Die Weltartenschutzkonferenz in Panama – ein Erfolg für den Umweltschutz?

Die Weltartenschutzkonferenz

Die Weltartenschutzkonferenz in Panama ist ein wichtiges Treffen für den Umweltschutz. Auf der Konferenz wurden Anträge für den Schutz von Haie, Glasfrösche und Flusspferden behandelt. Elefanten und Orchideen standen auch auf der Agenda. Die Konferenz soll sicherstellen, dass freilebende Arten vor Übernutzung durch den internationalen Handel geschützt werden.

Die Weltartenschutzkonferenz CITES (Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora) ist ein internationales Abkommen zwischen mehreren Regierungen. Das Ziel des Abkommens ist sicherzustellen, dass der internationale Handel mit Tier- und Pflanzenarten nicht deren Überleben bedroht. Diese Konferenz wird seit Ende der 1950er Jahre alle zwei bis drei Jahre jeweils in eine, der teilnehmenden Länder abgehalten. Die Teilnehmer der Konferenz sind Vertreter von Staaten, Regierungen, internationalen Organisationen und NGOs. Die Konferenz ist nicht nur ein wichtiges Gremium zum Austausch von Informationen über bedrohte Arten und zur Identifizierung von Lösungsansätzen, sondern bietet auch die Chance, umfassende Artenschutzabkommen zu verhandeln. Die Konferenz bietet somit eine einzigartige Gelegenheit für die Teilnehmer, sich über die neuesten Entwicklungen im Bereich des Umweltschutzes zu informieren und gemeinsam Lösungen für die Bekämpfung der illegalen Wilderei und den Schutz gefährdeter Arten zu finden.

In Panama haben nun Vertreter von 184 Staaten mit oft entgegengesetzten Interessen die Artenschutzkonferenz CITES abgeschlossen, die freilebende Arten vor Übernutzung durch den internationalen Handel schützen soll. Das Ziel der diesjährigen Konferenz war es, die bestehende Rechtsregulierung für den internationalen Handel mit gefährdeten Tier- und Pflanzenarten weiterzuentwickeln. Auch neue Anträge auf Schutz hat die Konferenz behandelt. Die Teilnehmer der Konferenz in Panama haben somit ihre Chance genutzt, einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten.

Die Verhandlungen sind allerdings kein leichtes Unterfangen: Die Vertreter der unterschiedlichen Länder haben oft entgegengesetzte Interessen und Interesse an den verschiedensten Arten. So könnte es bei manchen Anträgen zu Kompromissen oder sogar Absagen kommen.

Der Umweltschutz bei der Konferenz in Panama

Die Weltartenschutzkonferenz in Panama ist ein wichtiges Forum, um die Umwelt- und Naturschutzagenda voranzutreiben. Die Konferenz bietet eine Plattform für Staaten, Organisationen und Experten, um über die neuesten Entwicklungen in Bezug auf den Schutz von Tieren und Pflanzen zu diskutieren. Zu den wichtigsten Themen, die auf der Konferenz behandelt werden, gehören die Bekämpfung des illegalen Handels mit wilden Tieren und Pflanzen, der Schutz gefährdeter Arten vor Ausrottung und die Förderung nachhaltiger Nutzung natürlicher Ressourcen.

Die siebentägige Konferenz fand vom 14. bis 25. November 2022 in Panama statt. Mehr als 600 Anträge auf Schutz für verschiedene Tier- und Pflanzenarten sind im Vorhinein eingegangen. Das Hauptziel der Konferenz ist es, die Artenvielfalt zu erhalten und den Verlust an biologischer Vielfalt zu verhindern. Um dieses Ziel zu erreichen, wurden verschiedene Maßnahmen diskutiert und beschlossen, die in den nächsten Jahren umgesetzt werden sollen. Dazu gehören unter anderem die Einführung von Artenschutzgebieten, die Förderung nachhaltiger Landwirtschaft sowie die Bekämpfung des illegalen Handels mit Wildtieren. Auch die Coronapandemie hat gezeigt, wie wichtig es ist, den Umgang mit Gesundheitsrisiken, die durch den Handel mit Wildtieren entstehen können, zu diskutieren und zu regeln. Daher war auch dieses Thema ein wichtiger Punkt auf der Agenda.

