Reisebericht Burkina Faso und Ghana – Gruppenreise

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Reisebericht Burkina Faso und Ghana – Gruppenreise

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Erlebnisreiche Gruppenreise durch Burkina Faso und Ghana

  Der Kontinent Afrika mit seiner Vielfältigkeit hat schon immer meine Wanderlust geweckt. Die einzelnen Länder könnten nicht unterschiedlicher sein, so dass ich mich bei meiner nächsten Reise für einen Afrika-Urlaub entschieden habe.  Obwohl mir die Entscheidung nach einem geeigneten Reiseziel und der perfekten Reisezeit nicht leicht viel! Zu Beginn unsere Reiseplanung wollte ich gerne eine Reise im Juli machen, doch ich entschied mich auf Rat eines Bekannten der bereits einige male in Westafrika war die Reisezeit auf Mai Vorzuverlegen. Nach eingehender Überlegung entschied ich mich gemeinsam mit meinem Bruder, der mich auf dieser einmaligen Reise begleiten würde für eine Rundreise durch Burkina Faso und Ghana. Wir beshlossen uns einer Gruppenreise durch Burkina Faso anzuschließen, da wir uns aufgrund unserer wenigen Kenntnisse über die Länder uns unsicher waren eine Privatreise durch Ghana und Burkina Faso alleine zu machen.  

Tag 1 Ankunft

  Nach einem mehr als 11 stündigen Flug von Köln über Paris, treffen wir endlich gegen 18 Uhr in Ouagadougou, der Hauptstadt und dem ersten Ziel unserer Burkina Faso-Reise. Dies ist meine erste Burkina Faso Rundreise die ich mit einem abschließenden Besuch im westafrikanischen Ghanas beenden werde. Zur Ankunftszeit in Ouagadougou, war die Sonne bereits untergegangen, so dass uns bei der Landung ein atemberaubender Anblick über die Fläche die die Hauptstadt ausmacht geboten wurde. Zahlreiche kleine Lichter erstreckten sich Kilometer weit über die Fläche der Stadt, die von Ihren Einwohnern auch gerne „Ouaga“ genannt wird. Nach der Ankunft, wurden wir mit einem kleinem Bus in Richtung Ankunftshalle gefahren, wo wir uns dann erst einmal wie alle anderen Passagiere der ankommenden Flugzeuge zu einer Passkontrolle begeben mussten. Nachdem wir endlich durch die meterlangen Schlangen der Passkontrollen durch waren, wartete meine Koffer bereits auf mich an dem Gepäckband. Im Gegensatz zu dem Koffer meines Bruders, der auf dem Weg von Frankreich nach Burkina Faso eine andere Route eingeschlagen hat. Ein letztes Problem, welches wir bewältigen mussten, bevor wir die hoffentlich kurze Reise zu unserem Hotel für die ersten Nächte antreten konnten. Rundreise nach Ghana  

Tag 2 Erkundungstour

  Nach einer langen Reise und einer erholsamen ersten Nacht in unserem Hotel, waren wir gerade auf dem Weg zum Frühstücken, als uns an der Rezeption einer der Mitarbeiter freudestrahlend mitteilte, dass der verschwundene Koffer Heute Abend sein rechtmäßiges Ziel erreichen würde. Das war natürlich zum Glück meines Bruders, der nun auch unserer heutigen Entdeckungstour der Stadt gelassen entgegensehen konnte. Unsere Entdeckungstour führte uns zuerst ins Stadtzentrum von Ouaga, welches sich aus vielen verschiedenen Straßenmärkten zusammensetzt. Auf diesen Märkten findet man alles was man zumindest hier für den täglichen Alltag brauchen würde. Über Kleidung, Elektrowaren bis hin zum noch lebendigen Suppenhuhn fehlte es an nichts. Den Nachmittag über machten wir mit einem Tour Guide des Hotels eine Stadtführung, wobei wir uns ebenfalls einen Besuch im Kulturmuseum nicht entgingen ließen. Die Ausstellung fokussierte sich dabei überwiegend auf die vielen verschiedenen ethnischen Volksgruppen, Traditionen und Gebräuche der Einwohner des Landes.  

