Kamerun Erlebnisreise – Gruppenreise – 15 Tage West-Kamerun

Kamerun

BEST OF – Faszinierendes Westkamerun

Natur- und Erlebnisreise

Entdeckungen in einem der vielfältigsten Länder Afrikas. Es erwartet uns ein wahres Feuerwerk an kulturellen Erfahrungen und landschaftlichen Höhepunkten.

15 Tage  ab 2.290,00€

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Kamerun

BEST OF – Faszinierendes Westkamerun

Natur- und Erlebnisreise
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Kultur
Individualreise
15 Tage
Flug inklusive
Englisch
Mittelklasse

Tag 1: Flug nach Yaoundé

„Gabelflug“ (hin nach Yaoundé, zurück ab Douala) – zu diesen Tagen (Sa bis Fr) am Besten mit AIR FRANCE. Ankunft in Yaoundé am späten Abend (19:40 bzw. 20:40 Uhr im Winter). Der moderne Flughafen von Nisimalen (Dreilettercode: NSI) befindet sich rund 20 km nordöstlich der weitläufigen Stadt. Angenehmes, ruhiges Stadthotel mit klimatisierten, schönen Zimmern: das "Merina" war vorher das Novotel der Accor-Gruppe.
Kamerun Reise - Flachlandgorilla - Kamerun

Tag 2: Yaoundé - Mfou - Ebogo (130 km)

Vorbei am Flughafen und auf guter Straße südlich - in den kleinen Nationalpark von Mfou, 30 km südöstlich von Yaoundé. Hier leben verschiedene Primatenarten in Halbfreiheit - Gorillas, Schim-pansen, Mandrills etc. Oft sind es Affenbabys, deren Eltern umgebracht wurden. Hier werden sie aufgenommen und gepflegt. Hier haben Sie sehr nah an der großen Hauptstadt (rund 2,7 Mill. Einwohner) einen guten Eindruck vom Regenwald. In der angenehmen Kleinstadt Mbalbayo 50 km südlich von Yaoundé überqueren wir den Nyong-Fluss; es geht gut 12 km weiter nach Ebogo, die letzten 5 km auf einer Erdpiste. In Ebogo gab es ab 2009 einen Entwicklungsschub durch das EU-geförderte STEP-Projekt für nachhaltigen Tourismus: ein Restaurant mit großer Terrasse am Fluss entstand, und 7 schöne, große Holz-Bungalows auf Stelzen, jeweils mit einem Balkon, 2017 kam ein Bungalow mit zwei großen Zimmern hinzu.
Nach einem leichten Mittagessen gleiten wir lautlos in traditionellen Einbäumen, den Pirogen, auf dem Nyong durch den Urwald: ein sehr "nachhaltiges" Erlebnis. Nach etwa anderthalb Stunden passieren wir den größten Baum der Gegend, ein Urwaldriese mit 12 Metern Durchmesser. Am Ende der Trockenzeit (Dezember bis März) ragen durch das dann tief stehende Wasser große Felsen aus dem dunklen Wasser.
(F / M / A).

Tag 3: Ebogo - Yaoundé - Bangangté (380 km)

