Die Victoria-Fälle gehören sicherlich zu den Hauptattraktionen einer Reise im südlichen Afrika! Wie oft gelesen, wie oft die Bilder von diesem berühmten Ort gesehen? Manche sagen der riesige Wasserfall sei das aufregendste Naturschauspiel unserer Erde. Machen Sie sich selber ein Bild davon auf Ihrer Afrika-Rundreise!
Im Grenzgebiet zwischen Sambia und Simbabwe befinden sich die berühmten Victoriafälle. Genauer gesagt liegt der Wasserfall zwischen den beiden Städten Victoria Falls in Simbabwe und Livingstone in Sambia. Dieser riesige Wasserfall gehört zum Fluss Sambesi und wurde am 16. November 1855 von dem legendären Afrikaforscher David Livingstone entdeckt. Den Namen „Victoria Falls“ wählte er zu Ehren der damaligen Königin. 1989 wurden die Wasserfälle von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt. Während der Regenzeit (zwischen April und Mai) ist der Victoria Wasserfall der breiteste der Welt!
Die Viktoria-Fälle zwischen Sambia und Simbabwe gehören zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten im südlichen Afrika
Der Sambesi-Fluss
Eine Besonderheit der Viktoriafälle hat schon David Livingston beschrieben: Durch die aufgewirbelte Gischt hat es den Anschein, als würde der Sambesi nach dem Sturz in die Tiefe ganz in der Erde versinken. Dieser Eindruck wird dadurch verstärkt, dass das Wasser in eine enge Schlucht stürzt, die nur einen einzigen Ausgang besitzt und in einen Canyon mündet. Von dort aus fließt der Sambesi bis nach Mosambik in einem engen Schluchtengewirr.
Der Wasserfall wird auch Mosi-oa-Tunya genannt, was auf Deutsch so viel wie „donnernder Rauch“ bedeutet. Der Name sagt alles, denn die gewaltige Gischt kann bei hohem Wasserstand bis zu 300 Meter hoch werden. In der Regenzeit stürzen über 550 Millionen Liter Wasser in die Tiefe. Kein Wunder, dass das gigantische Naturschauspiel manchmal sogar in einer Entfernung von 30 Kilometern noch sichtbar ist. Sie hören das Wasser schon von weitem, wenn der Sambesi-Fluss 108 Meter in die Tiefe donnert!

Anreise und Unterkunft bei den Victoria Falls
Nachdem Sie Ihren perfekten Ausflug zu den Viktoriafällen ausgewählt haben, ist es an der Zeit, sich um die Anreise und Unterkunft zu kümmern. Die meisten Menschen besuchen die Victoria Falls, indem sie nach Livingstone in Sambia oder Victoria Falls Town in Zimbabwe reisen. Beide Städte sind mit dem Flugzeug oder dem Bus erreichbar. Beispielsweise können Sie eine Namibia Rundreise mit einem Besuch der Victoria Fälle ergänzen und direkt von Windhoek weiterfliegen. Dabei bietet sich ein Aufenthalt bei den African Monarch Lodges in der Sambesi Region statt, um das Sijwa Projekt kennenzulernen.
Wenn Sie nach Livingstone reisen, können Sie entweder am Flughafen ein Taxi nehmen oder mit dem Bus fahren. Der Flughafen ist etwa 10 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt. Wenn Sie mit dem Bus anreisen, können Sie den Zambia Open University Bus nehmen, der regelmäßig zwischen Lusaka und Livingstone verkehrt. Eine andere Option ist der Intercape Mainliner, der nach Livingstone fährt, wenn Sie aus Südafrika anreisen.
In Livingstone gibt es eine Reihe von Unterkünften für jeden Geschmack und Budget. Wenn Sie auf der Suche nach etwas günstigerem sind, können Sie ein Hostel in der Stadt finden. Für diejenigen, die etwas mehr Komfort möchten, gibt es einige schöne Hotels und Lodges in der Umgebung.
In Victoria Falls Town gibt es auch eine Reihe von Unterkünften für jeden Geschmack und Geldbeutel. Von einfachen Backpacker-Hostels bis hin zu luxuriösen Hotels gibt es hier etwas für jeden.
Beste Reisezeit für die Viktoriafälle
Die beste Zeit für eine Reise zu den Victoria Fällen liegt zwischen Dezember und Juli, denn in dieser Zeit führt der Sambesi das meiste Wasser. Es gibt verschiedene schöne Aussichtspunkte auf einem Rundweg für Ihre Tour, z.B. den „Boiling Point“, der sich am Fuß der Victoriafälle befindet. Eine spektakuläre Aussicht genießen Sie unter anderem auch von der Insel Livingstone in Sambia.
Um dieses Weltwunder zu bestaunen, sollten Sie sich mindestens zwei bis drei Stunden Zeit nehmen. Dabei sollten Sie vor allem während der Regenzeit auf jeden Fall auf festes Schuhwerk achten und eventuell einen Regenschutz mitbringen.

Aktivitäten rund um den Wasserfall
Beliebt sind seit einigen Jahren auch Bungee-Sprünge von der Victoria-Falls-Bridge. Aus 111 Metern Höhe können Wagemutige dem Wasser entgegenspringen. Vorsichtigere Naturen können sich auf einen Spaziergang über die ehemalige Eisenbahnbrücke beschränken. Außerdem gibt es die Möglichkeit, die Victoria-Fälle auf einem Helikopter-Rundflug von oben zu betrachten. In der Luft können Sie dieses beeindruckenden Wasserfall Afrikas noch einmal von einer ganz anderen Seite bestaunen!
In der direkten Umgebung gibt es einen Regenwald, der durch den Sprühnebel der Victoriafälle gespeist wird. Ein großer Teil davon ist als Mosi-Oa-Tunya-Nationalpark ausgewiesen, zu dem auch der Wasserfall gehört. Da die Victoriafälle eine sehr beliebte Touristenattraktion sind, gibt es hier ein gut ausgebautes Wegenetz.
In jedem Fall bieten die Victoriafälle ein einmaliges Erlebnis, das auf der ganzen Welt seinesgleichen sucht. Nehmen Sie sich ein paar Tage Zeit für die vielen Aktivitäten rund um den Wasserfall! Weiterführende Informationen zur besten Reisezeit in Simbabwe.
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Entstehung der Viktoria-Fälle
Die Victoriafälle gibt es, weil sich im harten Basaltboden eine Kluft aufgetan hat. Die Gründe dafür sind unklar. Sicher ist hingegen, dass die heutige geologische Situation keineswegs statisch ist. Der Untergrund besteht teilweise aus Sandstein, der dafür sorgt, dass der Wasserfall sich langsam in nördlicher Richtung bewegt. Durch die genaue Beobachtung dieses Mechanismus lässt sich sogar vorhersagen, wo die Victoriafälle in einigen Jahrzehnten sein werden.
In der unmittelbaren Nähe der Victoriafälle gibt es zwei große Staudämme, den Kariba-Staudamm und das Cabora-Bassa-Staubecken. Ein weiteres Projekt ist in der Schlucht des Wasserfalls geplant. Umweltschützer befürchten, dass dadurch eine massive Beeinträchtigung dieses weitgehend unveränderten Gebietes stattfinden könnte.
Für die lokalen Behörden steht jedoch die Möglichkeit der Energiegewinnung im Vordergrund.
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