Die Weltartenschutzkonferenz in Panama wird als eine der wichtigsten Konferenzen zum Thema Umweltschutz angesehen. Dennoch ist es fraglich, ob die Konferenz tatsächlich dazu beitragen kann, den Verlust an biologischer Vielfalt auf globaler Ebene zu stoppen. Kritiker bemängeln, dass in der Vergangenheit oft keine verbindlichen Beschlüsse getroffen wurden und viele Maßnahmen nicht umgesetzt wurden. Es bleibt daher zu hoffen, dass sich dies nach deieser Konferenz ändern wird.

Die ersten Ergebnisse sind bereits vielversprechend.

60 Haiarten erstmals geschützt

Die Weltartenschutzkonferenz in Panama hat 60 Haiarten zum ersten Mal unter Schutz gestellt. Das ist ein historischer Schritt für den Umweltschutz. Damit werden neue Schutzgebiete erschlossen und bestehende Schutzmaßnahmen ausgebaut. "Dies ist ein wichtiger Schritt für den Schutz der Meere", sagte WWF-Expertin Heike Zidowitz. "Haie sind unverzichtbare Schlüsselarten, die in Gefahr sind. Ohne sie droht ein Teufelskreis des Verschwindens."

Haie sind entscheidend für die Balance in den Ozeanen. Sie regulieren den Nahrungskreislauf und sorgen so für einen gesunden Ökosystem-Zustand. Doch die meisten Haiarten sind bedroht. Rund 80 Prozent der weltweit existierenden Haiarten stehen auf der Roten Liste der bedrohten Arten.

Eine der Hauptursachen für diese Entwicklung ist der Konsum von Haifleisch. Jedes Jahr werden Millionen Tonnen Fisch gegessen, doch nur ein kleiner Teil davon stammt aus nachhaltigen Fischereien. Die meisten Fische stammen aus überfischt oder bedrohten Beständen – und viele davon sind Haie. Die Folge ist ein rapides Anschwellen des illegalen Handels mit Hai- und anderem Meereswilderei-Produkten sowie ein Rückgang der Bestände bei bedrohten Haiarten.

Es ist daher umso wichtiger, dass nun 60 bedrohte Haiarten weltweit unter Schutz gestellt wurden. Damit wird dem illegalen Handel mit Hai-Produkten hoffentlich in Zukunft Einhalt geboten, um zu verhindern, dass noch mehr Artenspezies in Gefahr geraten und bereits bedrohte Arten aussterben.

Fazit – Ein Erfolg für den Umweltschutz?

Der Umweltschutz ist ein weltweites Anliegen, und die Weltartenschutzkonferenz in Panama ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu einem besseren Schutz der Natur. Die Konferenzteilnehmer haben sich auf eine Reihe wichtiger Maßnahmen geeinigt, um den Artenschwund aufzuhalten und die Artenvielfalt zu erhalten. Dies ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, und wir hoffen, dass die Konferenzteilnehmer ihr Versprechen einlösen und weiterhin engagiert für den Umweltschutz arbeiten.

Trotz dem Erfolg gibt es noch viel zu tun, um die bedrohten Tier- und Pflanzenarten zu retten.

Zwar wurde bei der Konferenz ein weiteres Mal deutlich, dass es dringend notwendig ist, dem Artenschutz mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Dennoch wurde in Panama kein umfassendes Programm verabschiedet, um die Situation der bedrohten Arten zu verbessern. Bis jetzt gab es lediglich Absichtserklärungen, welche die Vertreter der verschiedenen Länder unterschreiben sollten. Eine Einhaltung des Abkommens und letztlich die Umsetzung dieser Absichtserklärungen wird erst in Zukunft sichtbar werden.

Dennoch bedeuten die Beschlüsse und verabschiedeten Abkommen ein Schritt in die richtige Richtung der bedrohten Tier- und Pflanzenarten und es bleibt abzuwarten, wie die Intentionen in handfeste Taten umgesetzt werden und wie der Stand bei der nächsten Weltartenschutzkonferenz aussehen wird.

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