Die längere Kilometerzahl heute soll nicht erschrecken: bis auf die ersten 5 km Piste fahren wir auf sehr guten Straßen. Yaoundé hält uns etwas auf, aber es gibt dennoch keine Staus und breite Durchgangsstraßen auf dem Weg nach Norden. Ekolo ist das nördlichste "Quartier" von Yaoundé und schon ländlich geprägt. Ölpalmen, große Mangobäume und viele Bananenstauden säumen nun die Nationalstraße Nr. 1. Der Ort Obala, 45 km nördlich der Hauptstadt, ist Obst- und Gemüselieferant der Kapitale. Wir folgen von hier der makellosen N 4 nach Nordwesten. Nach 44 km überquert eine große Brücke Kameruns längsten Fluss, den Sanaga - er mündet südlich von Douala mit einem sumpfigen Delta in den Atlantik. Unterwegs Mittagessen (nicht enthalten), bevor es auf die Zielgerade geht - über Bafia noch gut 110 km nach Bangangté und 9 km weiter zur Fondation Gacha. Benannt ist die 2002 gegründete französische Stiftung mit Sitz in Paris nach dem Kameruner Jean-Félicien Gacha. Er starb 1972, war ein hoher Funktionär mit großem Interesse für Architektur und ein Philantrop. Es gibt eine ganze Reihe von erfolgreichen Projekten und Ausbildungen: als Schreiner und Schlosser, und Fabrikation von edlem Kunsthandwerk - viel wird mit Perlen gearbeitet, was bei den Bamiléké eine lange Tradition hat; seit Jahrhunderten werden Masken, Statuen und Sessel mit bunten Perlen überzogen und waren lange nur Königen vorbehalten. „Coole“ perlenverzierte Schuhe von hier haben es sogar in Edel-Modezeitschriften wie ELLE oder VOGUE geschafft.
Aber es wird noch viel mehr getan: neben einem Kulturzentrum wird in den Bereichen Gesundheit, Landwirtschaft und Architektur gelehrt; die wiederum basiert auf den chinesischen Prinzipien des Feng Shui, einer daoistischen Harmonielehre. Diese Ambitionen müssen natürlich auch schon in der Anlage sichtbar sein, und das sind sie. Dahinter wurden drei traditionelle Architekturbeispiele gebaut: ein Familiengehöft der Bamiléké, eine große Hütte der Fulbe-Bororo und kunstvolle Lehmhütten der Mousgoum; sie leben im extremen Norden am Logone-Fluss bei Pouss. Zur Anlage gehört auch das 2013 eröffnete „Country-Hotel“, die Villa Boutanga. Es ist eigentlich keine Villa, sondern ein interessantes, wulstig-rundes, dreistöckiges Gebäude mit oben aufgesetztem Pavillon am Hang im Grünen mit sehr schönen Zimmern. Vier Zimmer - bzw. kleine Suiten - haben ein Badezimmer; bei den Einzelzimmern sind Dusche und WC auf dem Gang gegenüber. (F / A).

Tag 4: Bangangté – Batoufam (30 km)

Heute ist ein Tag ohne viel Fahrerei, aber mit vielen neuen Eindrücken. Wir können uns heute Vormittag noch in Ruhe umsehen, einen langen Spaziergang unternehmen und fahren gegen 11 Uhr ab. Die Chefferie Batoufam ca. 20 km nördlich, im Innern labyrinthisch und rustikal, wurde im 18. Jh. gegründet und ist von der klassisch-traditionellen Architektur her interessant. In der Nähe leben Maskenschnitzer und traditionelle Schmiede, z.B. in Kassé. Der alte Königspalast ist traditionell mit reich geschnitzten Pfosten gebaut, hier wurde auch Gericht gehalten. Ein fest angestellter Holzschnitzer hat in den letzten 7 Jahren alle Innenhöfe mit Schnitzereien versehen. Der modern eingestellte Fon (König), Innocent Toukam hat hier 2016, gleich 8 neue Gästezimmer fertiggestellt (jeweils mit Badezimmer). Von außen sind sie reich bemalt, innen mit Bambus ausgekleidet, auch mit Stühlen aus Bambus. Wir halten uns hier den Nachmittag über auf und erleben so auch viel am alten „Leben am Hof“, besuchen auch einige der Frauen des Chefs. Wir werden hier Mittag und Abend essen und auch vom Fon in dessen Audienzsaal empfangen werden; zu diesem Ereignis trägt er seine blau-weiße Robe mit Symbolen der Bamiléké und auch eine traditionelle Kopfbedeckung, posiert im Audienzsaal vor alten Leopardenfellen, dem Symbol königlicher Macht. Heute sind die Fons aber vor allem auch Politiker und Geschäftsleute. Es gibt aber keine 100%ige Garantie den Fon zu sehen, sollte er kurzfristig verreisen müssen… Wir besuchen auch die Schmiede in Kassé, einen Heiligen Wald und den Fischteich – abends gibt´s frisch gegrillten Fisch. Übernachtung in der Chefferie.

