

Erst 1986 gewann die National Resistance Army den Kampf um die Macht in Kampala und einige Jahre später, nach der Wiederherstellung der Rechtsstaatlichkeit und der Rekonstruktionen der öffentlichen Institutionen des Staates, war Uganda bereit, die Beziehungen zu den angrenzenden Ländern, in denen ebenfalls Gorillas entdeckt wurden, wiederherzustellen.

Die erste Gorillagruppe Ugandas die habituiert wurde war die Mubare Familie, welche seit dem Jahr 1993 auch für Touristen zugänglich ist. Im Jahr 2004 gab es bereits vier Gorillafamilien - Mubare, Rushagura, Habinianja und Nkuringo - die auf einer Trekkingreise durch Uganda besucht werden konnten. Bis zum Jahr 2012 stieg die Anzahl der Gorillagruppen im Bwindi Nationalpark auf neun Familien an, die mit der Eröffnung von zwei neuen Trekking-Punkte in Ruhija und in Rushaga an den Menschen gewöhnt wurden. Aktuell gibt es nun schon 12 Familien in Uganda von denen 11 Gruppen von Touristen besucht und beobachtet werden können.

Die allmähliche Erholung der Berggorillas unterstreicht das Engagement der Länder für den Schutz ihrer sanften Riesen in den letzten Jahrzehnten. Schon Dain Fossey sah in der Einführung des Gorillatourismus damals die einzige Möglichkeit, die Gorillas zu retten. Mit den Devisen, die durch Gorillasafaris verdient werden, wäre die Finanzierung von Schutzprojekten leicht zu bewerkstelligen. Es sollte beachtet werden, dass Gorillatouren eine wichtige Einnahmequelle für die Länder sind. Zum Beispiel beherbergten die Berggorillas in Uganda, Ruanda und dem Kongo in den Jahren 2006 bis 2013 mehr als eine Million Touristen, die 75 Millionen Dollar und etwa 90 % der jährlichen Auslandseinnahmen der Länder generierten.

Gorilla-Trekking in Zeiten von Corona

Auch das Gorilla Trekking in Uganda musste auf Grund des Ausbruchs der Corona Pandemie zwischenzeitlich pausiert werden. Mittlerweile sind die Parks Bwindi und Mgahinga wieder für Besucher geöffnet. Sie können nun unter Einhaltung der Abstandsregelungen und weiteren Richtlinien die Gorillas wieder trekken. Da diese Affen 98% unserer DNA teilen, ist es möglich, dass die Tiere das Corona-Virus bekommen können. Gorillas können sich mit Grippe und anderen durch die Luft übertragenen Krankheiten anstecken, was Covid 19 zu einer großen Bedrohung für das Überleben der Gorillas macht. Aus diesem Grund muss auch während der Tour eine Maske getragen und wenn möglich das Niesen vermieden werde. Ebenfalls sollten auch die Hände regelmäßig, vorbeugend desinfizieren.

Wetter in Uganda & die beste Reisezeit für eine Gorilla Trekking Tour

Aufgrund der Lage der Reisedestinationen direkt am Äquator gibt es über das ganze Jahr nur geringe Schwankungen in den Temperaturen und keine wirklich ausgeprägten Jahreszeiten, wie Sommer und Winter. Die heißesten Monate sind Januar und Februar in welchen die durchschnittliche Tagestemperatur zwischen 24-33°C liegt, es kann jedoch auch zu Spitzentemperaturen von bis zu 40°C kommen. Weiter im Süden kommt es zweimal jährlich zur Regenzeit, und zwar von Mitte September bis November und von März bis Mai. Die Monate Juni, Juli und August sind die trockensten Monate, im größten Teil des Südens kann es jedoch trotzdem vereinzelt regnen.

Das Gorilla Trekking kann grundsätzlich ganzjährig unternommen werden, die optimale Reisezeit ist allerdings die Zeit, in der weniger Regen fällt. In den Regenmonaten von April bis Mai und im November, teilweise aber auch schon in den Monaten davor, kann das Wandern anstrengender sein, da die Wege durch den dichten Wald schwieriger zu passieren sind.

