INTO THE WILD – Gorillas im Dschungel Zentralafrikas

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Kamerun - Zentralafrikanische Republik

INTO THE WILD – Gorillas im Dschungel Zentralafrikas

Natur- und Erlebnisreise

10 Tage  ab 2.990,00€

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Kamerun - Zentralafrikanische Republik

INTO THE WILD – Gorillas im Dschungel Zentralafrikas

Natur- und Erlebnisreise
Into the Wild
  • Preis inkl. einem Gorillatrekking und aller Aktivitäten
  • Wahl unter drei habituierten Gorillagruppen, viele Waldelefanten
  • 2019 komplett renovierte Doli Lodge mit 4 Übernachtungen dort
  • Verlängerungen, z.B. in Kribi am Sandstrand unter Palmen
  • Auf Wunsch eine Übernachtung im Urwald mit den Ba´Aka-Pygmäen und ihrer Musik
Reisebarometer
Naturerlebnisse
Aktivitäten
Genuss & Kulinarisches
Freizeit & Erholung
Kultur
Gruppenreise
10 Tage
Flug zubuchbar
Englisch
Einfach
Kamerun Reise - Karte - Yaounde - Kamerun

Tag 1: Anreise nach Yaoundé

Die besten Verbindungen bieten AIR FRANCE oder BRUSSELS AIRLINES. Der moderne Flughafen von Nisimalen (Dreilettercode: NSI) befindet sich rund 20 km nordöstlich der weitläufigen Stadt. Wir übernachten im Luxtral Hotel, das abends in rund 20 Minuten vom Airport zu erreichen ist – da es im Osten von Yaoundé liegt, sind wir morgen schnell auf der Straße nach Bertoua. Im großen, tropischen Garten können Sie noch einen „Absacker“ genießen.

Tag 2: Yaoundé – Bertoua - Batouri (420 km)

Gegen 7 Uhr Uhr geht es auf die sehr gute, vor einigen Jahren von Brasilianern gebaute Asphaltstraße nach Osten, hinein in den Regenwald. Die Strecke wurde Anfang des 20. Jh. von den Deutschen während der Kolonialzeit (bis 1914) trassiert. In Ayos, 140 km, zeugen davon noch Alleen, ein Fort und alte Häuser - ebenso in Doumé, rund 40 km vor Bertoua. Leichtes Mittagessen unterwegs (nicht entthalten), z.B. in Abong Mbang; es gibt aber auch überall etwas, wie Bananen, Ananas oder Erdnüsse.
Weiter zur angenehmen Kleinstadt Batouri – seit Frühjahr 2019 neu asphaltiert! Vorher brauchte man je nach Jahreszeit manchmal 4-5 Stunden für die 70 km. Seit 2015 betreibt hier die Katholisch-Römische Kirche das „Centre d´Accueil“ im Zentrum - es ist keine der üblich-spartanischen Kirchenherbergen, sondern ein Hotel mit 25 schönen Zimmern und Tropenholz-Möbeln. Abendessen und Übernachtung.
(F / A).

Tag 3: Batouri – Yokadouma Libongo – Bayanga/RCA (380 km)