Tag 5: Batoufam – Bafoussam - Koutaba (105 km)

Wir fahren zur bedeutenden, großen und traditionellen Chefferie von Bandjoun, 13 km südlich von Bafoussam. Das fast 30 m hohe Haus der Notabeln brannte 2005 ab und wurde in dreijähriger Bauzeit originalgetreu und kunstvoll wieder aufgebaut. Bafoussam ist die „Hauptstadt“ der Bamiléké, die vor allem als Händler dominieren. Hier wird auch der Arabica-Kaffee verarbeitet. Die Erntezeit endet im Januar. aber mit Glück sehen wir noch letzte Kaffee-Ernten. Der in Bremen lebende Morin Fobissie hat dort Kooperativen aufgebaut und vertreibt mit UTAMTSI hervorragenden Kaffee, fair gehandelt und „Bio“. In Bafoussam werden wir in einem Restaurant oder Hotel etwas essen (nicht enthalten, ab ca. 5 €). 30 km vor Foumban kommen wir nach Koutaba und zum nahen Kloster der Zisterzienser, die letzten vier Kilometer entlang einer - hier sehr seltenen - Allee aus Kiefern. Brüder der Zisternzienser waren ab 1951 erst im Regenwald und fanden 1968 den heutigen Standort. Wirtschaftliche Grundlage war (und ist bis heute) die Wiederbelebung einer aufgegebenen Kaffeeplantage und andere Landwirtschaft. 2003 beschlossen die Mönche den Bau eines neuen Klosters, so weit wie möglich aus Naturmaterialien (Holz, Steine, Lehm). Das Mutterhaus in Frankreich schuf eine internationale Website für dieses einzigartige Vorhaben und sammelte Spenden. Hinter der Mauer öffnet sich die neue Rundkirche. Unten im Shop können wir u.a. Kaffee und Marmelade der Mönche kaufen.

Tag 6: Koutaba - Foumban - Koutaba (60 km)

Das Sultanat von Foumban ist der südlichste Vorposten islamischer Kultur in Kamerun. Ausführlicher Besuch des Palastmuseums, dem interessantesten des ganzen Landes: mit Thronsesseln, Tanzkostümen, alten Masken, Schmuck, Waffen und vielem mehr. Das dreistöckige Gebäude aus Ziegeln entstand ab 1917 unter König Njoya, der bis 1924 regierte. Er ließ sich vom deutschen Gouverneurspalast in Buea inspirieren.Nebenan steht das spektakuläre neue Museum,das von außen fertig ist, aber erst Ende 2018 eingeweiht wird. Beherrschend sind zwei mächtige Symbole der Bamiléké, beide Symbol der Weisheit: die Doppelschlange (durch die Köpfe geht man hinein bzw. hinaus) und die darauf thronende Spinne. Heute ist Freitag, der muslimische Sonntag. An diesem Tag verlässt der Sultan Ibrahim Njoya mit einem Teil seines Hofstaats exakt um 12:50 Uhr den Palast, um zur nahen, modernen Moschee zu schreiten. Diener fächeln dem Herrscher frische Luft mit Straußenfedern zu, Trommler begleiten ihn und Bläser mit langen Hörnern, wie Super-Vuvuzelas… Wir besuchen am Nachmittag auch die berühmte „Künstlerstraße" der Bamoun. Es ist interessant, den begabten Holzschnitzern oder Bronzegießern über die Schulter zu schauen. Auch Maler, Weber, Korbmacher und Sticker sind zu sehen. Nirgendwo sonst in Kamerun ist so viel und auch so viel gutes Kunsthandwerk "geballt" zu finden. Natürlich müssen wir handeln, aber haben ja Zeit. Es muss auch nicht immer alt und teuer sein - in der Künstlerstraße findet man z.B. auch nach alten Verfahren hergestellte Baumwollstoffe, Töpfe oder Körbe. Am Ende der Künstlerstraße lädt das kleine Museum Musée des Arts et Traditions Bamoun zu einem Besuch ein; es wurde 1930 vom Sammler Mose Yeypap gegründet und war Neffe des Königs.
Kamerun Reise - Savannenlandschaft - Kamerun

Tag 7: Koutaba - Foumban - Bamenda (150 km)

