Initiative gegen Wilderer im Limpopo - Nationalpark in Mosambik

Initiative gegen Wilderer im Limpopo – Nationalpark in Mosambik

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Initiative gegen Wilderer im Limpopo -Nationalpark

  Um gegen eine weitere Zunahme der Wilderei anzukämpfen, wurde eine Initiative im Limpopo-Nationalpark, dem mosambikanischen Teil des Great Limpopo Transfrontier Park (GLTP), gestartet. Eine Einheit von 30 Rangern soll ausgebildet werden, um sich gezielt dem Schutz der Nashörner zu widmen. Im Great Limpopo sind etwa 60 % der weltweit wild lebenden Nashörner beheimatet. Der Park umfasst 37.572 km² und entspricht damit in etwa der Größe der Niederlande. Hier leben neben dem Breitmaul-Nashorn auch die vom Aussterben bedrohten Spitzmaul-Nashörner. Problematisch ist vor allem, dass der Nationalpark grenzüberschreitend ist und Wilderer sich zwischen Mosambik und Südafrika bewegen können. Dadurch kam es in jüngster Zeit zu einer Eskalation, welche den Fortbestand der Nashörner maßgeblich gefährdete. Es gibt bereits gemeinsame Ambitionen beider Länder, gegen die Wilderei vorzugehen: Carvalho Muaria, Minister für Tourismus in Mosambik, und Edna Molewa, Südafrikas Umweltministerin, haben einen Kooperationsvertrag zur gemeinsamen Bekämpfung der Wilderei, insbesondere der Wilderei von Arten wie Nashörnern und Elefanten, implementiert. Es finden regelmäßige Treffen zwischen Verantwortlichen beider Länder statt, um der Wilderei zu entgegnen. Inhalte des Kooperationsvertrags sind unter anderem die Einrichtung einer grenzüberschreitenden Kontrolle und eines Kommunikationssystems, Ausbildung einer Schutztruppe, Austausch von Informationen und Stärkung der Justiz bei Wilderei- Verbrechen. Wichtig ist zudem die Implementierung eines Monitoringsystems, um die Wirksamkeit der Maßnahmen zu messen.   Nashorn Kalb Südafrika

Südafrika - Vorreiter gegen die Wilderei

  Südafrika hat bereits strategische Maßnahmen zum Schutz der Nashörner durchgeführt. Insbesondere im Krüger Nationalpark kommen diese Maßnahmen zum Einsatz. Viele Südafrika-Safaris werden in diesem Nationalpark seit Jahrzehnten aufgrund der Nashorn Population angeboten.Es werden speziell ausgebildete Ranger eingesetzt, die zudem hohe Prämien erhalten, wenn sie Wilderer erwischen und verhaften. Luftpatrouillen überprüfen regelmäßig den Park von oben und an den Ein- und Ausgängen des Parks werden Spürhunde eingesetzt. Zudem gibt es eine Partnerschaft mit der South Africa's Crime Line, die es der Öffentlichkeit ermöglicht, rund um die Uhr Vorkommnisse zu melden. Im Limpopo-Nationalpark in Mosambik werden jetzt 30 Ranger ausgebildet, um speziell gegen die Wilderei vorzugehen. Das Training findet auf einem speziell eingerichteten Ausbildungscamp in Mapai statt und wird vom Southern Africa Wildlife College durchgeführt. Das Trainingsprogramm wurde von der Game Rangers Training Coordination Group für ganz Afrika als Standard anerkannt. Dadurch soll sichergestellt werden, dass die besten Techniken gegen die Wilderei gelehrt werden und zum Einsatz kommen können. Neben der Ausbildung der Ranger wurden im Limpopo-Nationalpark drei neue Fahrzeuge, spezielle Gewehre sowie Patrouillen-und Betriebseinrichtungen angeschafft. Nashörner Familie - Mosambik Reisen

Bewusstsein der Bevölkerung

Um der Wilderei gegen Nashörner nachhaltig entgegenzuwirken, muss auch die Bevölkerung ein entsprechendes Bewusstsein dafür bekommen. Wilderei ist ein Verbrechen und gefährdet die Tierarten nachhaltig, was zu einem massiven Ungleichgewicht der Natur führen kann und auch einen Rückgang an Mosambik-Reisen bedeuten kann und sich dadurch negativ auf den Inbound-Tourismus auswirken könnte. Die Wilderei kann unter Umständen sogar gefährlich für die Bevölkerung werden, da sich einige Gemeinden in unmittelbarer Nähe der Parks befinden. Daher unterstützt die Peace Parks Foundation die Bemühungen des Limpopo-Nationalparks. In einer leicht verständlichen und unterhaltsamen Art und Weise stellt eine Theatergruppe die Gefahr durch die Nashorn-Wilderei dar und zeigt auf, welche Konsequenzen es hätte, wenn die Wilderei nicht eingedämmt würde. In der Theatergruppe spielen vor allem Lehrer aus der Stadt Massingir mit. 36 Gemeinden leben in der Gegend entlang des Limpopo und Elephant River. Überall dort tritt die Theatergruppe auf, um ihr Anliegen der Bevölkerung nahezubringen.  

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