Besteigung des Pico do Fogo - Kapverdische Inseln

Besteigung des Pico do Fogo – Kapverdische Inseln

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Pico do Fogo: Wandern auf einem aktiven Vulkan

Der Vulkan Pico do Fogo befindet sich auf der kapverdischen Insel Fogo und ist mit 2829 m der zweithöchste Vulkan im Atlantik, sodass man ihn auch noch von der Küste der 50 km entfernten, benachbarten Insel Santiago aus erkennen kann. Er ist immer noch aktiv und auch im Jahr 2014 kam es zu einem VulkanausbruchDurch die zahlreichen Lavaströme in den letzten Jahrhunderten, die von der Ostseite zum Ozean hin führen, ist der Vulkan ein bedrohlicher Ort. Jedoch befinden sich unter der kalten Lava, die viel von dem Boden des Kraters bedeckt, fruchtbarer Boden. Außerdem befinden sich auf der nördlichen Seite der Insel Wälder mit Eukalyptus und kühle Täler, in denen Kaffee und Weinreben angebaut werden.
 

Fogo Wanderung:  Besteigung des Vulkans

Pico do Fogo ist ein beliebtes Reiseziel für Wanderer, da er einer der steilsten und spektakulärsten Vulkankegel der Welt ist. Eine Besteigung ist im Programm vieler unserer Kapverden-Reisen ein wichtiger Höhepunkt der Rundreisen. Ganz wichtig bei der Besteigung des Vulkans ist, dass man einen ausgebildeten Bergführer an seiner Seite hat, da sich die Wege durch die Rotation ständig verschieben. Zudem sollte man am besten früh morgens starten, damit die Sonne nicht so heiß ist oder der Dunst die Sicht verschleiert. Besteigung des Pico do Fogo Die übliche Wanderung erstreckt sich über einen 1.200 m Auf- und Abstieg und dauert je nach Fitness 5 – 7 Stunden. Die Wanderung beginnt auf der Nordseite des Vulkans über einen Berghang, der starke Ablagerungen des vulkanischen Lapilli vorweist. Diese Ablagerungen sind feine Fragmente von Lava, die sich wie Sand anfühlen. Nach einiger Zeit erreicht man eine kleine Gruppe von Vulkanschlackenkegel, die eigentlichen Aufstieg bei einer Steigung von 30° markieren. Je höher man steigt, desto dünner werden die Lapalli Flächen. Dadurch wird der Aufstieg schwieriger, da der Boden mit Kies und Asche bedeckt ist und sehr rutschig wird. Aber die Anstrengung lohnt sich. Sobald man den Gipfel erreicht hat, hat man einen atemberaubenden Blick und kann bei gutem Wetter sogar die benachbarten Inseln erkenne. Zudem sieht man die Schwefeldämpfe, die aus den Steinspalten entweichen. Nach einer Pause macht der Abstieg besonders großen Spaß, wenn man durch die Asche hinunter rutschen kann. Wenn der Aufstieg zur Spitze zu anstrengend ist, kann man auch den „kleinen Vulkan“ auf der südlichen Seite erklimmen. Diese Seite ist unglaublich friedlich. Hier man kann die Schwefelentluftungslöcher begutachten, die an das Leben unter der Erde erinnern. Hier finden Sie weitere Reiseziele in Afrika!
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