Fahrt zurück nach Foumban und in die Berge nach Norden. Es geht zunächst durch weite, hüglige Savanne; in den Senken stehen Palmen und bald geht´s in Serpentinen bergauf, über Bangambi und Bangouren, dann vorbei an den 2.335 m hohen Mbam-Bergen. Diese Strecke soll seit Jahren asphaltiert werden und ist noch (Frühjahr 2017) eine Naturstraße. 30 km westlich von Jakiri besuchen wir den uralten Fon-Palast Babungo abseits der Straße. Ein gewaltiger Baum mit wilden Pflaumen dominiert den großen Lehmplatz, der L-förmig von Bambus-Veranden vor lang gestreckten Lehmbauten flankiert ist. Über 4.000 Kunstobjekte sind im Dämmerlicht des alten, großen Palastes zu sehen.Das kleine Museum zeigt in einem Raum ausgewählte Statuen und Sessel. Wer fotografieren will, muss die (hohe) Gebühr von 5.000 CFA selbst zahlen… Über Ndop fahren wir weiter zur Kooperative Presspot in Bamessing, die sehr schöne Töpfe und Körbe aus dem Bast von Raphiapalmen herstellen.“Pres” steht für die Presbyterianische Kirche (PCC). 1961 begann der Schweizer Pastor Hans Knöpfli mit dem Aufbau des Presbyterian Handicraft Center (seit 1970 PRESCRAFT) in Bafut, Bali-Nyongo und in Bamessing. Es kam dann noch die Töpferei PRESPOT in Bamessing-Nsei hinzu: hier wurden rund 60 Arbeitsplätze geschaffen, davon etwa die Hälfte für ausgebildete Töpfer; nochmals 30 arbeiten zu Hause (traditionelle Töpferei, Körbe und Matten aus Raphiapalmen). Über die Schweizer Mission 21 werden in der Gegend auch Aufforstungsprogramme realisiert, denn man braucht viel Holz für die Brennöfen. Die Verkaufsausstellung mit dem PRESCAFÉ in Bamenda und ein weiterer Shop an der Küste in Limbe vervollständigen das Projekt. Über 150 Menschen im Grasland finden durch PRESCRAFT Ein- und Auskommen. Es geht noch rund 30 km weiter nach Bamenda, vorbei an weiteren vulkanisch geprägten Bergen. Abendessen und Übernachtung im im staatlichen Hotel Ayaba mit großen, renovierten Zimmern, schönem Blick und großem Pool.

Tag 8: Bamenda - Bafut - Bamenda - Dschang (135 km)

Bamenda auf rund 1.000 Metern Höhe ist die „Hauptstadt“ des anglophonen Kamerun. Fahrt von 17 km nach Norden zur über 700 Jahre alten Chefferie von Bafut mit einem Museum, das in einem alten, Ziegel-gedeckten Haus der deutschen Zeit untergebracht ist. Bafut ist neben Bali (westlich von Bamenda) eines der beiden Königreiche in Kamerun, in denen sich die traditionellen Strukturen noch am besten erhalten haben und gehört neben Bandjoun zu den interessantesten Chefferien. Der rechteckige Palastbezirk gleicht einem eigenen Dorf und das Versammlungshaus im Zentrum aus dem Jahr 1902 ist ganz aus Bambus und von Holz-Statuen umgeben. Mittagessen im „Prescafé“ von Bamenda in schöner Umgebung und mit leckeren, mediterran geprägten Kleinigkeiten. Nebenan ist die Verkaufs-Ausstellung von Prespot mit edlem, dennoch preiswertem Kunsthandwerk, bis hin zu geschnitzten Stühlen. Weiterfahrt durch herrliche Berglandschaft nach Süden. Weiter bis Dschang, mit einer bedeutenden Universität. Das interessante Museum besuchen wir morgen nach dem Frühstück und können auf dem See Boot fahren...Abendessen auf der Terrasse am See neben dem Museum des freundlichen, gut kochenden Monsieur Joseph. Neues, gutes Hotel "de Malte" am See auf einem Hügel mit schönem Blick.