Abfahrt gegen 6 Uhr. Ein längerer Fahrtag, nun ausschließlich auf roten, breiten Naturstraßen. Die Piste wurde im Frühjahr 2019 repariert. Wir erreichen nach 270 km die kleine Provinzstadt Yokadouma - ohne Asphalt, mit Holzhäusern und Veranden, Shops und Bars, mit Wildwest-Charakter. Die Stadt befindet sich im Zentrum des Holzeinschlags.
BayangaVon Yokadouma sind es noch rund 150 km nach Süden auf einer meist besseren Piste, die weiter in den Kongo führt und zum Holzfällerort Libongo. Der Ort besteht aus Holzhäusern, von denen viele farbenfroh angestrichen sind. Sägewerke und Handel durch Flusstransporte verhalfen dem Ort zu einem bescheidenen Wohlstand.
Fahrt mit einem Motorboot etwa 10 Min. nach Lidjombo auf der CAR-Seite. Hier erhalten Sie auch das Visum für RCA, aktuell 50.000 CFA, rund 80 €. Weiterfahrt, etwa zwei Stunden, mit (einem) anderen Geländewagen bis zur Doli Lodge.
Das Fahrzeug oder die Fahrzeuge bleibt/bleiben in Libongo; Fahrt mit einem modernen Boot mit Außenbordmotor ca. 10 km auf dem Sangha-Fluss nach Sikombo (Formalitäten für die Einreise in die Zentralafrik. Republik) und weitere 44 km via Lidjombo zur Doli Lodge beim Ort Bayanga.
Die Lodge liegt direkt am Fluss und wurde ganz aus Holz erbaut, im Frühjahr 2019 umfassend renoviert (neue Betten und -Sanitäranlagen, Solar). Sie wird von einem großen, offenen Restaurant mit Bar dominiert, das über einen Steg zu erreichen ist und auf Stelzen direkt hinter dem Flussufer gebaut wurde, wo wir anlegen. Die vier Bungalows bieten jeweils zwei geräumige, geschmackvolle Zimmer mit großer Terrasse zum Fluss.
(F / A).

Tag 4: Auf dem Sangha zum Wasserfall, Elefanten in der Bai Hokou

Die Doli Lodge liegt direkt am mächtigen Sangha-Fluss, der hier die natürliche Grenze zu Kamerun bildet. Wir beginnen die Erkundung dieses einzigartigen Natur-Reservats mit einer etwa einstündigen Bootsfahrt und einem halbstündigen Gang durch den Regenwald zum Boussol-Wasserfall. Fahrt zurück zur Doli Lodge und Mittagessen auf der Terrasse.
Ab dem frühen Nachmittag Besuch der Dzanga-Bai (übersetzt: Elefanten-Lichtung), jeweils etwa eine Dreiviertelstunde Autofahrt und Fußmarsch. Mit unserem Pygmäen-Führer geht es durch einen Fluss, an dessen Ufer oft viele Schmetterlinge zu sehen sind - hier wurden bisher 316 Arten aus 10 verschiedenen Gattungen gezählt.
Sie durchwaten einen Fluss, der schon sehr deutlich durch zahlreiche Fußstapfen und Dung als Elefantenterritorium gekennzeichnet ist. Von einem geräumigen Hochsitz können wir stundenlang aus nächster Nähe am Familienleben der Waldelefanten teilhaben. Hier sind immer zwischen 30 und oft auch über 100 Dickhäuter zu sehen. Auch Büffel sind oft zu beobachten, die meist geruhsam im Schlamm liegen, ebenfalls die sonst sehr seltenen Sitatungas (Sumpfantilopen). Oft kommt auch eine Herde von Riesenwaldschweinen ins Blickfeld.
Mit etwas Glück sehen Sie auch eine Gruppe der majestätischen Bongos mit ihren charakteristischen weißen Längsstreifen im haselnussbraunen Fell. Durch die Zerstörung der Tropenwälder sind sie in Westafrika fast ausgerottet und leben bis zum Ostrand des Kongobeckens sowie in den Hochwäldern Kenias. Auch ihnen bietet die Bai lebenswichtige Mineralstoffe. Graupapageienschwärme lärmen hier oft bis zu ihrem Abflug auf der Lichtung.
Am späten Nachmittag Rückfahrt zur Lodge; Abendessen auf der großen Terrasse am Fluss.
(F / M-Pn / A)