Die beste Reisezeit für ein Gorilla-Tracking im Osten Afrikas ist von Juni bis etwa Mitte September und Dezember bis Februar. Dabei sollte man aber bedenken, dass in diesen Monaten mehr Besucher im Nationalpark und die Trekkingtouren folglich früher ausgebucht sind. Außerdem sind die Gorilla Trekking Genehmigungen aufgrund der höheren Nachfrage meistens etwas teurer, wie auch das gesamte touristische Angebot der Region, welches in der Hauptsaison bis zu 25 % teurer ist als in der Nebensaison. Der Dezember ist in den meisten Nationalparks einer der verkehrsreichsten Monate des Jahres, also buchen Sie Ihre Trekking Reise weit genug im Voraus, um Enttäuschungen zu vermeiden.

Krankheiten und Erkältungen

Gorillas sind mit einer DNA Übereinstimmung von 98% die nächsten Verwandten des Menschen. Aus diesem Grund sind sie auch für dieselben Krankheiten wie wir anfällig. Krankheiten wie z.B. eine einfache Erkältung sind für uns gewöhnliche und ungefährliche, können jedoch das Immunsystem eines Berggorillas schnell überfordern, da der Virus für ihre Körper unbekannt ist. Aus diesem Grund können keine Antikörper gebildet werden und die Krankheit wird für den Gorilla lebensgefährlich. Wenn man krank ist sollte man also, ob in Uganda oder einem anderen Land, nicht auf eine Gorilla Trekking Tour gehen.

Gorilla Familien in Uganda

In Uganda werden Gorilla-Trekking-Touren in zwei verschiedenen Nationalparks durchgeführt, dem Bwindi Impenetrable National Park und dem Mgahinga Gorilla National Park. Insgesamt hat Uganda 12 Gorillafamilien, wobei jede Gruppe aus Mitgliedern verschiedenen Alters besteht. Im Bwindi lassen sich 11 der 12 Berggorillafamilien, die zum täglichen Trekking zugelassen sind, finden. Im Mgahinga Gorilla National Park gibt es nur eine ansässige Gorilla-Familie. Angeführt wird jede dieser Gruppen zumeist von seinem ältesten Männchen, dem Silberrücken.

Im Folgenden wollen wir Ihnen nun die Großfamilien vorstellen, auf welche Sie während Ihrer Gorilla Trekking Reise in Uganda stoßen könnten:

Rushegura Gorilla Familie: Hierbei handelt es sich um eine Gorillafamilie mit insgesamt 19 Mitgliedern, welche durch den Silverback Mwirima angeführt wird. Die Gruppe erhielt ihren Namen nach dem Ort, an dem sie sich vor langer Zeit bildete. Diese Familie ist besonders entspannt und freundlich und auch bekannt als die ruhigste Gorillafamilie im Bwindi Nationalpark.

Habinyanja Gorilla Familie: Die Habinyanja Gorilla Familie besteht bereits seit 1997 und setzt sich aus 17 Mitgliedern und zwei Silberrücken zusammen. Damals wurde die Familie von dem dominanten Silverback Munguris, was „alter Mann“ bedeutet, angeführt. Dieser verstarb jedoch auf Grunde seines hohen Alters, wodurch die Führung der Gruppe von seinen Brüdern Mwirima und Rwansigazi übernommen wurde. Heute ist der dominante Silverback namens Makara der Anführer dieser Berggorillafamilie, welche sich in der Region Buhoma des Bwindi aufhält.

Mubare Gorilla Familie: Diese Familie wurde in den Mubare Bergen entdeckt, was in der lokalen Sprache so viel wie Stein bedeutet. Als diese Gruppe im Jahre 1993 für Touristen freigegeben wurde bestand sie noch aus 18 Familienmitgliedern. Aufgrund von Überfällen und Kidnapping durch andere Gorillagruppen verkleinerte sich die Familie im Jahr 2012 auf nur noch fünf Mitglieder. Der damalige Anführer Ruhondenza und andere Mitglieder starben aufgrund ihrer großen Trauer über den Verlust einiger Familienmitglieder. Heute setzt sich die Mubare Familie aus 8 Mitgliedern und einem Silverback mit dem Namen Kanyonyi zusammen.

