Erfahrungsbericht unserer Uganda-Rundreise mit Natürlich-Reisen aus Köln

Erfahrungsbericht unserer Uganda-Rundreise mit Natürlich-Reisen aus Köln

Sie wollen Schimpansen live erleben?

 

Hier finden Sie unsere Uganda Reisen

   

Erfahrungsbericht unserer Uganda-Rundreise im Dezember 2013

  Nach ausführlicher Beratung von Natürlich Reisen und ihren Partner, hatten wir schnell ein gutes Gefühl und gingen mit großer Vorfreude in unsere Uganda-Reise.  

Anreise nach Uganda an Tag 1 und 2

Am Abend des ersten Tages startete unser Flug von Frankfurt aus. Uganda, genauer gesagt Entebbe, erreichten wir jedoch erst am Nachmittag des zweiten Tages. Am Flughafen wurden wir herzlich empfangen und in unser Hotel gebracht, wo wir erst einmal Ruhe hatten, um ein wenig zu verschnaufen. Am Nachmittag traten wir den ersten gemeinsamen Spaziergang mit der Gruppe an. Wir schlenderten durch die Stadt, schauten uns aber auch den herrlichen botanischen Garten an. Von der köstlichen Landesküche konnten wir uns am Abend überzeugen.  

Besichtigung der Schimpansen-Insel an Tag 3

Mit dem Boot schipperten wir am Vormittag des dritten Tages auf dem Viktoria-See, ehe wir die Insel Ngamba erreichten. Hier ging unsere Uganda-Gruppenreise nun erst wirklich los! Das Beeindruckende an der Insel: Schimpansen, die verletzt oder verwaist sind, werden hier untergebracht, um ihnen ein unbeschwertes Weiterleben zu ermöglichen. Die Mitarbeiter der Jane-Goodall-Gesellschaft kümmern sich rührend um die Affen. Wir lernten an diesem Tag ihre Arbeit kennen und waren zutiefst beeindruckt, wie liebevoll sie mit den Tieren umgehen. Das Highlight für meine Frau: Sie durfte die Schimpansen füttern. Schimpansen Tracking Uganda  

Ziwa Nashorn-Schutzgebiet an Tag 4

Tierisch ging es auch am 4. Tag zu, denn wir besuchten das Ziwa Nashorn-Schutzgebiet. Nach dem Frühstück reisten wir mit dem Auto in Richtung Kampala, um die Stadt zu erkunden. Erst danach ging es ab zu den Nashörnern. Die Tiere werden langsam wieder angesiedelt, denn sie wurden im Bürgerkrieg des Landes, der bis vor etwa 20 Jahren herrschte, komplett ausgerottet. Wir durchwanderten das Gebiet und begaben uns unter Anleitung erfahrener Ranger auf Pirsch. Anschließend machten wir uns auf zum Murchison Falls-Nationalpark, in welchem sich unsere Unterkunft für die nächsten beiden Übernachtungen befand.  

Erkundung des Murchison Falls Nationalparks an Tag 5

An Tag 5 mussten wir besonders zeitig aus den Federn kriechen, denn wir begaben uns in aller Frühe auf Pirsch, um so viele Tiere wie möglich entdecken zu können. Tatsächlich hatten wir das unfassbare Glück, nicht nur durch eine beeindruckende Landschaft zu schreiten, sondern auch respekteinflößende Tiere live zu erleben. Löwen, Elefanten und Hyänen begegneten uns an diesem Tag in freier Wildbahn. Der Nachmittag führte uns mit dem Boot zu den Wasserfällen, die eine Höhe von 43 Metern erreichen. Ein erstklassiges Spektakel. Auf unserer Bootstour sahen wir Nilpferden beim Baden zu und mussten mit Erschrecken feststellen, dass es hier auch Krokodile gibt. Zu wissen, von diesen Reptilien umgeben zu sein, war durchaus ein angsteinflößendes Gefühl. Wir legten mit dem Boot an, um zur Fallkante der Viktoria-Fälle zu wandern. Nach einer dreiviertel Stunde erreichten wir unser Ziel und wurden mit einem atemberaubenden Ausblick belohnt.
Murchinson Falls Tour in Uganda
Murchinson Falls Wasserfälle

Ab ins Hochland an Tag 6

An Tag 6 reisten wir zum Kibale-Nationalpark, in welchem unzählige Primaten leben. Diese waren allerdings nicht das einzig Beeindruckende an dem Tag. Meine Frau und ich interessierten uns vielmehr für die vielen Kaffee- und Teeplantagen, an denen wir vorbeikamen. Nach einer etwa neunstündigen Fahrt erreichten wir unsere nächste Unterkunft, die von einem deutschen Auswanderer geleitet wird.  

Erkundung der Pans Wälder am 7. Tag

Am Morgen trafen wir uns mit Rangern, um die Umgebung zu Fuß zu erkunden und Ausschau nach Schimpansen zu halten. Dass die Schimpansen uns Menschen sehr ähnlich sind, konnten wir auf erstaunliche Weise feststellen, als eine Affendame versuchte, ihr Kleines zu trösten, nachdem es sich wehgetan hatte. Das Mittagessen war herrlich. Wir konnten uns ein weiteres Mal von den Köstlichkeiten überzeugen, die die Landesküche zu bieten hat. Das Dorf Bigodi stand am Nachmittag auf dem Besuchsplan. Die Bewohner des ökologischen Dorfes führten uns durch die Sumpfgebiete und wir erfuhren allerhand Interessantes. In Anbetracht der körperlichen Aktivität, war der Tag sehr anstrengend. Dennoch genossen wir ihn in vollen Zügen.  

