Am einfachsten gestaltet sich das Länderhopping mit dem angrenzenden Nachbarland Nordirland. Die Grenzen sind offen, und es sollte auch nach dem vollständigen Vollzug des Brexit ab dem 1. Januar 2021 problemlos möglich sein, die Grenze zu übertreten.
Jahrzehnte nach dem Nordirland-Konflikt leben die Länder in friedlicher Partnerschaft miteinander. Nordirland ist nicht weniger spektakulär, als die Republik Irland. Auch die Nordinsel bietet ebensolch spektakuläre Naturlandschaften und faszinierende Küstenstraßen. Ganz abgesehen von einem hochinteressanten Besuch der Hauptstadt Nordirlands: Belfast.
Wer den Wasserweg nicht scheut, kann eine Irlandreise auch mit einer Reise nach England, Schottland oder Wales verbinden. Je nach Fährhafen und Fährgesellschaft dauert die Überfahrt unterschiedlich lange. Die schnellste Überfahrt dauert 3 Stunden und 15 Minuten und geht von Holy Head in Nordwales nach Dublin. Inwieweit sich Länderhopping über den Wasserweg hinweg lohnt, entscheidet vor allem die angepeilte Reisezeit und auch, ob die Anreise per Flugzeug oder von vornherein über England oder Wales erfolgt. Im letzteren Fall bietet es sich an, vor der Überfahrt nach Irland die persönlichen Sehnsuchtsorte des nicht weniger interessanten Vereinigten Königreichs zu besuchen.