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Von Flip Flops bis schwarzen Katzen: Mythen und Magie rund um den Globus

Schwarze Katze von Links, die gefährliche 13 und auf keinen Fall mit dem linken Fuß aufstehen! Denn all das bringt bekanntlich Pech bei uns in Deutschland. Doch wir sind nicht die einzigen, die dem Aberglauben frönen – heute sehen wir uns an, was in welchen Ländern Pech bringt!

Aberglauben aus aller Welt

Wissen Sie, warum Sie in Vietnam besser kein Rot tragen sollten? Oder was hat es mit den umgedrehten Flip Flops in Brasilien auf sich? Der Umgang mit Aberglauben kann auf Reisen besonders spannend sein, da er einen Einblick in die lokalen Bräuche und Traditionen ermöglicht. Es ist faszinierend zu sehen, wie Menschen auf der ganzen Welt auf verschiedene Weisen mit dem Thema Unglück umgehen. Lesen Sie also weiter, so dass Sie für Ihren nächsten Urlaub – wohin er auch gehen soll – bestens vorbereitet sind und in keine sagenumwobenen Fettnäpfchen treten.

Ursprünge und Bedeutung von Aberglauben weltweit

Der Aberglaube ist ein faszinierendes Phänomen, das die Kulturen auf der ganzen Welt seit Jahrhunderten prägt. Die Ursprünge dieses mysteriösen Glaubens liegen tief verwurzelt in den Traditionen, Religionen und Überlieferungen der Menschen. Aberglauben können sowohl Glück als auch Unglück bringen und beeinflussen das tägliche Leben vieler Personen. Jede Kultur hat ihre eigenen einzigartigen Aberglauben, die zeigen, wie vielfältig und interessant die Welt des Übernatürlichen sein kann.

Skurrile Aberglauben weltweit

Hut ab und rot aus in Vietnam

In Vietnam nehmen Sie besser Ihren Hut oder Ihre Mütze ab, wenn Sie ein Haus betreten. Eine Kopfbedeckung im Innenbereich wird als respektlos betrachtet, aber mehr noch, soll angeblich das Pech ins Haus bringen! Es ist daher ratsam, die Mütze höflich abzunehmen, um negative Energien fernzuhalten. Doch das ist noch nicht alles, besser auch keine rote Kleidung in Vietnam zu tragen. Warum? Nun, wenn ein Unwetter herrscht, soll rote Kleidung Blitze anziehen. Besser also kein Risiko eingehen auf Ihrer Vietnam Reise und die Farbe rot meiden – man weiß ja nie, wann man vom Regen überrascht wird.

In Norwegen ja nicht die Sonne anpfeifen

In Norwegen hängt das Wetter nicht so sehr davon ab, was Sie anziehen, mehr davon, was Sie von sich geben. Sollten Sie ein musikalischer Mensch sein, sollten Sie auf Ihrer Norwegenreise definitiv vorsichtig mit dem Pfeifen seindenn wenn die Sonne scheint, gilt es als Unglück, diese anzupfeifen – das bringt Schlechtwetter. Und seien wir ehrlich, wenn die Sonne im kühlen Norwegen scheint, dann will man sie nun wirklich nicht vertreiben!

Die Elster grüßen in England

Bei den einen darf man nicht pfeifen, bei den anderen muss man auf jeden Fall grüßen! England ist ja weltweit für seine guten Sitten bekannt, aber dass man hier auch die Vögel grüßt, wissen nur wenige. Besonders die Elster gilt es hier stets zu grüßen, denn sollte man den Gruß vergessen, steht Unglück ins Haus! Die Elster gilt als Symbol für Glück oder Unglück, je nachdem, wie sie wahrgenommen wird. Ein einfacher Gruß kann angeblich das Unglück abwenden und für positive Energien sorgen. Besser also höflich sein im Königreich England.

In die Augen schauen in Österreich

Auch bei unseren Nachbarn in Österreich ist die Höflichkeit ein Muss, und – wie sollte es anders sein – der größte Aberglaube ist hier im Lande mit der Trinkkultur verbunden. So muss man sich beim Anstoßen auf jeden Fall in die Augen schauen, ansonsten steht das Unglück im Haus. Spezifischer könnte es kaum sein, schaut man sich nicht in die Augen beim Prosten, gibt es 7 Jahre schlechten Sex. Besser also, beim Österreich Urlaub auf Nummer sicher zu gehen und dem Gegenüber tief in die Augen blicken.

Vorsicht beim Wein Trinken in Portugal

Die Trinkkultur ist anscheinend in vielen Ländern ein heikles Thema, das stark mit dem Glücklichsein in Verbindung steht. In Portugal wird zum Beispiel das Verschütten von Wein als großer Glücksfall betrachtet. Dieser betrifft nicht nur die Person, die verschüttet hat, sondern den gesamten Tisch! In der portugiesischen Kultur wird diesem Aberglauben besondere Aufmerksamkeit geschenkt, da er als schlechtes Omen für alle anwesenden Personen interpretiert wird. Es wird also empfohlen, in Portugal ganz besonders Vorsichtig beim Weintrinken zu sein – Achtung: Auch beim Urlaub auf den Azoren sind Sie im Gebiet Portugals und sollten auf Ihren Wein Acht geben!

