Madagaskar - Insel der Lemuren auf einer Rundreise entdecken!

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Madagaskar – Insel der Lemuren auf einer Rundreise entdecken!

Die Lemuren in Madagaskar

  Die Lemuren sind Primaten. In Madagaskar, wo sie ihren natürlichen Lebensraum haben, werden sie auch als „Makis“ oder „Kattas“ bezeichnet. Die kleinen Affen leben natürlicherweise ausschließlich auf Madagaskar sowie einigen umliegenden Inseln. Ihre Vielfalt ist mit über 90 Arten allerdings enorm. So gibt es neben den sehr kleinen Mausmakis, die gerade einmal ein Gewicht von ca. 30 Gramm erreichen, auch die Indri. Diese werden bis zu 10 Kilo schwer und sind demzufolge bedeutend größer. Die ausgestorbenen Riesenlemuren wurden bis zu 200 Kilogramm schwer. Madagaskar Reise günstig buchen Während sich die verschiedenen Lemuren-Arten in der Vergangenheit auf der gesamten Insel Madagaskar ausbreiten konnten, leben sie heute vermehrt an der Küste, da ihnen dort die Wälder erhalten geblieben sind, die sie für ein ansprechendes Leben benötigen. Der Katta ist der einzige seiner Art, der auch außerhalb des Waldes leben kann, beispielsweise in der Savanne. Urlauber, die es sich zum Ziel setzen, die Affen auf einer Madagaskar-Reise zu entdecken, werden diese in den Wäldern der Insel finden. Die meisten Lemuren-Arten fallen durch ihre großen, runden Augen auf. Dies ist damit zu begründen, dass es sich zum großen Teil um nachtaktive Tiere handelt. In den Morgenstunden kommen viele der Primaten aus den Bäumen zum Boden, um sich in der morgendlichen Sonne aufzuwärmen.   Reisen in Madagaskar- Lemuren  

Die Gefährdung der Lemuren

Die Riesenlemuren sind – wie bereits erwähnt – schon seit vielen Jahren ausgestorben. Seit ca. 1.500 Jahren leben Menschen auf der Insel. In etwa zu diesem Zeitpunkt begann nachweislich das Aussterben dieser Tierarten, was unter anderem durch verschiedene Fossil-Funde nachgewiesen werden konnte. Zu den ausgestorbenen Arten gehören der Archaeoindris, der Megaladapis grandidieri, der Adapidae, der Megaladapis madagascariensis, der Paleopropithecus (welcher im 17. Jahrhundert zuletzt beobachtet wurde) und der Megaladapis edwardsi. Von den aktuell auf der Insel lebenden Lemurenarten sind 11 vom Aussterben bedroht. 16 Arten gelten nach Aussage der IUCN (International Union for Conservation of Nature and Natural Resources) als stark gefährdet. Weitere 19 Arten sind immerhin noch gefährdet. Auch wenn viele Lemuren ausgestorben sind oder als gefährdet gelten, gibt es Hoffnung, denn in den letzten Jahren wurden zahlreiche neue Tiere entdeckt, die man bis dato noch nicht kannte. Allein in den Jahren 2005 und 2006 konnte man drei neue Lemurenarten ausfindig machen und im Jahr 2007 kamen zwei weitere Arten hinzu.   Madagaskar Rundreisen - Lemuren  

Die Klassifizierung der Lemuren

Aufgrund ihrer Vielzahl werden die verschiedenen Lemuren-Arten einer übergeordneten Familie sowie einer entsprechenden Gattung zugeordnet. Zur Familie der Katzenmakis oder Kleinlemuren (Cheirogaleidae) gehören der büschelohrige Katzenmaki (Allocebus), der Fettschwanzmaki (Cheirogaleus), der Mausmaki (Microcebus), der Coquerels Katzenmaki (Mirza) und der gabelstreifige Maki (Phaner). Zu den Fingertieren (Daubentoniidae) gehört der Aye-Aye (Daubentonia). Die Wollmakis (Avahi), Babakoto (Indri) und Sifaka (Propithecus) gehören zur Familie der Indriartigen. Zu den eigentlichen Lemuren (Lemuridae) gehören die echten Lemuren (Eulemur), der Bambuslemur oder freundliche Lemur (Hapalemur), der Katte (Lemur), der große Bambuslemur (Prolemur) und der Vari (Varecia). Zu den Wieselmakis (Lepilemuridae) gehört der sportliche Lemur (Lepilemur). Wie erwähnt, ist der Mausmaki der kleinste der Lemuren. Er erreicht eine Rumpflänge von 9 bis 13 Zentimentern, wo hingegen der Indri-Indri bis zu 80 Zentimentern Rumpflänge erreichen kann. Die bekannten Kattas werden bis zu 50 Zentimeter groß und erreichen ein Gewicht von 3,5kg. Lemuren können zwischen 12 und 30 Jahre alt werden. Die Tragzeit der Tiere liegt bei 59 bis 160 Tagen und richtet sich nach der jeweiligen Gattung. Madagaskar - Land der Lemuren  

Lemuren entdecken im Regenwald

Der Regenwald von Andasibe liegt in etwa 3 Stunden Entfernung zur Hauptstadt Madagaskars – Antananarivo – und ist Heimat zahlreicher Lemurenarten. Nachdem der Regenwald einst abgeholzt wurde, begann man im Laufe der Jahre, ihn wieder mit einheimischen Bäumen aufzuforsten, um den Lemuren weiterhin einen guten Lebensraum zu ermöglichen. Wer die Lemuren Madagaskars besichtigen möchte, ist daher im Regenwald von Andasibe an der richtigen Adresse. Eine Beobachtung in freier Wildbahn ermöglicht Einblicke in den natürlichen Lebensraum der kleinen Affen, die wir oft nur aus den heimischen Zoos kennen. Westlich der durch den Regenwald führenden Straße befindet sich der Nationalpark, welcher noch heute unter staatlicher Verwaltung ist. Rund 7 Euro Eintritt pro Person müssen die Besucher hier bezahlen, um die Lemuren zu entdecken. Gleichzeitig werden gegen Aufpreis geführte Touren angeboten, bei denen man allerhand Interessantes rund um die beliebte Affenart erfährt. Je nachdem, für welche Tour man sich entscheidet, zahlt man pro Person zwischen 9 und 18 Euro extra, erlebt im Gegenzug aber ein Abenteuer der besonderen Art. Lemuren Trekking -Madagaskar - Afrika Safari Auf der anderen Seite der Straße befindet sich ein weiterer Wald, der allerdings privat verwaltet wird, und zwar durch den NGO Mitsinjo. Dieser verwendet die Einnahmen ausschließlich dazu, den natürlichen Lebensraum der Lemuren zu schützen und zu erhalten. Deshalb entscheiden sich immer mehr Touristen, diese Organisation zu unterstützen, um den Lemuren auch weiterhin das bestmögliche Leben zu garantieren. Die Affen trifft man selbstverständlich auf beiden Seiten der Straße an. Auch die Wälder unterscheiden sich nicht voneinander. Die Einnahmen des Nationalparks kommen der Insel Madagaskar zu Gute. Letztendlich bleibt es daher dem Touristen überlassen, für welches Stück Wald er sich entscheidet, um den Lebensraum der Lemuren zu erkunden.  

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