Chili ist ein Bestandteil, der in der Küche des Landes nicht fehlen darf. Allerdings wird es dort nicht als „Chili“, sondern als „Hema“ bezeichnet. Welchen Stellenwert das Chili in Bhutan hat, lässt sich allein daran erkennen, dass es dort zum Gemüse gezählt wird und nicht etwa zu den Gewürzen.
Wie in vielen anderen Ländern Asiens auch, ist der Reis für die Einwohner ein Muss. Er darf bei nahezu keiner Mahlzeit fehlen und geht daher in den dortigen Haushalten so gut wie nie aus. Des Weiteren werden im Land oft Nudelgerichte gereicht. Außerdem gibt es aus Buchweizen hergestellte Fladen.
Der „Ema Datse“ ist das Nationalgericht Bhutans.
Der Eintopf, der hauptsächlich aus Chili besteht und in einer Soße aus Yak-Käse hergestellt wird, ist sehr scharf, aber überaus lecker. Weitere typische Zutaten der Gerichte sind Pilze, Süßkartoffeln, Wildbohnen, Farnkraut, Orchideen, Bambus, Yams, Bananenblütenknospen oder Taro. Roten Reis serviert man oft zu diesem Gericht. Ein weiteres Merkmal für die bhutanische Küche sind die vielen Käsesorten, die hier verzehrt werden. Auffällig dabei ist, dass sie selten roh gegessen, sondern vielmehr in diversen Speisen verkocht werden. Der „graugrüne Seudeu“ ist ein hervorragend schmeckender Käse, der gerade Reisende aufgrund seines strengen Geruchs aber oft abschreckt.
Zu den weiteren beliebten Speisen im Land gehört das „Phagshapa“. Hierbei handelt es sich um ein aus Schweinespeck bestehendes Fleischgericht, welches mit Radieschen und – wie sollte es anders sein – Chilischoten verfeinert wird.
„Olachotho“, ein Gericht, welches aus Orchideenblüten hergestellt wird, gilt als besonderer Leckerbissen. Da es jedoch einen leicht bitteren Geschmack hat, ist es nicht jedermanns Sache. Angereichert wird es nicht nur mit Käse, sondern auch mit Salz und Chili.
Fleisch ist ein Lebensmittel, welches in den meisten Küchen des Landes nicht fehlen darf.
Beliebt sind Rind, Schwein oder Lamm, aber auch Hühnchen. Zu den wohl begehrtesten Fleischsorten gehört zudem das wohlschmeckende Yak. Nur selten wird man im überwiegend buddhistischen Bhutan hingegen Fisch finden, da dieser in der Religion nicht „erlaubt“ ist. In einigen Gegenden des Landes wird er dennoch angeboten. Selbstverständlich können Touristen, die in einem Hotel unterkommen oder in einem Restaurant essen gehen möchte, Fisch bestellen.
Serviert wird er dort mit Kartoffeln und Gemüse.
Ein Großteil der Landesfläche des Bhutans steht unter besonderem Schutz und ist als Nationalparkgebiet ausgewiesen – hierdurch gibt es zahlreiche unberührte Wälder und viele seltene Tier- und Pflanzenarten.
Der Bhutan beheimtatet etwa 700 verschiedene Vogelarten, ca. 800 verschiedene Schmetterlingsarten und zahlreiche Säugetiere wie unter anderem den kleinen Panda, den Königstiger und den Schneeleoparden.
Der Takin ist das Nationaltier des Bhutans: Für seinen Schutz gibt es sogar ein eigenes Reservat – das Motithan Takin Reservat – in der Nähe der Hauptstadt Thimphu.
Der Gangkhar Puensum ist mit 7470 Metern der weltweit höchste Berg, der bis heute nicht bestiegen wurde.
Die Region von Bumthang ist das religiöse Zentrum des Bhutans: Hier findet man die ältesten Klöster und Tempel.
Im Bhutan haben Sie Aussicht auf spektakuläre Berge – unter anderem auf die sagenhafte Kulisse des Himalaya.
