Kenias nachhaltiger Tourismus- Massai Stamm managt Ranch

Kenias nachhaltiger Tourismus- Massai Stamm managt Ranch

Hier können Sie Ihre Kenia Reise finden

   

Massai-Stamm managt „II Ngwesi Group Ranch“

  Kenia ist seit Jahren ein angesagtes Urlaubsziel bei den deutschen Reisenden. Ein Ausflug zur „II Ngwesi Group Ranch“ sollte sich niemand entgehen lassen, denn diese Ranch bietet nicht nur einen ganz besonderen Einblick in die kenianische Wildnis, sondern setzt auch ein Zeichen in Sachen nachhaltiger Tourismus. Gemanagt wird die Ranch, auf der Prinz William und seine Kate bereits mehrfach zu Besuch waren, durch einen Massai-Stamm. Die mit einer Lodge ausgestattete II Ngwesi Group Ranch befindet sich in einem kenianischen Gebiet, welches noch wenig erschlossen ist. Gerade deshalb hat sie einen ganz besonderen Reiz, den sich Reisende nicht entgehen lassen sollten. Auf der rund 145 Quadratkilometer großen Ranch laden die verschiedensten Sehenswürdigkeiten zum Verweilen ein. Die wilden Tiere hinterlassen zweifelsohne einen bleibenden Eindruck. Manager der Loge ist James, der einem Massai-Stamm angehört. Und gerade das ist es, was die Ranch außergewöhnlich macht. Die meisten Ranchs in Kenia werden von ausländischen Investoren geleitet. Gegründet wurde die Farm allerdings von Ian Craig, einem britischen Farmer, der in Kenia aufwuchs. Sein Ziel ist es, Kenias Ökosystem langfristig zu erhalten. Kenias nachhaltiger Tourismus-Massai managen ranch-natuerlich.reisen

Nachhaltiger Tourismus dank der Ranch

  Der Massai-Stamm trägt zu einem nachhaltigen Tourismus in Kenia bei, der ein tolles Beispiel dafür ist, dass afrikanische Länder nicht immer auf Hilfe aus dem Ausland angewiesen sein müssen. Sämtliche Einnahmen der Ranch kommen der Dorfgemeinschaft mit rund 650 Menschen zugute. Kinder können unterrichtet werden und auch die medizinische Versorgung hat sich durch die Einnahmen der Ranch erheblich verbessert. Als echtes Vorbild wurde die Farm in den vergangenen Jahren mehrfach ausgezeichnet. Dabei stand zunächst in den Sternen, ob das Vorhaben „Lodge“ überhaupt realisiert werden kann. Der Weiße, Ian Craig, ging auf die Massai zu und präsentierte ihnen die Idee. Das Volk reagierte allerdings zunächst mit Ablehnung, da es Craig nicht vertraute. Nur der Hartnäckigkeit des „Weißen“ ist es zu verdanken, dass die Massai letztendlich zusagten. Craig holte die Weltbank und den Kenya Wildlife Service an Board und überzeugte die Massai damit, dass die Einnahmen dazu beiträgen, dass sie sich während einer Dürreperiode keine finanziellen Sorgen um ihr Überleben mehr machen müssten. Dieses Argument überzeugte die Massai, sodass das Projekt beschlossen und innerhalb von elf Monaten umgesetzt wurde. Kenias nachhaltiger Tourismus-Massai-Dorf-Kenia- Blogeintrag natuerlich.reisen  

Der Besucher lernt die Geschichte kennen

Den Namen „II Ngwesi“, der so viel bedeutet wie „die Herren der wilden Tiere“, erhielt das Dorf erst im 16. Jahrhundert. Zunächst lebten in der Region die Laikipiak, deren Feinde ihnen jedoch jegliche Lebensgrundlage nahmen, sodass ein verarmtes Volk, die „Ndorobo“ („armes Volk“) zurückblieb. Die II Ngewsi begannen im Laufe der Jahre mit der Zucht von Schafen und Kühen. Seitdem das Projekt der Ranch ins Leben gerufen wurde, leben die Massai mit den friedlichen Weißen, die sie liebevoll als „Pinkies“ bezeichnen, zusammen. Man unterstützt sich gegenseitig. Hier finden Sie unsere Kenia Rundreisen und unsere Afrika Rundreisen  

Ihre Traumreise beginnt hier