Abrisskante

Unendliche Weite in der Namib Wüste

Namib Dünenmeer: UNESCO-Weltnaturerbe

Die Namib-Wüste gilt mit einem geschätzten Alter von etwa 80 Millionen Jahren als die älteste Wüste der Welt. Das Besondere ist, dass sich die Wüste über 2.000 Kilometer entlang der Atlantik-Küste in Afrika erstreckt und quasi unmittelbar an den Ozean grenzt. Die Namib-Wüste ist ein Naturphänomen, denn sie ist unglaublich divers: gigantische Sanddünen, felsige Gebiete und Tonpfannen-Ebenen mit bis zu 500 Jahre alten Bäumen. In diesem Blogbeitrag möchten wir Sie mitnehmen, auf eine spannende Reise nach Namibia zur Namib-Wüste.

Highlights

  • Älteste Wüste der Welt
  • Die Sanddünen gehören zum UNESCO Weltnaturerbe
  • In der Wüste herrscht extremes Klima mit wenig Niederschlag
  • Mehr als 300 Tierarten leben in der Namib-Wüste
  • Die Namib-Wüste ist eine seltene Nebel-und Küstenwüste
  • In Sossusvlei liegt die höchste Düne der Welt

Eine Reise nach Namibia vereint beeindruckende Küstenlandschaften mit faszinierenden Tierbeobachtungen.

Lage

Die Wüste verfügt über eine Gesamtfläche von rund 95.000 Quadratkilometer und liegt an der Südwestküste Afrikas. Zum größten Teil gehört sie zu Namibia, aber auch zu Angola. Es befinden sich drei Nationalparks innerhalb des Gebietes: der Skeleton Coast National Park, der sich am nördlichen Punkt der namibischen Westküste befindet, der Dorob National Park und der Namib-Naukluft Park. Der Bereich der berühmten Sanddünen in der Namib Wüste, wurde von der UNESCO als Weltnaturerbe eingestuft und besitzt eine Fläche von etwa 30.000 Quadratkilometern. Die Namib-Wüste ist eine Küstenwüste, die es sonst so nur in Chile (Atacama-Wüste) und in Mexiko (Sonata-Wüste). Zu der Region Zentral-Namib gehören die beiden Orte an den Küsten Swakopmund und Walvis Bay.

Natur hautnah erleben, das ist der Luxus unserer Reisen. In kleinen Gruppen von 4 bis maximal 12 Gästen oder individuell und ganz privat. Kommen Sie mit auf eine Reise durch das magische Namibia. Unsere Experten beraten Sie gerne persönlich.

Die Namib-Wüste: Uralt und doch steckt sie voller Leben

Die in der Wüste vorkommenden Tiere müssen besondere Strategien entwickeln, um mit den harten klimatischen Bedingungen zurechtzukommen. Der Name der Wüste drückt selbst schon die extremen Bedingungen für Tiere und Menschen aus, denn Namib-Wüste bedeutet übersetzt „Leerer Platz“ oder „Leerer Ort“. Sand, so weit das Auge reicht! Tagsüber herrschen in der Trockenzeit 40 Grad und mehr, während es nachts sehr kalt wird. Insgesamt gibt es über 300 Tierarten in der Wüste, die es geschafft haben, sich an das besondere Klima und den Namib Sand anzupassen. Davon sind über die Hälfte der Tierarten endemisch, das heißt, dass sie nur in der Wüste vorkommen.

Zu den Überlebenskünstlern der Namib zählt z.B. der Spießbock, das Wappentier Namibias. Um sich vor Feinden zu schützen, hat sich der Spießbock in die Wüste zurückgezogen und braucht kaum Wasser.

Außerdem leben andere imposante Tierarten wie Wüstenelefanten, Spitzmaulnashörner oder Wildpferde innerhalb des Wüstengebietes, sowie Seebären, Schakale und Hyänen an deren äußerem Rand, dem Übergang zum Atlantik. Besucher die, die letzten, extrem vom Aussterben bedrohten Wüstenelefanten sehen wollen, sollten ins Damaraland fahren. Auch die überwiegend nachtaktiven Tiere wie Puffottern und Giftschlangen haben sich mit ihrer hellen Färbung perfekt an den Sand angepasst. Während einer Living Desert Tour auf deutsch oder englisch haben Sie die Möglichkeit, viele versteckte Lebewesen in Namibias Wüsten zu entdecken.

