Was muss mit?
Die meisten Menschen machen sich kaum Gedanken um die Reiseapotheke und nehmen selten etwas gegen die häufigsten Krankheiten mit. Erkrankt wirklich jemand im Urlaub, dann ist es meistens an einem Sonntag oder in der Nacht und man hat keine Möglichkeit auf die Schnelle noch an Medikamente zu kommen. Hinzu kommt, dass die meisten Wirkstoffe im Urlaub auch noch teurer sind – Verständigungsprobleme über Ursache und Symptome erschweren den Einkauf zusätzlich. Wir möchten Ihnen nun einige Tipps zur Reiseapotheke mit auf den Weg geben, damit die Reise ein voller Erfolg wird.
Zunächst ist die Reiseapotheke natürlich vom Reiseland abhängig und von den reisenden Personen. Menschen mit chronischen Erkrankungen, die täglich Medikamente benötigen, sollten sich auf jeden Fall vorher informieren und ggf. eine ärztliche Bescheinigung mit sich führen um nachweisen zu können, dass die Medikamente notwendig sind.
Vor der Reise sollten die Medizinischen Hinweise für das Reiseland beim Auswärtigen Amt oder bei einem Facharzt eingeholt werden – Impfungen gegen Hepatitis oder Malaria-Prophylaxen sollten vorher besprochen werden. Überprüfen Sie im Zuge eines Arztbesuches ebenfalls Ihren Impfpass und frischen Sie ggf. einige Impfungen wieder auf.
Bei der Erstellung der Reiseapotheke sind Ihnen mit Sicherheit Ihr Arzt oder Ihr Apotheker eine große Hilfe, denn sie können Medikamente auf Ihr Reiseland abstimmen.
Das gehört in die Reiseapotheke
Bei Erstellung der Reiseapotheke ist Ihnen mit Sicherheit der Arzt oder die Apotheker eine große Hilfe, der Medikamente auf das Reiseland abstimmen kann.
Das Wichtigste ist zunächst die Sonnencreme, um Verbrennungen zu vermeiden. Für sehr hellhäutige Menschen und Kinder ist ein sehr hoher Lichtschutzfakor notwendig. Was viele Menschen vergessen ist sich regelmäßig wieder einzucremen – nur so können Sie den Schutz aufrecht halten!
Lästig, aber immer wieder ein Problem sind Insekten, besonders Mücken. Sie sollten je nach Reiseziel ein Insektenschutz bei sich haben. Ein Spray oder eine Creme verhindern es gestochen zu werden. Für Stiche empfiehlt sich eine kühlende Salbe, die Schwellungen reduziert und den Juckreiz verringert. Für den Malaria Schutz insbesondere bei Afrika-Reisen oder Asien-Reisen ist unbedingt ein Tropenmediziner zu konsultieren!
Immer wieder häufig im Urlaub sind Durchfall-Erkrankungen. Für diesen Fall sollte man immer ein Medikament bei sich haben, ebenso ein Mittel gegen Schmerzen!
Wer unter Flugangst leidet sollte sich ggf. um ein beruhigendes Mittel kümmern um die Anreise stressfreier zu erleben – Ältere Menschen und Thrombosegefährdete Personen sollten sich vorher um die notwendigen Vorbereitungen kümmern.
Natur hautnah erleben, das ist der Luxus unserer Reisen. In kleinen Gruppen von 4 bis maximal 12 Gästen oder individuell und ganz privat. Kommen Sie mit uns auf eine spannende Rundreise. Unsere Experten beraten Sie gerne persönlich.
Unsere Natur- und Erlebnisreisen
Um im Urlaub die Erkrankung zu vermeiden sind einige Dinge zu beachten:
- Informieren Sie sich bei Einheimischen, ob Badeseen und stehende Gewässer zum Baden geeignet sind.
- Bevor Sie Leitungswasser trinken sollten Sie es abkochen, bzw. nur sicheres Leitungswasser direkt verzehren.
- Wir raten allen Reisenden eine Kopfbedeckung zu tragen, um sich vor starker Sonneneinstrahlung zu schützen.
- Trinken Sie ausreichend Wasser, denn eine Dehydrierung in Urlaubsländern ist nicht selten! Wenn Sie Durst haben ist das ein Zeichen, dass Sie zu wenig getrunken haben
Im Folgenden finden Sie eine Liste von Substanzen die bei den vorstehenden Beschwerden helfen können. Die Liste ersetzt keine reisemedizinische Beratung, sondern dient ausschließlich zur Information. Auch andere Substanzen können für Sie geeignet bzw. besser verträglich sein. Lassen Sie sich unbedingt von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten!
Durchfall: Loperamid, Tannin, Elektrolyt-Glucose-Präparate
Fieber und Schmerzen: Paracetamol, Acetylsalicylsäure, Ibuprofen
Husten: Acetylcystein
Augenentzündung: Tetryzolin
Nasentropfen: Xylometazolin, Oxymetazolin
Erbrechen und Übelkeit: Metoclopramid, Domperidon
Reisekrankheit: Dimenhydrinat
Thromboseprophylaxe: Stützstrümpfe, Übungen (Ausdruck), ggf. Heparin
Hautverletzungen: Povidon-Iod Salbe, Neomycin, Isopropanol-Alkohol, Panthenol- Salbe, Zink-Salbe
Verbrennungen: Sulfadiazin-Solber Salbe, Benzethoniumchlorid


