Kein letztes Getränk in Kuba 

Nie hätten wir gedacht, dass das Trinken von Alkohol weltweit so kompliziert sein könnte, aber auch am anderen Ende der Welt gibt es hier anscheinend feste Regeln. So ist es in Kuba ein weitverbreiteter Aberglaube, dass man das letzte Getränk des Abends nicht trinken sollte. Diese Überzeugung ist tief in der Angst vor dem Tod verwurzelt, die in der kubanischen Kultur stark präsent ist. Es wird geglaubt, dass das Trinken des letzten Getränks das Risiko erhöht, dass man bald sterben könnte. Diese Tradition mag für Außenstehende seltsam erscheinen, aber für die Menschen in Kuba ist sie ein ernsthaftes Tabu, das respektiert und eingehalten wird. Besser also sich an die Traditionen halten.

In Peru niemals Salz am Abend kaufen

Die einen trinken Ihren Wein nicht aus, die anderen haben kein Salz am Abend. Jedem das Seine! Essen Sie Ihr Abendmahl gerne würzig, so sollten Sie in Peru tagsüber schon sicherstellen, dass Sie genügend Salz im Haus haben. Denn der Salzkauf am Abend ist auf Ihrer Peru Reise nicht möglich. In Peru gilt es als Unglück, Salz spät am Abend zu kaufen. Es heißt, dass ein spätabendlicher Salzkauf Unheil für das Geschäft bringen kann, da dies den Fluss des Geldes stören könnte. In Peru ist Salz nicht nur ein Gewürz, sondern auch ein Symbol für Glück und Erfolg – und der richtige Zeitpunkt für den Kauf davon spielt eine entscheidende Rolle.

Die Flip Flops in Brasilien nicht umdrehen

In Südamerika achten Sie besser nicht nur auf Ihr Essen und Trinken, sondern auch auf Ihr Schuhwerk. Besonders in Brasilien können Sie nämlich in ein absolutes Fettnäpfchen mit Ihren Flips-Flops treten. Skurril? Auf jeden Fall! Denn im Brasilien Urlaub gilt es als äußerst unglücklich, Flip-Flops umgedreht stehen zu lassen. Dieser Aberglaube beruht darauf, dass umgedrehte Schuhe Unglück und Pech bringen sollen. Es wird angenommen, dass dies die Türen für negative Energien öffnet und zu unerwünschten Ereignissen führen kann. Die Einheimischen achten daher sehr darauf, ihre Flip Flops immer ordnungsgemäß hinzulegen. Warum nicht, Ordnung muss sein!

Keine Taschen auf dem Boden in Mexiko

In Mexiko braucht man nicht so sehr auf seine Schuhe achten, aber dafür ist die Handhabung der Taschen sehr wichtig. Diese sollten niemals auf dem Boden liegen, denn dann geht das Geld verloren. Ob es sich hier rein um einen Aberglauben oder schlichtweg um Hausverstand handelt, sei dahingestellt. Aber eines ist sicher: In Mexiko sind Traditionen und Aberglaube sehr wichtig. In keinem anderen Land werden Feste und Rituale so zelebriert wie in Mexiko, was man zum Beispiel an den Feierlichkeiten des “Dia de Los Muertos” ganz klar sehen kann.

Welche Aberglauben haben die Deutschen?

In Deutschland gibt es viele verschiedene Aberglauben, die von Region zu Region unterschiedlich sein können. Ein weit verbreiteter Aberglaube ist zum Beispiel, dass es Unglück bringt, unter einer Leiter hindurchzugehen. Dies wird als schlechtes Omen angesehen. Ebenso wird das Zerschlagen von Spiegeln mit sieben Jahren Unglück assoziiert. Schwarze Katzen gelten oft als Unglücksbringer, insbesondere, wenn sie von links nach rechts den Weg kreuzen. Das Öffnen eines Regenschirms in geschlossenen Räumen wird ebenfalls als Unglück betrachtet. Ein weiterer Aberglaube ist, dass das Aufstellen von Schuhen auf dem Kopf Unglück bringt.

Gut zu wissen – Welche Länder sind besonders abergläubisch?

In vielen Ländern weltweit gibt es starke Aberglauben, die tief in der Kultur verwurzelt sind. In Japan zum Beispiel gelten bestimmte Zahlen als besonders unglücklich, wie die Zahl 4, da sie der Aussprache des Todes ähnelt. In Italien wird das Glückssymbol der Hufeisen oft mit der Öffnung nach unten aufgehängt, um das Glück zu bewahren. In Russland wird das Brechen von Spiegeln als Vorzeichen für sieben Jahre Pech angesehen. In Indien gibt es zahlreiche Aberglauben, wie das Betreten eines Hauses mit dem linken Fuß oder das Anblicken von Schwarzkitteln als schlechtes Omen. In Nigeria wird angenommen, dass das Tragen von Kleidung mit Innentaschen Unglück bringt. Der Aberglauben ist also in vielen verschiedenen Ländern und Kulturen weit verbreitet – Abergläubisch ist somit fast jeder!

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