Pflanzenwelt

Eine sehr bekannte Pflanze in der Namib-Wüste ist die sogenannte Welwitschie. Die seltsame Pflanze kann bis zu 2.000 Jahre alt werden! Die Welwitschie besteht nur aus zwei Blättern, die bis zu 8 Meter lang werden und an den Enden absterben. Neben der Welwitsch-Pflanze gibt es noch weitere beeindruckende Pflanzen in der Namib Wüste wie der Kameldornbaum. Ein Teil der Wurzeln dieser Akazien-Pflanze liegt tief unterhalb der Erde und findet so in den Tiefen genügend Wasser.

Sossuvlei : Einzigartige Dünen aus Sand

Haben auch Sie das Bild von endlosen Dünenlandschaften vor Augen, wenn Sie an das Land Namibia denken? Das Gebiet des Sossuvlei in der Mitte des Namib-Naukluft Parks zwischen den Städten Lüderitz und Swakopmund ist bekannt für die höchsten Dünen der Welt! Jede Düne dort ist mit einer Zahl nummeriert. Mit ihren rund 350 Metern Höhe ist die sogenannte Düne 7 oder Big Daddy eine der meistbesuchten Attraktionen auf einer Namibia Rundreise, die jedes Jahr Tausende von Reisenden besuchen. Ein Meer aus Sand! Der Name Sossusvlei setzt sich aus den beiden Teilen Sossus, „blinder Fluss“ und Vlei für „Pfanne“ zusammen.

Egal, ob Sie die berühmten Sossusvlei Sanddünen besichtigen, den Sonnenuntergang genießen oder im weiten Grasland der Namib Wüste umherstreifen – auf einer Reise zur Namib-Wüste gibt es immer wieder völlig neue und spektakuläre Panoramen unserer Erde! Die Namib Wüste ist auch eine einzigartige Kulisse für eine Hochzeit in Namibia, fernab von der traditionellen Zeremonie.

Namib-Naukluft Nationalpark - Sossusvlei Namibia

Namib-Wüste: UNESCO Weltnaturerbe

Dank seiner einzigartigen Schönheit wurde der Bereich der Dünen von der UNESCO 2013 zum Weltnaturerbe erklärt. Nehmen Sie sich Zeit, diesen spektakulären Ort in Namibia zu erkunden!

Maureen Posthuma, Area Manager Continental Europe beim Namibia Tourism Board in Frankfurt, äußert sich folgendermaßen zu der Auszeichnung: „Die Erklärung des Namib-Dünenmeeres als UNESCO Welterbe ist ein Ereignis von großer Bedeutung, denn mit diesem Status sind sowohl Auflagen als auch Marketingmöglichkeiten verbunden, die dazu beitragen, dass die einzigartige Biodiversität dieser Landschaft nachhaltig geschützt wird – und auch in Zukunft für Menschen erlebbar bleibt. Durch diese Auszeichnung und die öffentliche Aufmerksamkeit werden vielleicht noch mehr Menschen dazu bewegt, das Land der Weite mit seiner einzigartigen Landschaft selbst zu erleben.“

Beste Reisezeit für die Namib-Wüste

Im namibischen Sommer kann es sehr heiß werden (über 40°C) in der Namib-Wüste. Deshalb empfehlen wir Ihnen als beste Reisezeit für eine Namibia Individualreise oder Gruppenreise zur Namib Wüste die Monate Juni und Juli. Dann hat es immer noch angenehme 20 – 25°C tagsüber, wobei es nachts ziemlich frisch werden kann. Im November beginnt die Regenzeit in Namibia und es wird heißer. Doch der Regen ist sehr wichtig für die Vegetation und die Tiere der Namib Wüste, denn dann haben die Flüsse wieder Wasser und alles beginnt zu blühen. Durch den kalten Benguela Strom liegt die Küste Namibias oft im Nebel, wie beispielsweise der Küstenort Swakopmund.

Ihre Fragen und Antworten rund um die Namib Wüste

Das Namib-Sandmeer ist ungefähr 95.000 km² groß und hat eine Nord-Südausdehnung von etwa 2000 Kilometern.

Die Namib Wüste liegt an der Westküsten im südlichen Afrika und erstreckt sich über die Länder Namibia und Angola.

Insgesamt sind 58 % der Fläche Afrikas mit Wüsten oder Halbwüsten bedeckt: Selbstverständlich liegt das mitunter an der weltweiten größten Wüste, der Sahara, die sich mit einer Fläche von 9 Millionen km² vom Atlantik bis zum Roten Meer erstreckt. Bekannte, große Wüsten in Afrika sind außerdem die Arabische Wüste in Ägypten und die Kalahari in Botswana, Namibia und Südafrika.

Die Namib Wüste gilt als älteste Wüste der Welt und die bekannten Dünen von Sossusvlei gehören zum UNESCO Weltnaturerbe. Die höchste Düne der Welt, die „Big Daddy“ mit über 300 Metern Höhe liegt in der Namib Wüste.

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