Oruzongo Gorilla Familie: Diese Gruppe besteht aus 23 Mitgliedern und zwei Silberrücken. Sie wurde im Jahre 2011 durch die Wildtierbehörde Ugandas habituiert, was so viel bedeutet wie an den Menschen gewöhnt und bilden nun die zweite Berggorillagruppe im Ruhija Sektor des Bwindi Nationalparks. Bekannt ist diese Familie auch für ihre verspielte Art und ihren energiegeladenen Charakter. Geführt wird die Oruzongo Gruppe von einem seiner ältesten Familienmitglieder, dem Silverback Tebirikwata.

Nkuringo Gorilla Familie: Bei dieser Familie handelt es sich um den herausforderndsten Trail des Gorilla-Trekkings in Uganda, aber auch einen der Schönsten. Deshalb ist es für diese Trekking Route wichtig etwas mehr Energie und ein gewisses Fitness-Level zu haben. Die Berggorillagruppe besteht insgesamt aus 17 Mitgliedern und zwei Silverbacks. Sie kann in der Nkuringo Region des Bwindi gefunden werden. In dieser Region wurde die Familie zum ersten Mal gespottet und erhielt so auch ihren Namen, welcher so viel wie „rollende Hügel“ bedeutet.

Mishaya Gorilla Familie: Diese Gorillagruppe ist eine der fünf habituierten Familien in der Region Rushaga des Bwindi Impenetrable Nationalparks. Sie setzt sich aus 7 Mitgliedern zusammen, jedoch schwankt die Anzahl aufgrund von beispielsweise Abwanderungen und neuen Geburten stetig. Die ursprüngliche Familie der Mishaya Gruppe war die Nshongi Familie, von welcher sich jedoch der Anführer Mishaya mit einigen Mitgliedern trennte und beschloss, seine eigene Familie zu gründen.

Nshongi Gorilla Familie: Diese Familie wurde nach dem Fluss im Rushaga Sektor benannt, in welchem sie zum ersten Mal gesichtet wurden. Im Jahr 2009 wurde diese Gruppe zum Trekking eröffnet, welche aufgrund ihrer Gruppengröße einen besonderen Charakter hat. Sie bestand ursprünglich aus 36 Mitgliedern, jedoch teilte sich die Familie im Jahr 2010 in zwei separate Gruppen auf. Die Nshongi Familie verblieb mit 26 Mitgliedern inklusive vier Silberrücken.

Bweza Gorilla Familie: Die Bweza Gruppe lebt im Rushaga Sektor des Bwindi Nationalparks und besteht aus sechs Mitgliedern, einem Silverback und zwei Kleinkindern. Die Familie war früher ein Teil der Nshongi Gruppe, bevor sie sich im Jahre 2012 von der großen Gruppe abtrennte. Die Ranger des Bwindi Impenetrable Nationalparks glaubten und hofften immer auf eine Wiedervereinigung der beiden Gruppen, jedoch kam es dazu nie.

Kahugye Gorilla Familie: Diese Gruppe besteht aus insgesamt 13 Mitgliedern inklusive drei Silverbacks. Zurzeit wird diese Familie von dem Silberrücken Gwigi angeführt. In Rukiga, einer der über 40 gesprochenen Sprachen in Uganda, bedeutet sein Name „Tür“. Die Kahugya Gruppe wurde im Jahr 2011 habituiert und daher eine der neusten Berggorilla Gruppen in der Rushaga Region.

Busingye Gorilla Familie: Diese Gruppe wurde nach ihrem Silverback Busingye benannt, was in einheimischer Sprache so viel wie „Frieden“ bedeutet. Er ist jedoch dafür bekannt Gorilladamen aus anderen Gruppen zu entführen, wodurch er in der Lage war seine Familie auf mittlerweile 9 Mitglieder zu vergrößern. Ursprünglich war die Busingye Familie Teil der Kahungye Gruppe, von welcher sie sich allerdings im Jahr 2012 aufgrund von Streitereien trennte.

