Eine außergewöhnliche Reise in die Mongolei

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Reisebericht einer außergewöhnlichen Reise in die Mongolei

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Meine außergewöhnliche Reise in die Mongolei

Der Flug war sehr entspannt und der Himmel wolkenlos, sodass man schon von oben das riesige Land weiter unter einem erahnen konnte und die menschenleere Steppe nur an sich vorbeiziehen sah. Ein unfassbares Gefühl so lange nichts zu sehen, keine Städte, keine Landschaft einfach nichts. Zumindest sah man nichts, aber um das festzustellen haben wir ja vor Ort Zeit. In Ulaanbaatar haben wir in unser Hotel eingecheckt und verbringen den ersten Tag gleich mit etwas Kultur in der Tempelanlage Gandan, etwas das man bei Mongolei Reisen nicht verpassen sollte. Auf einer Führung erfahren wir mehr über die Geschichte und Tradition des Buddhismus in der Mongolei. Am nächsten Tag verlassen wir die Hauptstadt des Landes und fahren in den Nationalpark Gorchi Tereldj, wo wir einem Ranger des Parks viele Fragen zum Naturschutzgebiet stellen können. Wir besuchen einen riesigen Felsen, der zufälliger Weise aussieht wie eine Schildkröte und deswegen auch „Schildkrötenfelsen“ oder „turtlerock“ genannt wird. Die Landschaft ist wirklich traumhaft und wir unternehmen eine kleine Wanderung zu einem Kloster am Berghang. Auf den nächsten Tag haben wir uns schon sehr gefreut, denn wir wollten unbedingt das Reiterdenkmal des Chinggis Khan sehen, ein kolossales silbernes Reiterdenkmal auf einem Säulengebäude. Über einen Lift sind wir bis in den Kopf des Pferdes gefahren und konnten dort eine tolle Aussicht auf die Landschaft genießen.
Eine außergewöhnliche Reise in die Mongolei
Das Reiterdenkmal
Ein Ort, der auf fast allen Mongolei Reisen besucht wird ist das Naturschutzgebiet des Bodg Khan Uul, ein Bergmassiv und sehr altes Schutzgebiet. Gemeinsam mit einem Schamanen folgen wir einem Ritual und opfern Gaben an die Berggeister. Ein besonders Erlebnis, dass wir noch lange im Kopf haben werden. An diesem Tag tauchen wir noch tiefer in die Traditionen des Volkes ein, denn wir übernachten in einem landestypischen Jurtencamp, einem runden Zelt, das schon seit Jahrhunderten nach der gleichen Art und Weise errichtet wird. Ein bedeutender Ort in der Mongolei ist die alte Hauptstadt Karakorum aus der Zeit des Mongolenreiches unter Dschingis Khan, die wir am siebten Tag der Reise zusammen mit dem UNESCO Weltkulturerbe Erdene Zuu besichtigten. Die Klosteranlage wurde als erstes buddhistisches Kloster in der Mongolei errichtet und die Führung durch die weitläufige Anlage war sehr interessant. Am kommenden Tag, noch beeindruckt von den mongolischen Gesängen am Abend, erreichen wir eine herzliche Nomadengemeinschaft, bei der wir zum selbstgemachten Abendessen eingeladen sind und hautnah erfahren wie das Leben der Yakzüchter in der Wildnis der Mongolei ist. Das Jurtencamp in dem wir an diesem Abend übernachten entstand als teil eines Projektes, dass die lokale Bevölkerung und den Tourismus im Land verbinden soll. Profitieren von unseren Übernachtungen und Aktivitäten tun die Nomaden, so war die Errichtung geplant.
Eine außergewöhnliche Reise in die Mongolei
weite Graslandschaften in der Mongolei
Mongolei Reisen ohne einen Besuch der Gobi? Undenkbar für uns, wenn wir so weit ins tiefste Asien Reisen wollen wir auch die zweitgrößte Wüste der Welt erkunden, also brechen wir auf in den Süden der Mongolei. Ein riesiges Gebiet aus Sand, Stein und Unendlichkeit liegt vor uns als wir uns der Wüste nähern. Mittlerweile haben wir uns auch an die Übernachtungen in den Jurtencamps gewöhnt und fühlen uns richtig wohl. Je nachdem in welchem Camp wir leben können wir den Tag unterschiedlich gestalteten. Wir waren einmal zu Besuch bei Kamelzüchtern, wo wir nicht nur die Tiere sahen und auf Ihnen reiten konnten sondern auch noch etwas über die Weiterverarbeitung von der Wolle und Kamelmilch erfuhren. Nach einer recht langen Fahrt erreichten wir die Sanddünen von Khongorin Els, wo wir auch den mehreren hundert Meter hohen Dünen herumklettern konnten. Doch schon das Laufen im Sand ist äußerst anstrengend, macht aber Spaß und wir konnten ein paar tolle Fotos machen. Alles hat mal ein Ende, so auch Mongolei Reisen. Nachdem wir noch durch die spektakuläre Geierschlucht wanderten und das Gobi Museum besuchten, welches für seine Dinosaurier Fossilien bekannt ist brachen wir wieder nach Ulaanbaater auf, wo wir unsere letzte Nacht vor dem Abflug verbrachten. Zusammenfassend war die Reise ein tolles Erlebnis, eine sehr naturverbundene Reise. Wir haben viel über die Kultur der Nomaden erfahren und konnten hautnah beim Alltag der Kamel oder Pferdezüchter dabei sein, was für uns sehr besonders wahr. Wie sich schon auf dem Hinflug erahnen ließ ist in diesem riesigen Land wirklich nicht viel, außer natürlich großartiger Natur. Wir genossen die Ruhe, das landestypische Essen und Begegnungen mit der mongolischen Musik und den Menschen. Wir könnten uns auf jeden Fall vorstellen noch an weiteren Mongolei Reisen teilzunehmen.  

10. Juli 2013
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