Tag 3 Open Air Kunstausstellung

  Der dritte Tag begann sehr früh, so dass wir uns ein Frühstück im Hotel sparten und stattdessen den kostenlosen Service eines Frühstücks to go in Anspruch nahmen. Nachdem wir gegen 7 Uhr aufbrachen, fuhren wir mit einer kleinen Gruppe in Richtung Laongo und ließen die Großstadt und die überfüllten Straßen der Innenstadt hinter uns. Die Straßen auf dem Weg in den ca. 40km entfernten Skulpturengarten führte uns über eine von Einheimischen oft befahrene Straße. Gegen 9:30 haben wir den Skulpturengarten erreicht, der Werke von verschiedenen burkinischen und internationalen Künstlern auf einer freien Landschaft ausstellt. Ein Tour Guide führte uns durch den Park und zeigte uns verschiedenen Skulpturen und erzählte uns einige Geschichten zu den Kunstwerken. Nachdem wir uns zwischen all den Kunstwerken ein schattiges Plätzchen für unser spätes Frühstück gesucht haben, brachen wir auf, um in das nächstliegende „Operndorf Afrika“ zu fahren. Das Dorf wurde 2010 von dem bereits verstorbenen Theaterregisseur Christoph Schlingensief gegründet, dabei war es sein Ziel, einen Ort zu schaffen, an dem sich Menschen unter einer kulturellen Gleichberechtigung begegnen können. Nachdem wir von ein paar Einheimischen des Dorfes herzlich begrüßt wurden, zeigten sie uns Stolz die derzeitige Entwicklung des Baus einer neuen Krankenstation und der Schule. Im Anschluss, hatten wir einige Stunden Zeit bei verschiedenen Projekten mitzuwirken. Wie z.B. im Schulunterricht der Dorfschule zu unterrichten oder die Bauprojekte zu unterstützen. Zur Mittagszeit, war die Hitze bereits für viele von uns fast unerträglich, so dass uns eine Pause in einem einheimischen Lokal gerade Recht kam. Das Mittagessen bestand zum größten Teil aus traditionellen Gerichten, die man sich bei einem Besuch in Burkina Faso nicht entgehen lassen sollte, um der Kultur einen Schritt näher zu kommen. Gruppen- und Individualreisen durch Burkina Faso  

Tag 4 Fahrt nach Bobo

  Nachdem wir Gestern Abend sehr Spät aus dem Operndorf zurück gekommen sind, fing der heutige Morgen sehr ruhig an. Nach einem ausgiebigen Frühstück im Hoteleigenen Restaurant, brachen wir gegen Vormittag in Richtung der zweit größten Stadt Burkina Fasos auf. Bobo-Dioulasso, liegt im Westen des Landes und gilt als eine sehr gastfreundliche Stadt. Auf dem Weg nach Bobo durchquerten wir die Region Bwaba, die für Ihre tanzenden Masken sehr bekannt ist. Dies ist ein traditioneller Tanz, bei dem hölzerne Masken von Einheimischen getragen werden um damit Mythen der Familien und Klans zu erzählen. Nach einem kleinen Zwischenstopp, bei dem wir das kulturelle Theaterstück etwas aus der Nähe betrachten konnten, ging unsere Fahrt weiter und führte uns schließlich in die zweit größte Stadt Burkina Fasos. Jedoch wirkt diese auf den ersten Blick nicht ganz so beschäftigt und hektisch, wie man sich das sonst von einer Großstadt vorstellen würde. Zumal die Stadt auch noch als Drehkreuz für Mali und die Elfenbeinküste gilt. Nach der ca. 6 stündigen Autofahrt, die uns durch die Landschaft der Sahel geführt hat, treffen wir am späten Abend in unser Unterkunft in Bobo ein. Das Hotel wird von einem einheimischen Geführt, der uns herzlich bei sich Willkommen heißt und uns nach unserer langen Reise erst einmal zu einem Tee einlädt.  