Nyakagezi Gorilla Familie: Diese Gorillagruppe ist die einzige Familie im Mgahinga Nationalpark, welche von Besuchern aus nächster Nähe beobachtet werden kann. Der Mgahinga Nationalpark liegt im Südwesten Ugandas, nahe des Bwindi und beschützt insgesamt 80 Berggorillas. Die Nyakagezi Familie besteht dabei aus 10 Mitgliedern. Diese sind als Migranten bekannt und reisten früher ununterbrochen auch nach Rwanda und in die Demokratische Republik Kongo. Im Jahr 2012 ließ sich die Gruppe endgültig im Mgahinga nieder und im Jahre 2013 konnten sie ein neues Baby willkommen heißen, wodurch die Anzahl der Gruppenmitglieder auf 11 Gorillas anstieg. Geführt wird diese Familie von ihrem Silverback namens Mark.

Kyaguriro Gorilla Familie: Diese Berggorillafamilie besteht aus 15 Mitliedern, sowie dem leitenden Silberrücken Rukara. Die Gruppe lebt zusammen mit fünf anderen Familien in den tiefen Wäldern des Ruhija Sektor im Bwindi. Sie ist eine der am meisten geschätzten Gruppen, da sie bereits seit 1995 Teil der Gorilla-Recherchen des Instituts für evolutionäre Anthropologie waren. Bis heute wurde diese Familie nie von Touristen aufgesucht, da sie für Forschungen zurückgestellt wurden.

Es muss bei allen Angaben beachtet werden, dass die Anzahl der Berggorilla in einer Familie aufgrund von beispielsweise Abwanderungen und neuen Geburten stetig schwankt.

Schon gewusst?

Berggorilla Familie

Zum Schutz der Berggorilla kann jede Familie nur einmal täglich, für eine Stunde, von einer Reisegruppe mit maximal 8 Teilnehmern besucht werde. Ein längerer Aufenthalt mit den Tieren könnte zu Ungeduld und Misstrauen des leitenden Silberrücken führen.

Das vulkanische Gebirge, welches sich über Uganda, Ruanda und die Demokratische Republik Kongo erstreckt, ist die Heimat der bedrohten Berggorilla. Das Aufspüren der sanften Riesen ist sicher und zumeist relativ leicht zugänglich.

10 % der Einnahmen aus den Trekking Genehmigungen fließen in lokale Gemeinden, um Schulen und Gesundheitszentren sowie Straßen zu bauen. Es gibt einen Entschädigungsfond für lokale Bauern, im Falle das Gorillas ihre Ernten beschädigen, was zu einer friedlichen Koexistenz beiträgt. Ebenfalls werden durch das Gorilla Trekking auch Arbeitsplätze, wie beispielsweise als Tracker oder Guide, geschaffen.

Dian Fossey war eine amerikanische Primatologin und Naturschützerin, die für eine umfangreiche Studie über Berggorillagruppen ab 1966 bekannt ist. Am 27. Dezember 1985 wurde sie in ihrer Hütte am Karisoke Forschungszentrum getötet. Ihr Tod bleibt immer noch ein Rätsel. Sie wurde in Karisoke neben ihrem geliebten Digit auf einem Friedhof beerdigt, den sie für die Gorillas angelegt hat.

Mountain Gorilla

FILMTIPP!

Sollten Sie nun immer noch nicht genug von den sanften Riesen haben und wollen schon vor Ihrer Reise noch mehr über die Berggorillas erfahren, dann haben wir hier einen Filmtipp für Sie: Der Berggorilla, dabei handelt es sich um eine dreiteilige Naturdokumentation des BBC.

Kosten einer Gorilla-Trekking Permit

Der Preis für die Permits zum Gorilla Trekking in Uganda und Ruanda liegen recht weit auseinander. Eins ist sicher, eine Gorilla-Tracking Tour ist sicherlich kein ganz billiges Vergnügen, dennoch ist es auch ein einzigartiges Erlebnis, den sanften Riesen hautnah in der Natur zu begegnen.