Tag 5: Gorilla- und Mangabe-Trekking

Insgesamt leben im Reservat und im Nationalpark etwa 3.000 Gorillas. Im Gegensatz zu den gut erforschten Berg-Gorillas (vor allem durch Diane Fossey) wurde mit Studien über Flachlandgorillas erst ab den 80er Jahren begonnen.
Dieser Ausflug beginnt morgens mit einer etwa anderthalbstündigen Jeepfahrt zur Lichtung (Bai) von Hoku, 28 km schmaler und schlechter Piste. Seit 2005 ist diese Gruppe von Flachlandgorillas für max. je vier BesucherInnen am Vor- und am Nachmittag zugänglich. Alternativ besuchen wir die Gruppe der Silberrücken Mayele oder Mata (mit je 9 Tieren). Tracker der Ba´Aka-Pygmäen führen uns etwa eine halbe Stunden über schmale Pfade zur Gruppe, bis auf 6 Meter an sie heran.
Danach gehen wir zu einer Gruppe der halb zahmen Mangabe-Affen; es sind rund 50 Tiere. Sie können gut bei der Futtersuche und bei ihrem Sozialverhalten beobachtet werden.
Denken Sie an Wasser, Lektüre und Essen. Von hier nehmen unsere Guides der Ba´aka die Spur auf, wo die Gorillas am Vortag gesehen wurden. Der Weg zu den Gorillas - über zwei Bais, Lichtungen - dauert je nach Lage etwa anderthalb bis zwei Stunden. Die breiten, oft tunnelartigen Wege wurden zum Teil in Generationen von Waldelefanten „gebaut". Jederzeit können Sie hier auf Elefanten stoßen.
Nachmittags zu verschiedenen Salinen/Bais, Beobachtung der sehr zutraulichen Mangabey-Affen.Abendessen und dritte Übernachtung in der Lodge.
(F / M-Pn / A)

Tag 6: Palmweingewinnung, Lianenbrücke, "freier" Nachmittag

Gleich nach dem Frühstück geht es etwa eine Stunde im Einbaum (je max. 3 Personen) auf dem Fluss und zu Raphia-Palmen. Behende klettert der Fischer hoch, um Palmwein zu gewinnen. Dann kurze Fahrt im Geländewagen von 17 km zu einer Lianenbrücke, die sich über 10 m kunstvoll über einen Nebenarm des Sangha-Flusses spannt und 2017 von Ba´Aka-nach zwei Jahren Arbeit fertig gestellt wurde – die Traditionen sind trotz überwiegend erzwungener Sesshaftigkeit noch lebendig. Das können wir heute eindrucksvoll erleben.
Der am 1.4. 2017 verstorbene „Übervater“ der Ba´Aka, Louis Sarno (s.o.) hat öfter solche Ausflüge organisiert: es geht mit 20 bis 30 B´Aka zu Fuss in den Regenwald. Sie zeigen ihre erstaunlichen Fähigkeiten, Medizinpflanzen zu nutzen; Frauen bauen sehr rasch traditionelle Laubhütten. Mit unglaublicher Geschicklichkeit bahnen sich die kleinen Menschen ihren Weg durch den Urwald und spannen ihre Netze. In die aneinander geknüpften, hüfthohen Netze werden Ducker (Kleinantilopen) oder auch Stachelschweine getrieben. Die Pygmäen erläutern und erklären Ihnen auch die Suche von Heilpflanzen und ihrer Bedeutung. Aus den Fasern einer speziellen Liane werden Seile für die Fangnetze geflochten.
Sie bauen sich in wenigen Minuten Laubhütten, wir übernachten in Zelten. Abends gibt es eindrucksvolle Zeugnisse ihrer wunderbaren Musik, wegen der Louis Sarno gekommen und lange Jahre geblieben ist.
Alternativ können Sie in der Doli Lodge bleiben, Bayanga besuchen oder z.B. ein zweites Gorilla-Trekking unternehmen (Gorilla- und Parkeintritt 300 €, bei 3 Teiln. Minus 90, bei 2 Reisenden Minus 160 € p.P. durch Verrechnung mit den Kosten für die Ba´Aka).
(F / M-Pn / A)