Tag 5 Erkundungstour durch Bobo

  Auf unserer Erkundungstour durch Bobo, wie die einheimischen Ihre Stadt gerne nennen, fallen mir immer wieder die kleinen Tee-Partys auf, die an vielen Straßenecken „gefeiert“ werden. Immer wieder werden wir herzlich eingeladen uns den einheimischen Anzuschließen die uns ihre Gastfreundlichkeit entgegen bringen. Als wir uns dann schließlich doch zu einer kurzen Pause bei einer einheimischen Familie überreden lassen, berichten uns diese von einem Konzert, welches an diesem Abend stattfinden sollte. Sie machen uns dabei ebenfalls aufmerksam, dass Bobo als ein Zentrum für westafrikanische Musik gilt und hier regelmäßig Konzerte in Kneipen stattfinden.  

Tag 6 Weiterfahrt nach Banfora

  Nachdem wir nun auch die Stadt und die herzlichen Einwohner Bobos verlassen haben, nähern wir uns langsam der Grenze zum Nachbarland der Elfenbeinküste. Unsere Fahrt führt uns ins das ca. 300km entfernte Banfora. Der Ort ist unter anderem für Zuckerrohrplantagen und für eine außergewöhnliche Felslandschaft bekannt. Von der wir uns dann gleich selbst ein Bild machen konnten. Der heutige Tag war mit einer der heißesten seit unserer Ankunft, weswegen uns eine kleine Badepause nach der Wanderung entlang der Felslandschaft gerade recht kam. Die Kerfiguela-Wasserfälle, laden einen regelrecht dazu ein unter den Bäumen ein schattiges Plätzchen für eine Mittagspause zu suchen und den Rest des Nachmittags mit baden am Ufer der Wasserfälle zu verbringen. Reisespezialist für Ghana  

Tag 7 Fahrt nach Gaoua

  Nach einer etwas mehr als 3 stündigen Fahrt haben wir die Kleinstadt Gaoua, nahe der Grenze zu Ghana erreicht. Die Region in der sich Gaoua befindet, ist vor allem für Bodenschätze wie Gold bekannt. Jahrhundertelang wurde hier zwischen den Einwohnern Gaouas und den Ashanti Ghanas Goldhandel betrieben. Wie das Handwerk der Goldgräber von statten geht, wurde uns dann bei einem Besuch der Schauplätze näher vorgestellt. Einen Besuch der durch UNESCO-geschützten Loropeni-Ruinen gehörte ebenfalls zu einem unserer Highlights auf unserer Gruppenreise nach Ghana. Diese Ruinen sind mehr als 1000 Jahre alt und gehören zu einer Festung, die zum Schutz des Goldhandels errichtet wurden. Nach einer kurzen Mittagspause führte unsere Reise uns dann weiter nach Gaoua, wo wir dann die Nacht in einem kleinem Hotel verbrachten bevor wir dann am nächsten Tag Burkina Faso endgültig verlassen wollten.  

Tag 8 Akwaaba in Ghana - Wilkommen in Ghana

  Heute haben wir die Grenze auf unserer Reise nach Ghana überfahren und sind auf dem Weg zu dem größten Schutzgebiete für Wildtiere Ghanas, dem Mole-Nationalpark. Hier konnten wir verschiedene Tiere wie Elefanten, Wasserbüffel, Krokodile, Antilopen oder diverse Primaten in der Natur beobachten. Durch eine Fußwanderung mit einem Ranger des Nationalparks, hatten wir ebenfalls noch einmal die Möglichkeit, den Park aus nächster Nähe kennenzulernen. Individualreise Ghana  

Tag 9 Das Zentrum Ghanas- Kumasi

  Schon am frühen Morgen machen wir uns auf den Weg in das 380 km entfernte Kumasi. Auf dem Weg in das Zentrum Ghanas, führt uns unsere Reise an den ca. 70 m hohen Kintampo-Wasserfällen vorbei.  