Die Genehmigungen für das Gorilla Trekking in Uganda sind sehr beliebt und gleichzeitig stark limitiert, weshalb die Permits oft schon bis zu 18 Monate im Voraus ausgebucht sind.

Der Preis für eine Gorilla Trekking Genehmigung in Uganda liegt bei 700 USD. Dieses Geld kommt dem Nationalpark zugute, wodurch die Berggorillas weiterhin geschützt werden.  Jeder Reisende kann selbst entscheiden, seinen eigenen Gepäckträger für die Dauer des Gorilla  Trackings mitzunehmen. Einen Gepäckträger zu engagieren ist sehr empfehlenswert und die Standardgebühr beträgt $10 pro Person. Bitte beachten Sie, dass Ihr Gepäckträger nur eine Tasche tragen kann, alles andere müssen Sie selber in die Hand nehmen. Es wird deshalb nachdrücklich empfohlen, nur eine Tasche mitnehmen.

Hinweise zur Kleidung bei einer Gorilla Reise in Uganda

Wichtig für ein Gorilla Trekking ist die richtige Kleidung. Denn es geht abseits gut ausgebauter Wege mitten durch den Urwald - und das über Wurzel, Stock und Stein. An erster Stelle stehen qualitativ hochwertige, robuste, aber komfortable Wanderschuhe. Hilfreich können auch Handschuhe sein, die vor Wunden an den Händen schützen können, welche man sich im Regenwald schnell zuziehen kann. Ansonsten ist ein so genannter „Zwiebel-Look“ angebracht. Es wird empfohlen, in mehreren Schichten dünne und kurze sowie lange und warme Kleidung übereinander zu tragen. Denn nicht nur die Abende und Nächte können auch in Ostafrika empfindlich kalt werden. Außerdem befinden sich die Berggorillas auf einer gewissen Höhe, so dass mit Kälte und Regen jederzeit zu rechnen ist. Auch das Tragen einer langen Hose ist aufgrund der Vegetation im Regenwald von Vorteil.  Für die steilen Passagen im Gebirge können auch Wanderstöcke eine Hilfe sein. Hinzu kommt, dass man auf leichtes Gepäck setzen sollte, denn der Weg zu den Gorillas kann durchaus anstrengend und weit sein. Eine gute Kamera, ein Fernglas, qualitativ hochwertiges Mückenschutzmittel und eine Regenjacke sollten aber dennoch keinesfalls fehlen. Ebenso sollten ausreichend Wasser sowie Snacks mitgeführt werden. Ein Fremdenführer für Uganda, speziell für Gorilla Trekking Ausrüstung, kann mit Sicherheit auch helfen.

Verhaltensregeln bei einem Uganda Gorilla Tracking

Es ist wichtig, dass alle Gorilla-Tracking-Teilnehmer sich mit den folgenden Vorschriften und Verhaltensregeln vertraut machen:

