Reisebericht Eifel – Geopark Vulkaneifel - Wandern in Deutschland

Reisebericht Eifel – Geopark Vulkaneifel – Wandern in Deutschland

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    Reisebericht Eifel – Geopark Vulkaneifel   Schon immer war ich fasziniert von der Natur und ihren einzigartigen Landschaften. Diese sind auf der ganzen Erde zu bestaunen – alle so unterschiedlich und einzigartig. Da ich häufiger kleine Natur- und Wanderreisen in Europa unternehme, bin ich ständig auf der Suche nach neuen Orten. Gemeinsam mit einigen Freunden beschlossen wir die Natur Deutschlands zu erkunden. Als nächstes Ziel stand die Eifel auf unserem Programm. Wir nahmen uns fünf Tage Zeit und fuhren in die Eifel, um dort zu wandern und die besonderen Seiten der Natur näher kennenzulernen. Im Geopark Vulkaneifel treffen Feuer und Lava aufeinander. Der Geopark Vulkaneifel entstand 2005 als nationaler Geopark. Er vereint die nationalen Geoparks in Rheinland-Pflanz, darunter den Vulkanpark im Landkreis Mayen/Koblenz, den Vulkanpark Brohtal/Laacher See und den Natur- und Geopark Vulkaneifel. Die Parkfläche, die quer durch die Eifel verläuft, ist rund 2.200km2 groß. Die Landschaft die vom Westen der belgischen Grenzen bis zum Rhein im Osten verläuft, charakterisiert sich insbesondere durch zahlreiche Maare und Schlackenkegel. Weitere Besonderheiten der Vulkaneifel sind die Lavaströme und Lavadome. Hinzu kommen die Calderen und natürlich auch die sprudelnden Quellen. Reisebericht Eifel – Geopark Vulkaneifel - Reise in Deutschland Diese einzigartige Vulkanlandschaft punktet mit ihren vielfältigen Ausprägungen und ihrer überraschenden Pflanzenwelt. Sofort verfielen wir ins Staunen aus dem wir nicht mehr rauskamen. Wir konnten es jetzt schon kaum erwarten, uns in diese Entdeckungsreise zu stürzten. Doch erst mal bezogen wir, nach unserer Ankunft in der Eifel, unser Hotelzimmer. Ein gemütliches, landschaftliches kleines Hotel inmitten der Natur. Genauso wie wir es uns vorgestellt hatten. Wir nahmen eine kleine Stärkung zu uns, packten unsere Wanderschuhe aus und liefen, begleitet vom Sonnenschein, in die Tiefe der Vulkaneifel. Hier bezeugen die sichtbaren austretenden vulkanischen Gase bis heute die anhaltende vulkanische Aktivität in diesem Gebiet. Wir trafen auf zahlreiche Orte, die uns von der feurigen und spannenden Entstehungsgeschichte der Vulkaneifel erzählten.   Besonders staunen mussten wir bei den Kraterseen und den beeindruckenden Maaren und Lavaströmen. Auf unserer Naturreise in Deutschland nutzten wir nur ausgewählte Rad- und Wandertouren, die diese sagenhaften Plätze miteinander verbinden. Nach so vielen besonderen Eindrücken kehrten wir in unsere Unterkunft zurück, wo uns bereits ein leckeres Abendessen erwartete. Während des Abendessens knüpften wir einige Kontakte mit weiteren Reisenden aus der ganzen Welt. Nach dem Essen erhielten wir dann einen kurzen Einführungsvortrag mit einer Vulkaneifelexpertin, die uns anbot, uns in den kommenden Tagen auf unseren Wanderungen zu begleiten. Der nächste Tag begann früh. Es gab ein exklusives Tagesthema: Es war der Tag des Wassers. Unsere Fahrt ging nach Daun, eine Region in der Eifel. Hier lernten wir das Highlight der Vulkaneifel kennen - und zwar sein Mineralwasser. Bei einer Verköstigung der verschiedenen Mineralwasser lernten wir, woher das Wasser eigentlich kommt und welchen Zusammenhang es zwischen Mineralquellen und Vulkanismus gibt. Dies war überaus interessant und lehrreich. Im Anschluss folgte