So scharf wie es in der Landesküche Bhutans vorgeht, so wenig Süßes kennt man dort.
Lediglich das „Kabze“ wird zu Feierlichkeiten gereicht. Hierbei handelt es sich um Stückchen aus Eierteig, die getrocknet werden. Nach den meisten gemeinsamen Mahlzeiten verzehren die Einwohner des Landes sehr gern ein Stück Betelnuss.
Zu den meist getrunkenen Getränken gehört der Tee. Während die einen ihn getreu der indischen Art mit Zucker und Milch zubereiten, wird er von anderen mit Salz und Butter hergestellt. Touristen sollten sich nicht die Gelegenheit entgehen lassen, den Tee zu probieren.
Zutaten:
Zubereitung
Jede Chilischote längs in 4 Stücke schneiden. Die Zwiebeln fein Hacken und den Knoblauch fein mahlen. 400 ml Wasser in einen Topf füllen und die Chilischoten sowie die Zwiebeln hineingeben. 2 TL Pflanzenöl geben Sie ebenfalls ins Wasser. Anschließend muss das ganze etwa 10 Minuten bei mittlerer Hitze gekocht werden. Fügen Sie die Tomaten und den Knoblauch hinzu und kochen Sie die Suppe weitere zwei Minuten auf. Fügen Sie jetzt den Feta Käse hinzu und lassen Sie es weitere 2 bis 3 Minuten kochen. Nun kann auch der Koriander in den Topf. Der Topf wird anschließend geschlossen und das ganze noch einmal für 2 Minuten aufgekocht. Servieren Sie dazu entweder roten oder polierten Reis.
Die traditionelle Küche Bhutans spiegelt die Kultur und Lebensweise des Landes wider.
Im Herzen dieser Küche steht der „Ema Datshi“, ein scharfes Chili-Käse-Gericht, das in Bhutan als Nationalgericht gilt. Chilis spielen in der bhutanischen Küche eine zentrale Rolle und werden nicht nur als Gewürz, sondern oft als Hauptbestandteil verwendet. Zusammen mit lokalen Käsesorten und frischem Gemüse bietet das Land eine kulinarische Vielfalt, die einfach, aber voller Geschmack ist. Diese Gerichte werden in Bhutan oft mit Reis serviert, der das Grundnahrungsmittel des Landes darstellt.
Besonders der rote Reis Bhutans, der in den fruchtbaren Tälern angebaut wird, ist eine regionale Spezialität.
Neben „Ema Datshi“ gibt es viele weitere Gerichte, die die Vielfalt der bhutanischen Küche zeigen.
Zum Beispiel sind „Phaksha Paa“, ein Eintopf aus Schweinefleisch und Rettich, sowie „Jasha Maru“, ein würziges Hühnchengericht, beliebte Speisen. In den kühleren Regionen Bhutans sind wärmende Suppen und Eintöpfe unverzichtbar, um den Körper zu stärken und zu wärmen.
Hier kommen auch oft Yakfleisch und Buchweizen in traditionellen Gerichten zum Einsatz, die von der geografischen Lage und den klimatischen Bedingungen des Landes beeinflusst sind.
Ein weiteres Highlight der bhutanischen Küche sind die buddhistischen Einflüsse, die den Verzicht auf Fleisch in vielen Gerichten fördern.
Besonders während religiöser Feiertage und Feste ist vegetarisches Essen verbreitet, was der Vielfalt der pflanzlichen Zutaten in der bhutanischen Küche Raum gibt. Gemüsesorten wie Spinat, Kürbis und Pilze finden sich in vielen Gerichten wieder und bringen Frische in die landestypischen Speisen.
Für Reisende, die Bhutans Esskultur entdecken möchten, bieten die lokalen Restaurants eine hervorragende Gelegenheit, die authentischen Aromen des Landes zu erleben. Von traditionellen Familienrezepten bis zu modernen Interpretationen gibt es viel zu entdecken. Die Küche Bhutans bietet sowohl für Fleischliebhaber als auch für Vegetarier eine große Vielfalt, die jede Mahlzeit zu einem besonderen Erlebnis macht.
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