  • Sie müssen zu jeder Zeit den Anweisungen Ihres Guides folgen. Er hat täglich Kontakt mit den Gorillas und versteht sie gut. Bleiben Sie immer in einer leisen, kompakten Gruppe hinter dem Führer zusammen, der versuchen wird, Sie auf eine solche Weise zu positionieren, dass das dominante Männchen der Gruppe Sie jederzeit sehen kann.
  • Bitte versuchen Sie jederzeit, einen Mindestabstand von 7 Metern zu den Gorillas einzuhalten.
  • Wenn das dominante Gorillamännchen (in der Regel ein Silberrücken) näher kommt, oder wenn er angreift, ist es sehr wichtig, dass man nicht zurückgeht. Bleiben Sie, wo Sie sind, sehen Sie nach unten und nehmen Sie eine unterwürfige, kauernde Haltung an.
  • Vermeiden Sie hastige Bewegungen oder laute Geräusche in der Nähe von den Gorillas.
  • Wenn sich ein junger Gorilla nähert, machen Sie unter keinen Umständen irgendwelche Bewegung, um ihn zu berühren. In bestimmten Fällen kann Ihr Guide Maßnahmen ergreifen, einen jungen Gorilla davon abzuhalten, Sie zu berühren, da dies eine bedrohliche Situation mit dem dominanten Männchen schaffen könnte.
  • Wenn ein Gorilla auf Sie starrt, schauen Sie weg oder nach unten.
  • Vermeiden Sie eine übermäßige Anzahl von Fotos zu machen und verwenden Sie kein Blitzlicht, wenn Sie die Gorillas fotografieren.
  • Es wird nur Besuchern in gutem Gesundheitszustand zum Zeitpunkt des Trekkings erlaubt, Gorillas zu verfolgen, da Gorillas anfällig für durch den Menschen übertragene Erkältungen und andere Erkrankungen der Atemwege sind.
  • Alle Besucher müssen in guter körperlicher Verfassung sein und auch in der Lage sein, einen mehrere Stunden dauernden Spaziergang in schwierigem Gelände auszuhalten.
  • Wenn Sie Ihre Krankheit verheimlichen, und die Parkführer sie erkennen, werden Sie von der Trekkingtour ausgeschlossen und die Summe für die Genehmigung wird Ihnen nicht erstattet. Solche Krankheiten sind zum Beispiel Erkältungen, Husten, Durchfall und Grippe.
  • Jede Gorillafamilie darf nur einmal pro Tag, in den Morgenstunden, besucht werden.
  • Zu diesem Zeitpunkt werden alle Gorilla-Besuche auf maximal 8 Personen pro Gorillafamilie für eine maximale Länge von einer Stunde begrenzt. Aufgrund der bereits begrenzten Anzahl von Personen, die die Gorillas täglich besuchen dürfen, ist es nicht möglich, ein Gorillatracking auf privater Basis durchzuführen.
  • Rauchen, Essen und / oder Trinken sind innerhalb von 200 Metern von einer Gorillafamilie nicht erlaubt. Bitte vermeiden Sie Rauchen zu jeder Zeit.
  • Es ist verboten, Vegetation unnötig zu zerstören und offenes Feuer in den Nationalparks und Reservaten zu machen. Die Flora und Fauna der Nationalparks und der Reservate sind streng geschützt.
  • Lassen Sie bitte keinen Abfall im Park zurück. Nehmen Sie bitte alles wieder mit.
  • Kinder, die noch nicht das 15. Lebensjahr vollendet haben, werden nicht zu den Gorillas gelassen.

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Die Berggorillas leben in vier Parks weltweit, welche sich in Uganda, Ruanda und der Demokratischen Republik Kongo befinden. Ein Gorilla Trekking kann somit in diesen drei Ländern durchgeführt werden. Schreiben Sie uns gerne um den besten Park für Sie zu finden.

Uganda liegt in der Nähe des Äquators. Auch wenn die Höhenlage verhindert, dass es zu heiß wird, wirken sich die Regenzeiten auf das Klima aus. Die beste Reisezeit für Ihre Uganda Rundreise dürfte eine der Trockenzeiten zwischen Dezember und Februar und Juni bis Anfang September sein. Wenn es in der Savanne des weniger touristischen Nordens Ugandas regnet, kann dort die Regenzeit vom März bis zum Oktober andauern. Diejenigen, die heftiger Regen nicht stört, können sich über den vergünstigten Eintritt in einige der Naturparks oder auch verbilligte Unterkünfte und Mietwagen außerhalb der Saison freuen. Für ausgedehnte Trekkingtouren während der Uganda Rundreise ist ein trockeneres Klima jedoch weitaus geeigneter. Rechtzeitiges Buchen von Unterkunft und Mietauto wird aufgrund der höheren Touristenzahlen während der Trockenzeit empfohlen.

Wer mit Kindern reist und während der Reise durch Uganda an einem Gorilla Trekking teilnehmen will sollte auf die Altersbegrenzung achten. Denn erst ab 15 Jahren darf man am Trekking teilnehmen. Dennoch brauchen Sie sich keine Sorgen machen, auf dieses einmalige Erlebnis verzichten zu müssen. Denn falls Sie mit Kindern reisen, die jünger als 15 sind, gibt es viele Lodges die so freundlich sind auf die Kleinen während Ihres Trekkings aufzupassen. So können auch Sie ganz entspannt den tollen Tieren nahe kommen und an einem einmaligen Erlebnis teilnehmen.