Tag 9: Dschang - Ekom-Fälle - Villa Luciole (95 km)

Die Stadt ist nicht attraktiv, dafür aber das 2011 eingeweihte Museum: das Musée des Civilisations (Link mit vielen anderen Infos, in frz.) wurde von der Partnerstadt Nantes und der EU finanziert und ist das beste Museum des Landes, gelegen an einem künstlichen See unweit unseres Hotels. Fahrt nach Süden auf der alten deutschen Straße, in Serpentinen abwärts nach Melong. Abstecher nach Bafang, 20 km östlich. 500 m hinter der Chefferie rauschen die Wasserfälle Chutes de Mouankeu aus dichtem Wald 40 m in einen Talkessel - das "Preludium" für die Ekom-Fälle rund 30 km südlich. Einfaches Mittagessen in Mélong (nicht enthalten). Die Ekom-Fälle stürzen in einen 80 m tiefen, dicht bewaldeten Talkessel und sind die beeindruckensten Wasserfälle des Landes (vor allem in/nach der Regenzeit von etwa August bis Dezember). Mehrfach tauchen sie im hervorragenden Tarzan-Film „Greystoke“ mit Christopher Lambert auf, der 1984 hier gedreht wurde. Die Villa Luciole nicht weit von den Fällen ist ein Landhotel mit 15 geschmackvollen Zimmern: im Haupthaus, der eigentlichen Villa von 1959, sind drei Zimmer, im Nebengebäude zwei, und verteilt auf rustikale Rundhütten (Boukaros) nochmals 10. Gute Küche, gemeinsames Abendessen mit anderen Gästen am langen Tisch. Hinter den rustikalen, mit Palmblättern gedeckten Rundhütten ist eine kleine Farm: hier werden Kohl, Bohnen, Kartoffeln und mehr angebaut. Alles wird überragt von den grünen, mächtigen Bergkuppen des 2.411 m hohen Manengouba-Gebirges.

Tag 10: Villa Luciole und Umgebung

Bisher waren ALLE Gäste begeistert von dieser Unterkunft, der guten Landküche und von der schönen Umgebung - und bedauerten es sehr, am nächsten Morgen schon wieder weiterreisen zu müssen... Deshalb sind wir hier und in der Umgebung einen weiteren Tag. Er kann ganz individuell genutzt werden - für kleine Spaziergänge und zum Nichtstun, oder für längere Wanderungen mit einem lokalen Guide - wer will, bis auf den Gipfel des vulkanischen Manengouba-Massivs mit zwei Kraterseen. Zum Gipfel braucht man drei bis vier Stunden. Nur anderthalb Stunden sind es zu einem kleinen Wasserfall, etwas weiter zum Camp der Vieh züchtenden, auch Käse und Honig produzierenden Fulbe. Dieser Ausflug ist auch mit dem Pferd möglich (nicht im Preis enthalten, auch nicht der lokale Guide und das Mittagessen).

Tag 11: Villa Luciole – Buea (230 km)

Aus dem kleinen Ort Penja südlich von Loum stammt der Penja-Pfeffer, von Gourmets hoch geschätzt (auch in Douala zu kaufen). Buea („City of Hospitality“) ist eine aktive, dennoch relaxt-freundliche Stadt, überragt vom gewaltigen Kegel des 4.095 m hohen Vulkanriesen Mt. Cameroun und liegt auf klimatisch angenehmen 1.000 Metern über dem Meer. Fast übergangslos beginnen große Plantagen, meist mit Bananen, Ölpalmen und Tee; der Vulkanboden ist fruchtbar und an Niederschlägen fehlt es hier wahrlich nicht: mit über 200 Regentagen im Jahr liegt Buea weltweit ziemlich an der Spitze. Sehenswert sind neben der Landschaft die vielen, gut erhaltenen und noch genutzten Gebäude aus deutscher Zeit und der Bismarckbrunnen vor der Post - hier war von 1901 bis 1909 das Zentrum der deutschen Kolonialverwaltung. Zu Beginn des 1.Weltkriegs wurde Buea von den Briten besetzt und war ab 1919 Zentrum der britischen Kolonialverwaltung. Gouverneur von Putkamer gönnte sich ein Schlösschen (Fotoverbot!) im wilhelminischen Stil in bester Lage mit hohen Kiefern unten an der Straße.Die Straße endet unterhalb der Upper Farm, die seit Jahrzehnten von Strafgefangenen bewirtschaftet wird, 1898 angelegt. Seit Ende 2013 in neuem (weißen Glanz) und renoviert ist das staatliche Hotel Parlamentarian Flat - 30 Zimmer mit W-Lan auf zwei Stockwerken, unweit der Präsidenten-Residenz, dem ehemaligen Schlösschen des Gouverneurs von Putkamer. Abendessen (besser) weiter unten im Ort im Capitol Hotel (wechselnde Menus) oder - im gleichen Hotel - afrikanisch im African Restau: rustikale Dachterrasse mit Bambus. Hier kann man sich gut durch die lokale Küche schmecken: z.B. Ogwono Soup mit geräuchertem Fisch oder Kondre (Ziegenfleisch).