Tag 7: Andere Aktivitäten

Auf wiederholten Wunsch haben wir noch einen Tag hier angehängt.
Das Water drumming ist die alte Form der „Telefonie“ am Fluss - erleben Sie eine Demonstration. Wir besuchen auch (wenn nicht schon vorher) das 2018 gegründete Artisanat mit schönen Arbeiten der Ba´Aka; der Erlös kommt ihnen direkt zugute.
Sie können auch diesen Nachmittag frei gestalten und sollten auf jeden Fall die zwei km zu Fuß ins nahe große Dorf Bayanga gehen, in dem auch alle Mitarbeiter der Doli Lodge wohnen - meist in windschiefen Holzhäusern. Verabreden Sie sich doch einfach mit jemanden, zum Beispiel mit dem netten Brice, der die Bar auf der Terrasse betreibt. Traurige Realität ist hier auch der Markt mit "Bushmeat" - oft mit erlegten Affen. Oder fahren Sie nochmals zur Sangha Bai zu den Elefanten und Antilopen (90 € inkl. Parkeintritt) oder nochmals zu einer Gorillagruppe. Ein Fahrzeug ist heute nicht enthalten; 80 € für einen halben Tag, geteilt durch die TeilnehmerInnen.
(F / M-Pn / A)

Tag 8: Nach Batouri / KAMERUN (380 km)

Reise wieder nach Lijombo in Kamerun, über die Holzfällerpiste nach Yokadouma (Möglichkeit zum Mittagessen) und über Gari-Gombo (direkt an der RCA-Grenze) weiter nordwestlich auf roter Erdpiste nach Batouri; Abendessen und Übernachtung wieder in der hervorragenden Unterkunft des katholischen Schwesternordens, wie Hinfahrt am 2. Tag.
(F / A)

Tag 9: Batouri – Yaoundé (420 km)

Rückfahrt nach Yaoundé und Abflug.Wir wollen auf dem Rückweg über die sehr gute Straße zunächst in Doumé, 40 km, Halt machen; hier steht auf einem Hügel noch ein Fort aus der deutschen Kolonialzeit (jetzt Gefängnis). Dann geht es 130 km auf die „Zielgerade“ nach Yaoundé. Die Stadt ist längst über die ursprünglichen 7 Hügel hinausgewachsen und in vielen Ortsteilen mit Bananen, Hühnern und Ziegen in Tälern noch dörflich. Wir können z.B. im „Club Nautique“ am Stadtsee etwas essen und sollten noch das hervorragende Nationalmuseum besuchen (Eintritt nicht enthalten, ca. 8 €). Das strahlend weiße, komplett renovierte Kolonialgebäude wurde 1930 für den Gouverneur Frankreichs gebaut und nach der Unabhängigkeit 1960 vom ersten Präsidenten Ahmadou Ahidjo bis zum Ende seiner Regierung 1982 als Amtssitz genutzt. Die offizielle Eröffnung war im Januar 2015: erlesene, professionell präsentierte Masken, Statuen, auch rituelle Kleidung in einem Raum, flankiert von meisterhaften Modellen traditioneller Wohnformen, von der Küste bis zum hohen Norden.
Tageszimmer zum Duschen, Fahrt zum Flughafen; Abflug am späten Abend; je nach Airline und –Tag mit Zwischenlandung in Douala.

Tag 10: Ankunft oder Verlängerung

Sie kommen wieder zu Hause an oder verlängern Ihren Aufenthalt in Kamerun an einem der schönen Strände.
Von
Bis
Hinweise
Preis
06.08.2020
15.08.2020
2990€
17.12.2020
26.12.2020
2990€

Unsere Leistungen

  • Fahrten im Geländewagen
  • lokale Reiseleitung (englischsprachig)
  • volle Verpflegung in der Doli Lodge
  • sonst Ü mit Frühstück und Abendessen bis zum 8. Tag
  • ein Gorilla-Trekking
  • Dzanga Bai/ Elefanten
  • alle weiteren Aktivitäten und Parkgebühren
  • Reiseführer, Landkarte.

Wunschleistungen

  • Flüge (ab ca. 500 €)
  • Visa (Kamerun 120 €, Zentralafrik. Republik 80 €/bei der Einreise)
  • Polizeigebühren Kamerun/RCA, ca. 40 €
  • Getränke
  • Versicherungen
  • Trinkgelder
  • Verlängerungen, z.B. in Kribi am Sandstrand unter Palmen
  • Auf Wunsch eine Übernachtung im Urwald mit den Ba´Aka-Pygmäen und ihrer Musik
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