Jedes Gorilla Trekking kann eine unterschiedliche Länge und Schwierigkeit haben. Denn wann und wo man die Gorillas genau findet, kann man im Voraus nicht genau wissen. Das bedeutet das das Trekking nur 40 Minuten dauern kann, aber im Falle auch bis zu sieben Stunden. Die Schwierigkeit kommt darauf an, wie hoch sich die Berggorillas in den Wäldern befinden. Es kann passieren, dass man die Tiere erst bis zu 6.500 Meter über dem Meeresspiegel findet. Das bedeutet man hat einen langen Weg vor sich. Dennoch ist das Berggorilla Trekking für jeden der eine durchschnittliche Fitness besitzt machbar. Manche Wege können etwas rutschig werden. Dafür bekommen Sie jedoch Stöcke, mit denen man sich abstützen kann. Die Guides sind erfahren und kennen die Wege. Sie müssen sich also keine Sorgen machen. Das Trekking kann in Uganda etwas schwieriger werden als in Ruanda. Nehmen Sie sich ruhig Zeit während des Trekkings, auch wenn die anderen schneller sind. Schlussendlich bleibt Ihnen mit den Gorillas immer eine Stunde Zeit egal wie lange der Weg war.

Permits für ein Uganda Gorilla Trekking gibt es für den Bwindi Nationalpark und den Mgahinga Nationalpark, wobei in ersterem die Chance auf Begegnungen mit den riesenhaften Primaten am größten ist. Erlaubnisscheine für eine Uganda Gorilla Safari kosten derzeit 700 USD und sind für Menschen ab 15 Jahre über die Uganda Wildlife Authority (UWA) erhältlich. Wer sicher gehen will, sollte sein Permit mindestens sechs Monate vor Reisebeginn kaufen. Für den Bwindi Forest werden täglich 96 Permits ausgegeben, für den Mgahinga lediglich acht. Gültig sind sie für 24 Stunden und beinhalten - wie bereits erwähnt - eine Stunde Aufenthalt bei den Gorillas.

Auch über lokale Safari-Anbieter lassen sich die Permits erwerben. Es ist definitiv zu empfehlen, einen solchen hinzuzuziehen. Denn die Wege sind oft zugewachsen und verschlungen, so dass es nicht leicht ist, die Orientierung zu behalten. Außerdem treffen weniger als zehn Prozent aller Besucher, die ohne sachkundige Führer losziehen, auf eine Gorilla-Familie. Die Chancen steigen mit einem ortskundigen Guide exponentiell. Zwar kann ein Kontakt mit den Gorillas in Uganda nicht garantiert werden, aber in 98 Prozent der Fälle ist eine Tour mit einem Local erfolgreich. Regionale Safari-Unternehmer schlagen allerdings in der Regel 60 bis 100 $ Bearbeitungsgebühr auf das Permit auf, wenn man es über sie bezieht.

Eine Besonderheit, über die sich viele Urlauber fahrlässiger Weise nicht rechtzeitig informieren, ist folgende: Es gibt Permits für die Region Ruhija, die nicht für Buhoma gelten. Das Problem ist nun, dass es - besonders in der Regenzeit - aufgrund der schlechten Straßenverhältnisse nahezu unmöglich sein kann, von der Unterkunft durch den urwüchsigen Wald in die Region um Ruhija zu gelangen. Ganz besonders nicht, wenn man ohne erfahrenen Guide unterwegs ist, der einen Wagen durch die Schlamm-Lawinen manövrieren kann. Es gilt also, sich vorher gut über die jeweiligen Gegebenheiten zu informieren. In Ruanda sind die Permits mit 1.700 $ übrigens nochmals deutlich  teurer.