Tag 10 Hauptstadt der Ashanti- Kumasi

  An diesem Morgen haben wir die Möglichkeit uns die Hauptstadt der Ashanti, einer der mächtigsten Volksstämme Afrikas näher anzugucken. Kumasi bietet uns einen der größten Märkte Afrikas, auf dem man traditionelle Lebensmittel, Kleidung und andere wichtige Dinge für den Lebensalltag besorgen kann. Das farbenfrohe Chaos mit all den Händlern, die Lebensmittel und Kleidung anbieten ist im ersten Moment etwas überwältigend. Jedoch kann man wenn man sich etwas Zeit lässt das ein oder andere Souvenir für Zuhause zu verhandelbaren Preisen erstatten. Rundreise durch Ghana  

Tag 11 Kakum-Nationalpark

 

Heutiges Ziel der Reise, ist der Kakum-Nationalpark. Er gilt als einer der wenigen unberührten Regenwälder des Landes. Unter anderem hat der Nationalpark eine vielfältige Flora und Fauna zu bieten, sowie den sogenannten „Canopy Walk“ der seine Besucher in etwa 45m Höhe ermöglicht, Pflanzen und Tiere in sonst unerreichbarem Lebensraum zu beobachten. Ein Tour Guide heißt uns herzlich bei der Ankunft im Park Willkommen und macht mit uns einen Rundgang. Hierbei macht er uns auf einige bedeutende tropische Pflanzen aufmerksam und begleitet uns zum Startpunkt für den sogenannten Canopy Walk über die Hängebrücken. Die Aussicht die uns auf den rund 45m hohen Hängebrücken geboten wird ist einmalig! Mit einem Fernglas kann man die Weiten des Gebietes die den Nationalpark umschließen nicht im entferntesten wahrnehmen. Wie uns der Tour Guide mitgeteilt hat, umschließt das Gebiet des Kakum-Nationalparks mehr als 350km². Nationalpark Ghana  

Tag 12 Fahrt nach Accra

  Auf der Fahrt in die Hauptstadt Ghanas - Accra, machen wir noch einen zwischen Stopp an einem bedeutsamen historischen Ort. Unsere Fahrt führt uns in den ca. 120km entfernten Küstenort Elmina, der im 15. Jahrhundert als Sklavenfort eine wichtige Rolle in der Geschichte der westafrikanischen Sklaverei gespielt hat. Nach diesem historischen Ausflug, führt unsere Reise uns weiter nach Accra, wo wir uns Abends in einer Strandkneipe an einem der bekanntesten Strände Accras dem „Labadi-Beach“ ein traditionelles ghanaisches Gericht zubereiten lassen und den Abend bei einheimischer Musik ausklingen lassen.  

Tag 13 Stadtrundfahrt durch Accra

  Den Vormittag über nutzen wir, um einen Kunstmarkt zu besuchen. Dort haben wir die Möglichkeit verschiedene Souvenirs wie z.B. traditionelle Kleidung, Hornschnitzereien, Bilder, sowie Postkarten oder Schmuck zu kaufen. Bei einem längeren Aufenthalt hätte man ebenfalls die Möglichkeit gehabt für einen kleinen Aufpreis sich individuelle Kunstwerke aus Holz anfertigen zu lassen. Direkt neben dem Kunstmarkt befindet sich der Denkmalpark von Kwame Nkrumah, dem ersten Präsidenten und Anführer im Kampf gegen die Kolonialherrschaft. Der Park bietet sowohl ein kleines Museum, die Gedenkstätte des Präsidenten und einen kleinen Vogelpark für Besucher. Unsere Fahrt führt uns dann weiter vorbei an einem Denkmal das die Unabhängigkeit symbolisieren soll, sowie am Fußballstadion und an der Mehrzweckhalle der Hauptstadt.  

Tag 14 Abreise

  Am letzten Tag nutzen wir den Vormittag noch einmal dazu, um das Stadtzentrum etwas näher zu erkunden. Hierbei machen wir noch einen letzten Besuch am Strand bevor unsere Fahrt uns dann zum internationalen Flughafen und zurück in unsere Heimat führt. Dies war mein erster Afrika-Urlaub, alle Erfahrungen, Eindrücke und die verschiedenen Menschen denen wir auf dieser traumhaften Rundreise begegnen durften haben diese Reise zu einem einmaligen Erlebnis gemacht. Ghana Reise     Von Maxine Hahn, Hamburg
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