Savanne und Regenwald an Tag 8

Tag 8 gab uns zumindest am Vormittag die Möglichkeit der Entspannung. Meine Frau und ich nutzten diese auch und erholten uns auf Sonnenliegen. Nach dem Mittagessen fuhren wir dann in den Queen-Elizabeth-Nationalpark, in welchem eine Safari-Tour geplant war. Die Landschaft in diesem Nationalpark ist einzigartig. Der Edwardsee nimmt einen großen Teil ein. Allerdings wechseln sich auf beeindruckende Weise auch Sumpflandschaft, Regenwald und Savanne ab.
Uganda Gruppenreise mit Natürlich Reisen
Baumlöwen im Queen Elisabeth Nationalpark

Safari am Tag 9

Am Morgen des 9. Tages begaben wir uns gemeinsam mit einem Mitarbeiter der Naturschutzbehörde des Landes wieder auf Pirsch. Wir unternahmen einen Besuch des im Park gelegenen Fischerdorfes und besichtigten den Vulkankratersee Lake Katwe, in welchem heute Salz abgebaut wird. Anschließend schipperten wir mit einem Boot über den Kazinga-Kanal, bei welcher wir einen herrlichen Einblick in die Lebensweise von Elefanten und Nilpferden erhielten.  

Besuch des Bwindi Impentrable-Nationalparks an Tag 10

Im Bwindi Impenetrable-Nationalpark leben die vom Aussterben bedrohten Berggorillas, denen wir an diesem Tag auf die Spur kommen wollten. Einige bekamen wir tatsächlich zu Gesicht. Sie können sich die Begeisterung meiner Frau vorstellen? Unsere nächste Übernachtung fand in einer Lodge inmitten des Nationalparks statt.
Gorilla Tracking in Uganda
Gorilla Tracking im Bwindi Park

Noch einmal Berggorillas an Tag 11

Auch an diesem Tag besuchten wir die Gorillas in ihrer natürlichen Umgebung und bekamen die tolle Möglichkeit, ihnen sogar noch deutlich näherzukommen als am Vortag. Um sichergehen zu können, die Tiere zu treffen, mussten wir sehr zeitig aufstehen und machten uns zu Fuß auf in das von den Affen bewohnte Gebiet. Die Ranger, die uns begleiteten, klärten uns über viele Aspekte des Schutzgebietes auf. Unsere Reise setzte sich fort zum Lake Bunyonyi, wo wir seltene Vogelarten besichtigen konnten. Zugegebenermaßen: An diesem Tag nach 6 Stunden Fußmarsch, waren wir alle sehr müde.  

Freizeit am Lake Bunyonyi an Tag 12

Tag 12 stand uns zur freien Verfügung, sodass wir die Gelegenheit nutzten, uns vom Vortag zu erholen und einfach mal nichts zu tun. Wir ließen die atemberaubende Umgebung und einen einzigartigen Urlaub auf uns wirken.
Uganda Rundreise Tag 12
Freier Tage am Bunyonyi See

Besuch des Lake Mburo-Nationalpark an Tag 13

An Tag 13 besuchten wir den weltbekannten Mburo-Nationalpark, der uns erneut ein tolles Naturschauspiel bot. Noch heute sind wir über die vielseitige Landschaft begeistert, die Uganda zu bieten hat. Unmittelbar, nachdem wir in den Park eingefahren sind, begaben wir uns auf Pirsch. Was mich persönlich vielmehr faszinierte, war allerdings die Tatsache, dass es inmitten des Parks ein einheimisches Dorf gibt. Die Bewohner haben uns herzlich empfangen. Unsere vorletzte Nacht verbrachten wir in einer luxuriös ausgestatteten Lodge im Park.  

Rückreise nach Entebbe an Tag 14

Kurz nach Sonnenaufgang am 14. Tag wollten wir es noch einmal wissen und unternahmen einen kleinen Fußmarsch, um erneut die wildlebenden Tiere aufzuspüren. In freier Wildbahn einen Löwen zu erleben, war eines der spektakulärsten Erlebnisse in diesem Urlaub. Anschließend sind wir mit dem Auto nach Entebbe gefahren. Dabei passierten wir den Äquator, ein weiteres Highlight dieser einmaligen Reise. Am Abend trafen wir in Entebbe ein und verbrachten ein letztes gemeinsames Abendessen, ehe wir unsere letzte Nacht im Hotel antraten.
Letzter Tag unserer Uganda-Rundreise
Marktstand in Entebbe

Rückflug nach Deutschland an Tag 15

Von Entdebbe aus starteten wir kurz nach Mitternacht mit dem Flieger nach Deutschland. Wir legten in Adis Abeba einen Zwischenstopp ein. Wir haben eine wirklich schöne Reise erleben dürfen und wollen im nächsten Jahr ganz sicher wieder nach Afrika und ganz sicher dann auch wieder alles mit Natürlich Reisen organisieren. Wir hätte die Tour auch sehr gerne mit einer Reise in Ruanda verbunden, doch leider hat es terminlich nicht optimal gepasst. Wohl wird es nach Tansania/ Kenia gehen oder nach Südafrika oder Namibia. Nochmals herzlichen Dank und bis zum nächsten Jahr! Jan und Laura K. aus Bochum

12. März 2014
Ihre Traumreise beginnt hier