Die lokalen Guides verfügen über viel Erfahrung. Schon seit vielen Jahren leiten sie in Uganda Gorilla Trekking Touren, deshalb sind die Wanderungen gut organisiert und ordentlich strukturiert. Die Tour beginnt früh morgens. Der Guide führt die Teilnehmer der Trekking Tour zu einer Gorillagruppe, die er bereits kennt und welche schon längst an Menschen gewöhnt ist. Zuvor werden die Teilnehmer noch in Gruppen von maximal 8 Personen aufgeteilt und über die Regeln und das vorgeschriebene Verhalten im Regenwald aufgeklärt. Dann wird man zum Startpunkt der jeweiligen Route gefahren und folgt ab da dem Guide.

Die Gorillas sind zwar an Touristen gewöhnt und durch die Regeln und die Anweisungen des Guides werden sie zweifellos respekt- und rücksichtsvoll behandelt, aber man sollte trotzdem niemals unterschätzen, dass es sich immer noch um wilde Tiere handelt, die manchmal unvorhersehbar reagieren. Deshalb muss man während der Wanderung ohne Ausnahme immer auf die Anweisungen des Guides hören.

Die Visa werden ab August 2016 nur noch online und nicht mehr an Flughäfen und Grenzübergängen ausgestellt. Das Visum können Sie auf der offiziellen Seite der ugandischen Einreisebehörde unter https://visas.immigration.go.ug/ beantragen. Beantragen Sie das Visum rechtzeitig im Voraus, da es oft zu längeren Bearbeitungszeiten und Verzögerungen kommen kann. Drucken Sie das Formular aus, unterschreiben Sie es und kleben Sie ein aktuelles, biometrisches Passfoto auf. Drucken Sie außerdem einen Zahlungsnachweis beider Gebühren aus und nehmen Sie ihn mit. Außerdem benötigen Sie zur Einreise eine Hotelreservierung in Uganda und ein gebuchtes Rückflugticket. Alternativ können Sie, wenn Sie mehrere Länder in Ostafrika besuchen wollen, vorab im Internet ein East African Visa beantragen, mit dem Sie mehrfach nach Ruanda, Uganda und Kenia einreisen können. Die Kosten hierfür liegen bei rund 80€.

Der Reisepass muss bei Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein.

Zur Einreise nach Uganda ist eine Gelbfieberimpfung für alle Reisenden ab dem 9. Lebensmonat erforderlich und wegen der immer wieder vorkommenden Ausbrüche medizinisch sinnvoll.

Natürlich Reisen ist Ihr Experte für Uganda Reisen. Unsere geschulten Reisespezialisten beraten Sie gern persönlich und informieren Sie umfassend über unsere Reiseangebote. Sie haben die Wahl, ob Sie eine Uganda Trekking Reise mit einem Badeurlaub kombinieren, ob Sie eine Individualtour buchen oder lieber die Uganda Rundreise in einer Kleingruppe bevorzugen. Wir beraten Sie auch, wie Sie Ihre Uganda Rundreise für Kinder nicht zu anstrengend gestalten. Rufen Sie uns einfach an. Selbstverständlich können Sie auch Ihre Uganda Reise online buchen.

Die Bedingungen der Uganda Gorilla Tour unterscheiden sich sehr stark nach dem Standort der Gorillas, deswegen ist es unmöglich, den genauen Schwierigkeitsgrad für eine Wanderung im Voraus zu definieren. Beim Trekken ist es durchaus möglich, dass Sie die Gorillas ganz schnell finden und zum Mittagessen zurück im Hotel sind. Es ist auch möglich, dass man drei oder vier Stunden pro Strecke wandern muss (oder manchmal sogar mehr).

Gorilla Tracking schließt auch Kriechen durch, über und unter dichtem Gestrüpp mit Brennnesseln, Kletterpflanzen und Bambusdickicht ein. Passende Schuhe und Kleidung sind daher unerlässlich. Es ist empfehlenswert schon vor der Uganda Gorilla Reise Kraft in den Beinmuskeln und Ausdauer aufzubauen.

Es ist zu beachten, dass sich Reisende mit körperlichen Behinderungen und diejenigen, die häufige oder anhaltende medizinische Hilfe benötigen, sich von Natürlich Reisen vor der Buchung beraten lassen sollten.

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