Nachhaltiger Tourismus im Hovsgol-Nationalpark, Mongolei

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Nachhaltiger Tourismus im Hovsgol-Nationalpark, Mongolei

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Schutz des Ökosystems des Hovsgol Sees

  Förderer des Projektes sind die Europäische Union, Delegationen aus China und der Mongolei sowie die Erbacher-Stiftung und die Sika AG.  

Der Nationalpark

  Der Hovsgol- Nationalpark befindet sich im Norden der Mongolei. Er grenzt an Russland und umfasst eine Fläche von etwa 1,2 Millionen Hektar. Als einer der ältesten und saubersten Seen weltweit gilt der im Nationalpark gelegene Hovsgol See, was so viel bedeutet wie „Mutter See“. Er ist mehr als zwei Millionen Jahre alt und zählt zu den 17 ältesten Seen der Welt. Er ist der einzige, der komplett von Perma-Frostzonen umgeben ist. Bereits vor mehr als 4.000 Jahren lebten am Hovsgol See Nomadenstämme, von welchen man heute noch Spuren und Relikte in der Region findet. Die Landschaften im Nationalpark reichen von der Tundra bis hin zur Steppe. Dazwischen befinden sich alpine und boreale Wälder. Kennzeichnend für das Gebiet rund um den See ist ein natürlich gewachsener, üppiger und sehr alter Bestand sibirischer Lärchen.   Die Region des Hovsgol-Nationalparks war bis vor wenigen Jahren für Touristen nur schwer zugänglich. Durch das Projekt sollen die Besucherzahlen von nationalen und internationalen Touristen in den kommenden Jahren steigen. Grundlage dafür ist der Bau einer etwa 100 km langen befestigen Straße, die den Hovsgol See mit der Provinzhauptstadt Murun verbindet. Als weitere infrastrukturelle Maßnahme soll ein Regionalflughafen sowie ein neuer Grenzübergang nach Russland Besuchern die Reise in den Nationalpark ermöglichen.   Das Projekt, welches bereits im August 2012 begann, zielt darauf ab, die traditionellen Lebensweisen der Nomadenstämme nachhaltig zu schützen. In enger Zusammenarbeit mit den Parkbehörden und den lokalen Gemeinden sollen die Menschen auf die Herausforderungen des steigenden Tourismus vorbereitet werden und gleichzeitig hinsichtlich des Klimawandels und der sich daraus ergebenden Veränderungen für die Natur sensibilisiert werden. Die Maßnahmen zielen darauf ab, die Region, die Lebensweise der ansässigen Menschen und die Erhaltung der natürlichen Ressourcen und des kulturellen Erbes zu schützen.  

Erhaltung der traditionellen Lebensweise der Nomadenstämme

  Ein wichtiger Aspekt ist die Erhaltung der Nomadenstämme, die immer häufiger dazu gezwungen sind ihre Lebensweise aufzugeben und in die umliegenden Städte zu ziehen. Durch spezielle Tourismusprojekte soll die Lebensweise der Nomaden erhalten bleiben. Dazu werden sogenannte „Ger Camps“, traditionelle Nomadencamps, geschaffen. Durch Workshops und Weiterbildungsmaterial soll es gelingen, die Lebensweise aufrechtzuerhalten und gleichzeitig kommerzielle und vor allem nachhaltige Tourismusangebote zu schaffen, die interessierten Besuchern aus aller Welt die Lebensweise näher bringen.   Die Mitarbeiter des Nationalparks werden mit modernem Equipment ausgestattet, wie bspw. GPS-Satellitengeräten, um den Park optimal überwachen zu können. Das bietet einerseits Sicherheit für Touristen und die Möglichkeit von besonderen touristischen Naturerlebnissen und andererseits den nachhaltigen Schutz der natürlichen Ressourcen im gesamten Nationalpark. Die Parkbehörden und Ranger werden intensiv geschult und erhalten entsprechende Trainingskurse. Mongolei - Reisen- Pferde Die Projektinitiatoren setzen sich stark für die Aufklärung der lokalen Bevölkerung ein, um eine Sensibilisierung hinsichtlich der Nachhaltigkeit zu erreichen. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem Schutz des Ökosystems des Hovsgol Sees. Dazu wird entsprechendes Umweltbildungsmaterial sowie ein Programm zur Öffentlichkeitsarbeit entwickelt. Eine weitere Maßnahme zum Ausbau der touristischen Infrastruktur ist die Errichtung von Reitwegen. Die Erkundung der Region mit dem Pferd ist ein besonderes Erlebnis, bei dem man weit ins Hinterland vordringen und die vielseitige Natur erleben kann.  

Projektpartner Mongol Ecology Center

  Projektpartner des Global Nature Fund ist das Mongol Ecology Center (MEC), welches 2009 gegründet wurde. Das MEC setzt sich für eine nachhaltige Entwicklung der Mongolei ein mit dem Fokus auf Schutz und Stärkung der Natur. Das kulturelle Erbe und die natürlichen Ressourcen des Landes sollen auch für künftige Generationen erhalten bleiben. Dazu gehört natürlich auch eine Entwicklung des nachhaltigen Tourismus, der für das Land ein wichtiger Wirtschaftsfaktor ist und künftig weiter ausgebaut werden soll.

7. Mai 2014
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