eine Wanderung mit vielen Sagen rund um die Maarseen. Hier wurde uns auch erklärt, was genau ein Maar ist und wie es entstanden ist. Dieser lehrreiche Tag neigte sich langsam dem Ende. Die Phänomene verarbeiteten wir nach dem Abendessen bei einem entspannten Bad im Maarsee. Meerfelder Maar -See - Reisebericht Deutschland - Vulkaneifel Das Abendessen war eine Besonderheit für alle – es wurde ein extravagantes Mineralwasser-Menü serviert und dies gestaltete sich zu einem kulinarischen Moment unserer Eifel-Gruppenreise. Am nächsten Morgen bekamen wir ein Mittelalter-Frühstück. Anschließend machten wir eine Burgführung auf der Niederburg Manderschei. Die Ober- und Niederburg liegen nur einen Steinwurf voneinander entfernt und sind durch eine enge Liesertal voneinander geteilt. Die Burgen standen sich über viele Jahre feindlich gegenüber, doch heute ist hier wieder Frieden und Ruhe eingekehrt. Ein einzigartiges Erlebnis in Verbindung von Natur und Kultur. Nach der Burgführung durch die alten Mauern informierte uns unser Reiseleiter über das Klima und seine Entwicklung in dieser Region. Erneut kamen wir auf die für die Vulkaneifel typischen Maare, also die einzigartigen, kontinentalen Klimaarchive, zu sprechen. Sie sind so detailliert, dass man sogar die Jahreszeiten tausende von Jahren zurückverfolgen kann.   Beim Abendessen im Hotel diskutierten wir, dank unserer erworbenen Erkenntnisse, über mögliche Konsequenzen und Prognosen. Noch ein ruhiger Abendspaziergang durch die Natur bevor der Tag sein Ende nahm. Am letzten Tag unserer Abenteuerreise in die Vulkaneifel machten wir mit einer kleinen Reisegruppe und einem Geologen eine Rad-Erlebnis-Wanderung von Stein zu Stein. Wir alle bekamen E-Bikes und fuhren dann zum Wartgesberg-Steinbruch, an dem wir zahlreiche Gesteinsformen zu sehen bekamen. Normalerweise ist dieser Steinbruch nicht für öffentliche Besucher geöffnet. Es war ein besonderes und einzigartiges Erlebnis für alle Reisenden dieses Tages. Wir erfuhren sehr viel über den Abbau und die Verwendung des Vulkangesteins. Eine enorme Begeisterung löste vor allem eine 120 Tonnen schwere Lavabombe, der längste Lavastrom der Eifel, in mir aus. Und auch die Tephragrube in Gillenfeld, wo man anhand der Maar-Ablagerungen die Entstehung des Pulvermaars verfolgen kann, faszinierte uns. Unsere Reiseleitung überraschte uns an diesem Tag mit einer weiteren Besonderheit: Wir besuchten eine Vulkanhof-Ziegenkäserei mit einer anschließenden Käseprobe. Obwohl ich persönlich kein Ziegenkäsefan bin, schmeckte mir dieser Käse außergewöhnlich gut. Ein letztes gemütliches Abendessen und Beisammensitzen im Hotel stand auf dem Programm. Schon am nächsten Morgen mussten wir Abschied von der Eifel und den Vulkanen nehmen. Reisebericht Geopark Vulkaneifel - Wandern in Deutschland Auf unserer kurzen Naturreise haben wir viele wunderschöne Orte erkundet und sehr nette Menschen kennengelernt. Die Vulkaneifel ist ein faszinierender Ort. Ihre Landschaft lädt zum Luftholen und Genießen ein. Eine perfekte Mischung aus Erlebnis, Erholung und Kraftschöpfung wartet hier auf alle Reisenden. Irgendwann wollen auch wir wiederkehren und so erneut dem Alltag entfliehen. Man muss nicht immer in die Ferne schweifen, sondern kann auch in der Heimat einen wundervollen Urlaub verbringen. Herzlichen Dank für die super Organisation der Reise. Wir waren alle sehr glücklich mit der Entscheidung!!   Gabriela und das Team!
19. September 2013
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