Tag 12: Buea - Limbe (40 km)

Weiterreise nach Limbe über die alte "Tea Road", über die Teeplantagen erstrecken sich zu beiden Seiten der Straße, die sich dann kurvenreich durch einen kleinen Wald schlängelt. Vor Limbe fahren wir rechts auf den Engelsberg bergauf; die alte deutsche Kirche ist noch in gutem Zustand und wird genutzt. Der Blick von hier ist an klaren Tagen grandios: nach Limbe, auf den Atlantik, bis zur Insel Malabo. Sehr interessant in Limbe ist das Wildlife Center, auch mit Schimpansen und Gorillas (ehemaligen Waisen) in großen Freigehegen. Am Eingang ist ein tolles Café-Restaurant, Arnés, von einer Südafrikanerin und ihrem Kameruner Partner betrieben, auch mit leckeren Snacks. Hier wollen wir um die Mittagszeit sein. Abendessen und Übernachtung in der neuen, geschmackvollen Manjuwele Lodge mit nur wenigen, modernen Zimmern direkt an einer Klippe am Atlantik nördlich von Limbe, erbaut vom Dänen Sven und seiner kamerunischen Frau Edwige.
Kamerun Rundreise - Landschaft - Kamerun

Tag 13 - 14: Rückflug oder Verlängerung

In Limbe auf Wunsch Besuch des Botanischen Gartens, der von den Deutschen um 1910 als Versuchspflanzung angelegt wurde (Eintritt nicht enthalten). Wir unternehmen noch einen Bummel durch den interessanten alten Teil von Limbe, an der Manga William Avenue, die parallel zum Meer verläuft. Am Nachmittag kommen die Fischer mit ihren bunten Booten zurück an den Strand von Sown Beach - beladen mit Crevetten und auch großen Barrakudas. Von der Terrasse der Down Beach Bar bietet sich bei einem "Sundowner" ein hervorragender Logenplatz. Am späten Nachmittag Weiterfahrt in die Wirtschafts-Metropole Douala mit dem bedeutenden Hafen. Tageszimmer im deutsch geführten Seemannsheim mit Pool unter Palmen und Grillgerichten. Fahrt zum nahen Flughafen. Abflug mit AIR FRANCE um 23:55 Uhr. Ankunft in Paris um 06:25 Uhr und Weiterflug.
Von
Bis
Hinweise
Preis
23.12.2018
06.01.2019
2390€

Unsere Leistungen

  • Alle Transfers laut Programm
  • Insg. 13 Übernachtungen (DZ):
  • 12x Frühstück, 2x Mittagessen, 10x Abendessen
  • Eintritte laut Detailprogramm
  • Bis 6 TN lokale, englisch sprachige Reiseleitung, ab 7 TN deutschsprachige oder deutsche Reiseleitung
  • Hilfe bei der Visabeschaffung
  • Infomaterial (Reiseführer Kamerun, Verlag Reise Know-How)

Wunschleistungen

  • Flüge
  • Visum (120 €)
  • Getränke und weitere bzw. nicht
  • angegebene Verpflegung
  • Fakultative Ausflüge
  • Reiseversicherung
Persönliche Beratung:
Köln: 0221 2919178-0

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